Das iPhone ist in Deutschland kein Kassenschlager, die Rekord-Verkaufszahlen aus den USA wurden nicht mal annähernd erreicht. Telekom-Chef Rene Obermann bestätigte gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" jetzt erstmals, dass T-Mobile bislang erst etwas mehr als 100.000 Geräte verkauft hat. Aus Unternehmenskreisen war diese Zahl bereits häufiger zu hören, jetzt ist sie offiziell.
Hohe Erwartungen verfehlt
Da das Apple-Handy in den USA innerhalb von 76 Tagen mehr als eine Million mal verkauft worden war, hatte sich das Unternehmen auch in Europa gute Verkaufszahlen versprochen und wurde von den schwachen Ergebnissen auf dem europäischen Markt enttäuscht. Obermann zeigt sich im Interview jedoch zufrieden mit den Verkaufszahlen und meint, dass sich die Erwartungen erfüllt hätten. Noch wichtiger sei ihm jedoch, dass die Kunden das mobile Internet nun häufiger nutzten.
Preissenkungen verteidigt
Die rasche und drastische Preissenkung beim iPhone verteidigte Obermann mit dem Hinweis, dass solche Anpassungen bei inoovativen Produkten innerhalb ihres Verkaufszyklus völlig normal seien. Auf das UMTS-iPhone angesprochen wollte er keinen Kommentar abgeben, meinte jedoch, dass für T-Mobile wichtig sei, dass die "Kunden das mobile Internet mit immer besseren Handys benutzen können."
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