Mobilfunk Magazin

Magazinbeiträge 2005/06 | Vor Ort

In Helsinki bei F-Secure

In Helsinki bei F-Secure

Handyviren als gängige Gefahr
Heutzutage ist man vor der Gefahr der Viren nirgends sicher. Zwei Beispiele belegen, wie groß inzwischen die Ansteckungsgefahr ist: So stellte ein F-Secure-Mitarbeiter bei der Leichtathletik WM in Helsinki dieses Jahr fest, das sich in dem Stadion mindestens ein infiziertes Handy befand, welches den Virus Cabir besaß, der sich dort ungehindert ausbreiten konnte. Gleichzeitig hatte eine unerwartet große Zahl von Handynutzern in dem Stadion ihre Bluetooth-Verbindung aktiviert, die umgehend infiziert wurden. Vor dem Hintergrund, dass es ein sich um ein internationales Event handelte und Gäste aus der ganzen Welt dort zugegen waren, kann man sich der Tragweite der Gefahr der Ausbreitung bewusst werden. Ein anderer Mitarbeiter musste unlängst im Stau einmal feststellen, das Handyviren allgegenwärtig sind. So versuchte sich während der Fahrt ein Virus auf seinem Communicator zu installieren. Der Virus kam von irgendeinem anderen Handybesitzer, der mit im Stau stand.

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