Mobilfunk Magazin

April 2012 | Hardware

Tablet Apples neues iPad im Praxistest

Internet, Navigation & Office

Der Safari-Browser des iPad besticht durch seine perfekte Seitendarstellung und den rasanten –aufbau. Gerade beim Seitenaufbau spürt man den Vorteil des Dual-Core-Prozessors. Die Startseite von inside-handy.de lädt über W-Lan in knapp zehn Sekunden. Das Rendering ist perfekt und die wie schon beim Display erwähnt ist die Darstellung der Schrift gestochen scharf. Gezoomt wird entweder per Fingerspreiz oder doppeltes Antippen des Bildschirms. Das Verschieben des Seitenauschnittes geht butterweich von statten. Um an das Seitenende zu gelangen, bedarf es allerdings eines mehrmaligen Verschiebens der Seite. Für die schnelle Navigation nach oben, reicht allerdings ein einziger Klick auf die Statusleiste und die komplette Seite verschiebt sich an den Anfang. Der Browser verfügt über die Darstellung mehrerer Tabs, zwischen den problemlos gewechselt werden kann. Beliebte Seiten lassen sich als Schnellstartsymbol auf den Startbildschirmlegen oder per E-Mail als Link versenden.

Über das integrierte GPS-Modul können Standort-basierte Anwendungen wie Google Maps genutzt werden. In dem App-Store findet man bei Bedarf auch eine komplette Navigationslösung zum Kauf. Der Sat-Fix klappt unter freiem Himmel in knapp zehn Sekunden. Selbst in geschlossenen Räumen ist ein Empfang der Satellitendaten möglich, wenngleich dies knapp acht Sekunden länger dauert.



Der Kalender des neuen iPad stellt Termine und Ereignisse in Form eines Timeplaners dar, welche äußerst ansprechend und aufgeräumt ausschaut. Die Anzeige kann zwischen Tag, Woche, Monat und Jahr unterschieden werden. Zudem verfügt er über eine Listenansicht, welche alle anstehenden Termine chronologisch anzeigt und das mehrere Jahre im voraus. Einem Ereignis können Titel, Ort, Notiz und eine Erinnerungsfunktion hinzugefügt werden. Des weiteren lässt sich der Kalender mit Outlook auf dem Rechner synchronisieren. Hierfür wird allerdings iTunes benötigt. Die Kontakte werden in einem Art Adressbuch optisch dargestellt. Einem Kontakt können nahezu unbegrenzt Informationen hinzugefügt werden, wie diverse Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Firmen-spezifische Daten, Instant-Messenger, Notizen und mehrere Postanschriften. Für jeden Eintrag lassen sich eigene Klingeltöne definieren und ein Foto hinzufügen. Wie auch der Kalender, sind die Kontaktdaten ebenfalls mit Outlook synchronisierbar.

Als MP3-Player steht die Apple-eigene iPod-Lösung bereit. Wie schon erwähnt, werden die Musikdaten über iTunes mit dem iPad synchronisiert. Dabei können eigene Playlisten erstellt werden. Zudem listet der Player die Datenbank nach Interpreten, Alben, Genre, Kompinist auf oder zeigt alle verfügbaren Titel auf dem Gerät an. Der Player selbst beinhaltet kaum Einstellungen. Neben einer Zufallswiedergabe findet man nur noch eine Wiederholungsfunktion. Einen Equalizer sucht man vergebens. Der Klang über den integrierten Lautsprecher ist erstaunlich gut. Die Ausgabe ist klar und ziemlich laut. Auch die Dynamik ist ausreichend. Da im Lieferumfang keine Kopfhörer enthalten sind, musste auf eigene zurückgegriffen werde. Die Wiedergabe klingt über das komplette Klangspektrum sehr gut. Höhen, Mitten und Tiefen sind ausgewogen und die Bässe druckvoll. Ein Radio wurde von Apple nicht integriert. Allerdings können die Lieblingssender über das Internet auf dem iPad abgespielt werden.

Vordefiniert befindet sich ein Youtube-Client, eine Notiz- und Erinnerungsfunktion, Google Maps, der Zeitungskiosk, FaceTime und Photo Booth, ein Programm zur lustigen Gesichtsveränderung, auf dem iPad. Über den AppStore von Apple, lassen sich schier unzählige weitere Programme herunterladen.

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