Rund zehn Prozent der Bevölkerung sind von einer Nickelallergie betroffen. Das Metall kommt häufig in anderen metallischen Materialien und damit in Uhren oder Schmuck vor. Die Grenzwerte für Nickel in diesen Gegenständen sind bereits europaweit festgelegt, um Betroffene zu schützen. Nun fanden dänische und kanadische Forscher jedoch eine neue Gefahrenquelle: das Handy.
Kontaktallergie beim Telefonieren
Nach einem Bericht der "tageszeitung" (taz) warnen die Wissenschaftler, dass die Gehäuse vieler Handys während eines Telefongesprächs so viel Nickel an die Haut abgeben könnten, dass eine Kontaktallergie entstehen kann.
Keine Kennzeichnungspflicht
Bei jedem fünften Handy sei Nickel in der Tastatur und weiteren Verzierungen nachgewiesen worden. Die Hersteller würden und müssten jedoch nicht über die Nickel-Werte informieren. Die Forscher raten Nickel-Allergikern deswegen mit einem Nickeltest aus der Apotheke das eigene Handy zu testen.
Quelle: taz |Bildquelle: pixelquelle.de |Autor: CB