Ein einsamer japanischer Mann wurde am vergangenen Dienstag ins Gefängnis gesperrt, da er die Auskunft zu oft angerufen hat. Insgesamt 10.000 Anrufe gehen dem Netzbetreiber NTT zufolge auf sein Konto, dabei wollte er keine Rufnummernauskunft, sondern genoss es, sich von den meist weiblichen Mitarbeitern beschimpfen zu lassen.
Bis zu 200 Anrufe pro Nacht
Angeklagt wurde er nun von seinem Mobilfunkanbieter, weil er die Dienste des Unternehmens massiv störe. In den japanischen Callcentern war er schon bei einem Großteil der Mitarbeiterinnen als der "Dont-hang-up-Man" bekannt, der sich mit einem leisen "Darling" ankündigte, und dann bat, nicht aufzulegen. An "guten" Tagen soll der Mann bis zu 200 Anrufe pro Nacht geführt haben.
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