Mobilfunk Magazin

Februar 2012 | Hardware

Tablet Asus Transformer Prime im Praxistest

Verarbeitung & Design



Das Transformer Prime kommt ohne Mobilfunkunterstützung daher. Der Akku ist fest im Gerät verbaut. Um eine Speicherkarte einzusetzen muss zunächst der Schutz für den Slot entfernt werden. Dieser ist ein Einschub, welcher der Form der Speicherkarte nachempfunden ist. Hat man die Speicherkarte eingelegt, kann der kleine Blindstopfen irgendwo aufbewahrt werden, wo man ihn irgendwann auch mal wieder findet, wenn man ihn denn nochmal braucht. Eine einschiebare Halterung in welcher die Speicherkarte arretiert wird, hätte wesentlich mehr Sinn ergeben.

Das Tablet besteht auf der Rückseite aus gebürstetem Aluminium. Die Frontseite besteht komplett aus Glas. Das Display wird durch einen breiten schwarzen Rand eingefasst. An der unteren Seite wird das Daten- und Ladekabel angeschlossen. Rechts und links daneben findet man durch zwei Gummistöpsel geschützte Aussparungen, welche der Arretierung auf der Docking-Station dienen. Um die Gummistöpsel zu entfernen, bedarf es einer Nadel, mit der man den festsitzenden Gummi heraus hebelt. Auch diese beiden Stöpsel sollte man irgendwo sicher verwahren. Auf der linken Geräteseite befinden sich der schon beschriebene Speicherkartenslot, der Anschluss für das MicroHDMI-Kabel und die Lautstärkewippe. Dem gegenüber findet man den Kopfhörereingang. Die obere Geräteseite beherbergt den An- und Ausschaltknopf, sowie die kleine Öffnung für das Mikrofon. Auf der durch einen ASUS-Schriftzug verzierten Rückseite wurden die Kamera samt LED-Licht und die Öffnung für den Lautsprecher verbaut.




Das Tablet wirkt äußert edel und vermittelt einen sehr guten haptischen Eindruck. Mit den Maßen von 263 x 180.8 x 8.3 Millimetern liegt es gut noch gut in zwei Händen. Lediglich das Gewicht von 586 Gramm trübt den Spaß ein wenig und so versucht man nach einer halben Stunde intensiven Nutzens, die Arme irgendwo ab zu stützen. Abhilfe schafft hier zum Beispiel die Docking-Station. Um das Tablet auf dem Dock zu arretieren, muss zunächst das mittig platzierte Scharnier in Stellung gebracht werden. Ein kleiner Pfeil auf dem Display und auf dem Scharnier, hilft die richtige Position zu finden. Ein leichter Druck reicht aus, und das Tablet ist mit dem Dock fest verbunden. Will man das Tablet lösen, muss zunächst eine Verrieglung auf dem Dock gelöst werden.



Die Docking-Station besteht wie das Tablet aus Aluminium und beherbergt eine normale Laptop-Tastatur samt Touchpad. Die Tastaturgröße ist mit der eines 10 Zoll Netbook zu vergleichen. Die Tasten sind alle einzeln gelagert und haben einen sehr niedrigen Tastenhub. Auch ist der Abstand zwischen den Tasten ausreichend groß, was das Schreiben von Texten sehr angenehm gestaltet. Das Touchpad reagiert sensibel auf die Finger und der untere Bereich ist klickbar gelagert. Neben einem integrierten Zusatzakku, dient das Dock noch zum Anschluss einer Maus oder USB-Sticks dank des originären USB-Ports. Zudem lassen sich hier auch SD-Karten einschieben und das Daten- und Ladekabel anschließen. Zusammengeklappt ist die Kombination etwas kleiner und leichter als ein Netbook, bietet aber deutlich mehr Flexibilität, dank des abnehmbaren Displays. Grund zum Meckern bietet lediglich der zu geringe Neigungswinkel des Dock-Scharniers. So wünscht man sich im aufgeklappten Zustand ein etwas weiter nach hinten geneigteres Display.

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