Mobilfunk Magazin

Juni 2011 | Hardware

Tablet Samsung Galaxy Tab 10.1V im Praxistest

Verarbeitung & Design

Der Akku ist fest im Gehäuse des Galaxy Tab verbaut und kann daher nicht eigenhändig gewechselt werden. Die SIM-Karte wird an der linken Geräteseite eingeschoben. Einen MicroSD-Speicherkartenslot gibt es nicht. Im Moment wäre dieser auch nicht zu nutzen, da Honeycomb dieses noch nicht ansteuern kann.

Wie auch schon der kleinere Bruder, wirkt das Design gradlinig und solide. Das Hauptaugenmerk ist das große Display, welche bis auf einen knapp zwei Zentimeter breiten schwarzen Rahmen die komplette Vorderseite einnimmt. Das Display wird von einem Metallrahmen eingefasst. Die Rückseite besteht aus geriffeltem Kunststoff. Trotz unterschiedlicher verwendeter Materialien, wirkt das Tablet wie aus einem Guss. Spaltmaße sind so gut wie nicht vorhanden und liegen im kaum messbaren Bereich. Die Verarbeitung ist sehr gut. Das Gerät wirkt robust, wertig und ist verwindungssteif. Auch bei festem Zupacken lässt sich kein Knacken oder Knarzen entlocken. Der haptische Eindruck kann überzeugen.



Der Größenzuwachs gegenüber dem kleinen Bruder beträgt drei Zoll. Der größere Bildschirm fordert natürlich seinen Tribut. Mit 246,3 x 170,4 x 10,9 Millimeter liegt es trotzdem noch gut in zwei Händen. Allerdings kann es nicht mehr wirklich als handlich bezeichnet werden. Überraschend ist hingegen das Gewicht von „nur“ 589 Gramm. Auch nach längerer Nutzungsdauer braucht man das Tablet nicht ablegen, um die Handgelenke zu schonen.



An der oberen Stirnseite liegt die Lautstärkewippe und eine kleine Öffnung für das Mikrofon. Dem gegenüber verbaute Samsung den Steckplatz für das Daten- und Ladekabel. Auf der linken Geräteseite findet man den An-/Ausschaltknopf, sowie den ungeschützten Kopfhöreranschluss. Auf der rechten Seite findet die SIM-Karte ihren Platz. Das Tablet verfügt über zwei Lautsprecher. Die Öffnungen befinden sich jeweils rechts und links im Metallrahmen. Auf die sonst bei Android obligatorischen Hardware- oder Sensortasten wurde verzichtet, da diese bei Android 3.0 nicht mehr gebraucht werden.

Die Rückseite ist leicht geschwungen gestaltet. So fällt der Rand etwas höher aus als die restliche Fläche, was wie eine Art Griffmulde wirkt. Dies hat den Vorteil, dass die Finger das Gerät besser halten können und ein versehentliches Abrutschen erschwert wird. In der Mitte prangt groß das Samsung-Logo. Darüber befindet sich die Kamera samt LED, welche als Video- und Fotolicht fungiert.

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