Mobilfunk Magazin

Mai 2011 | Praxis-Tipps

Keine Angst vor Datendieben: So bleibt das Smartphone sicher

Verlust oder Diebstahl

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Sensible Daten geraten somit unbemerkt in die Hände Dritter. Noch schlimmer wäre der Umstand, wenn der User während der Verbindung mit dem falschen Hotspot seine Bankgeschäfte tätigt, Passwörter oder Kreditkartennummern gebraucht. Google hat bereits angekündigt, diese Lücke schnellstmöglich zu schließen und verschickt zeitnah ein entsprechendes Update.

Android Auch wenn diese Gefahr zukünftig beseitigt wird, zeigt es doch, wie einfach sensible Daten in die falschen Hände geraten können. Es empfiehlt sich, die W-Lan- und die Bluetooth-Funktion nur dann zu aktivieren, wenn man sie wirklich braucht und die verbundenen Geräte zu überprüfen.

Für den Fall eines Verlustes des Smartphones sollten die Daten auf dem Gerät mit Kennwörtern und eventuell mit spezieller Sicherheitssoftware verschlüsselt werden. In einigen Fällen kann der Besitzer des Gerätes aus der Ferne darauf zugreifen und persönliche Daten löschen. Für das Fernlöschen gibt es spezielle Programme, die auf dem Smartphone installiert sein müssen. Bei manchen Handy-Betriebssystemen sind ähnliche Funktionen bereits vorhanden, müssen aber aktiviert werden.



Wird ein altes Smartphone ausgemustert, sollte der Nutzer zuvor alle Daten vollständig löschen. Der sicherste Weg zur Datenlöschung auf der Speicherkarte - neben der Zerstörung des Mediums - ist die Nutzung von entsprechenden Security-Apps. Diese befördern die gespeicherten Daten auf Nimmerwiedersehen ins Jenseits. Auch vor dem Einschicken defekter Endgeräte an den Hersteller sollten alle Daten gesichert und auf dem Mobiltelefon gelöscht oder verschlüsselt werden.
Bildquelle: inside-handy.de mit Google

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