Das Handy als elektronische Geldbörse hat sich in vielen Ländern noch nicht durchsetzen können. Obwohl beispielsweise in Japan das Bezahlen per Handy mittlerweile akzeptiert und durchaus beliebt ist, fremdeln viele Kunden in Europa noch mit dem Gedanken, Zahlungsvorgänge über das Handy abzuwickeln. In Österreich hat man sich nun immerhin auf einen gemeinsamen Standard für das "Mobile Payment" geeinigt.
Quartett für breitere Akzeptanz
Die vier großen österreichischen Anbieter Mobilkom Austria, One, T-Mobile und Telering nutzen gemeinsam den Standard des Anbieters Paybox für Bezahlvorgänge ihrer insgesamt vier Millionen Vertragskunden über das Mobiltelefon und hoffen durch diese Kooperation auf eine breitere Akzeptanz des Services.
Zweitgrößtes bargeldloses Zahlungsmittel
Nach Angaben von Paybox ist das Handy damit neben der Maestro-Bankkarte das zweitgrößte bargeldlose Zahlungsmittel in der Alpenrepublik. Ab dem Herbst werden auch T-Mobile und Telering dem Service beitreten und damit nach Mobilkom und One, die schon seit Herbst 2006 im Boot sind, das Quartett komplettieren.
Prepaid-Kunden rechnen über Bankeinzug ab
Vertragskunden der vier Anbieter können den Paybox-Service automatisch nutzen und damit Einkäufe im Internet und in Geschäften über die Handyrechnung begleichen. Prepaid-Kunden können den Service ebenfalls nutzen, wenn sie einem direkten Bankeinzug der Beträge zustimmen.
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