Mobilfunk Magazin

August 2011 | Hardware

Tablet LG Optimus Pad im Praxistest

Betriebssystem & Menü



Auf dem LG V900 Optimus Tab läuft zum Testzeitpunkt Android Honeycomb in der Version 3.0.1. Der Startscreen ist auf fünf Seiten aufgeteilt. Durch seitliches Scrollen kann zwischen den einzelnen Seiten gewechselt werden, was durch einen netten 3D-Effekt begleitet wird. Am linken oberen Bildschirmrand findet man die Google Suchfunktion, über die Befehle per Text oder Sprache eingegeben werden können.



Am rechten oberen Bildschirmrand gibt es einen kleinen Button zum Öffnen der App-Sammlung und ein Kreuz-Symbol zur Auswahl von Widgets und Anwendungsverknüpfungen, die dem Startscreen hinzugefügt werden können sowie eine Sammlung von Hintergrundbildern, Live-Wallpapers und weiteren Startscreen-kompatiblen Verknüpfungen. Die Hauptnavigation geschieht über Symbole am linken unteren Bildschirmrand: Hier gibt es eine Zurück- und eine Home-Taste sowie einen Button, der eine Liste der zuletzt verwendeten Anwendungen öffnet. Eine Pull-Down-Statusleiste, wie man sie von vorherigen Android-Versionen kennt, gibt es nicht mehr. Statussymbole, Ereignisse und Uhrzeit werden bei Android Honeycomb in der rechten unteren Bildschirmecke angezeigt und können dort direkt angeklickt werden. Ein Tipp auf die Uhrzeit öffnet eine Status-Detailansicht, die Energiesteuerung sowie den Zugang zum Einstellungsmenü. Dieses präsentiert sich in Listenansicht und beinhaltet die gleichen Menüpunkte die man auch bei Android 2.x vorfindet.



Ein Dateimanager ist werkseitig nicht auf dem V900 vorinstalliert, kann aber kostenlos aus dem Android Market heruntergeladen werden. Auch der Market präsentiert sich in der Honeycomb-Ansicht in neuem Outfit: Ähnlich dem Market, den man vom PC-Browser kennt, gibt es eine Voransicht von jeweils sechs vorgestellten, kostenlosen und meistgekauften Apps. In einer Liste rechts neben der App-Ansicht sieht man die Kategorie-Auswahl. Auch die Ansicht einzelner Apps im Market ähnelt der PC-Browser-Ansicht. Beim Öffnen des Markets vergingen im Test einige Sekunden, bis die gesamte Ansicht geladen war. Werkseitig sind Google Maps, Google Maps Navigation, ein Kalender, Google Mail und der gewohnte Klient für E-Mail-Konten weiterer Anbieter vorinstalliert.



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