Mobilfunk Magazin

März 2011 | Wissen

Near Field Communication: SIM-Karte statt Chip-Karte

Heute und morgen

NFC Zuletzt sorgte Google für Schlagzeilen in Sachen NFC. Der Softwarekonzern aus dem kalifornischen Mountain View hat in großem Stil NFC-Zahlungsterminals gekauft, um damit Geschäfte in den US-Großstädten New York und San Franciso auszustatten. Mehrere tausend solcher Terminals der Firma VeriFone Systems soll Google in den kommenden vier Monaten bei verschiedenen Handelspartnern aufstellen wollen. Hier sollen Kunden mit einem NFC-fähigen Smartphone ihre Einkäufe mit dem Handy bezahlen können, indem sie es einfach vor eines der Bezahlterminals halten.

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Hierzulande hat die Deutsche Telekom mit der "Mobile Wallet" im Rahmen des diesjährigen Mobile World Congress ein ganz ähnliches Projekt angekündigt, das ebenfalls noch in diesem Jahr an den Start gehen soll. Noch 2011 sollen Telekom-Kunden den Dienst nutzen können, um Waren oder Tickets zu bezahlen.

Auch das neuste iPhone soll mit Unterstützung für den Funkstandard kommen. Apple hat sich außerdem vor längerem verschiedenste Patente rund um NFC sichern lassen. Wahrscheinlich ist also, dass auch Apple schon bald ein eigenes Bezahl-Modell etablieren wird.


Near Field Communication (NFC) ist also vor allem als Technologie im Gespräch, die mobiles Zahlen via Handy leicht macht. Doch das Potenzial von NFC reicht viel weiter. Franco Bernabè, Vorsitzender der GSMA und CEO des italienischen Netzbetreibers Telecom Italia sagte kürzlich. "NFC repräsentiert eine wichtige Innovationsmöglichkeit und wird zukünftig in der Lage sein, vom mobilen Ticketkauf über den Austausch von Informationen und Inhalten bis hin zur Zugangskontrolle von Autos, Hotels oder seinem Eigenheim alles bereitzustellen."

NFC

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