Die radikal-islamischen Taliban haben die Mobilfunkanbieter in Afghanistan aufgefordert, Handysignale in den Rebellenhochburgen während der Nacht abzuschalten. Sollten die Firmen binnen drei Tagen ihre Netze nicht von jeweils 17 bis 3 Uhr schließen, müssten sie mit Anschlägen auf Sendemasten und Büros rechnen
Dreitägiges Ultimatum
Die radikal-islamischen Taliban in Afghanistan haben die Mobilfunkanbieter des Landes bezichtigt, Mobiltelefone für militärische Zwecke zu benutzen. Die internationalen Truppen würden sich in den Nächten der Funkwellen der Mobiltelefone bedienen, um Stellungen der Rebellen ausfindig zu machen. Präsident Hamid Karzai hielt unterdessen erstmals in seiner Amtszeit eine Kabinettssitzung in der östlichen Provinzhauptstadt Jalalabad nahe der Grenze zu Pakistan ab. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden in Jalalabad deshalb drastisch verschärft.
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