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Nur noch fünf Distributoren |
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Ein wichtiger Aspekt für den Handel ist außerdem die Verfügbarkeit der Geräte. Beim Lumia 800 hat Nokia es nach eigenen Angaben geschafft, das Produkt in fast allen Läden pünktlich zum Marktstart verfügbar zu haben. Bei dieser Schwerpunktsetzung auf den Point of Sale nehme man bewusst in Kauf, dass Verkäufe über Online-Kanäle und Telefon zunächst zurückstehen müssen. Außerdem will Nokia den After-Sales-Support, vor allem mit Blick auf die Reklamation von Geräten, verbessern. Grundsätzlich stelle man jedoch fest, dass die meisten Fehler an eingeschickten Geräten auf Bedienfehler der Kunden zurückzuführen seien. „Auch das bestärkt uns darin, die Schulung der Händler zu verbessern, um solche Fehler vor Ort zu erkennen“, so Ulrich.
Verkleinern will Nokia künftig die Zahl der Distributoren. „Wir fokussieren uns auf Komsa, BrightPoint, The Phone House, mobilcom-debitel und Brodos“, zählt Ulrich die neuen Partner auf. Mit Tech Data und Chris Keim stelle man die Zusammenarbeit ein. Ulrich weiter: „Wir wollen als Hersteller beeinflussen, wie unsere Produkte verkauft werden.“ Daher verlange man von jedem Distributionspartner, dass die Produkte am Tag des Marktstarts in den Läden stehen und nicht auf anderen Kanälen vorrangig verkauft werden. Wer diese Forderung nicht umsetze, scheide als Partner für Nokia aus.
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