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Family Mobile: Ikea startet Mobilfunk-Angebot in England

Vorerst keine Vermarktung in Deutschland geplant

vom 05.08.2008 (0)

Das Möbelhaus Ikea steigt in den britischen Mobilfunkmarkt ein. Das bestätigte das Unternehmen am Nachmittag gegenüber inside-handy.de. Ab Freitag will Ikea einen eigenen Prepaid-Tarif namens Familiy Mobile vermarkten. Das Angebot richtet sich zunächst nur an Inhaber einer Ikea-Card und an Mitarbeiter des Unternehmens. Für Deutschland sei bislang kein Mobilfunkangebot geplant, so eine Sprecherin von Ikea Deutschland.

Mehrere Karten teilen sich ein Konto 

Dabei läge eine Ausweitung des Angebotes nach Deutschland auf der Hand. Denn in England nutzten die Schweden das Netz des deutschen Marktführers T-Mobile. Neben günstigen Preisen wartet das Ikea-Angebot mit einer Besonderheit auf: Mit nur einer Registrierung kann man mehrere SIM-Karten erhalten, die sich ein gemeinsames Prepaid-Konto teilen. Damit möchte der schwedische Möbelkonzern besonders Familien helfen, die Telefonkosten in den Griff zu bekommen.

Neun Pence pro Minute

Mit einem Minutenpreis von neun Pence (circa elf Cent) und Kosten von sechs Pence (circa 8 Cent) je SMS soll der Dienst deutlich billiger sein als jedes vergleichbare Prepaid-Angebot des Landes. Normalerweise kosten Gesprächsminute in englischen Prepaid-Tarifen zwischen 15 und 25 Pence. Seit geraumer Zeit wird immer wieder spekuliert, ob Ikea den Schritt in den Mobilfunkmarkt wagt. Simyo-Chef Hansen hatte erst kürzlich erklärt, dass allenfalls starke Marken wie Ikea, die bereits über gut ausgebaute Vertriebskanäle verfügen, Chancen im gesättigten Mobilfunkmarkt in Deutschland hätten.

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Quelle: Ikea |Bildquelle: unplggd.com | Autor: JF

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