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Near Field Communication: SIM-Karte statt Chip-Karte |
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Das Handy hat sich schon seit langem vom einfachen Telefon zum mobilen Alleskönner gewandelt. Unterwegs spielen, mit Freunden chatten, E-Mails versenden oder im Internet surfen - die Funktionsvielfalt aktueller Smartphones lässt sich dank Millionen von Applikationen schier endlos gestalten. Es gibt nur wenige Bereiche, die nicht aus der bestehenden Kombination von Handyfunktionen, Internet-Zugang und Apps abgedeckt werden können. So fehlt bislang beispielsweise eine zuverlässige Lösung, die auch sensible Daten über kurze Distanz übermitteln kann.
Die Near Field Communication (NFC) gilt schon seit einigen Jahren als Hoffnungsträger für dieses Einsatzgebiet. Bargeldlose Bezahlung, schalterfreier Ticketkauf, schlüsselfreies Tür-öffnen oder der direkte Austausch wichtiger Dokumente sollen künftig über die Kurzfunktechnologie abgewickelt werden. Immer wieder sprach die Branche von einem baldigen Durchbruch und der flächendeckenden Einführung dieser Technologie. Die Entwicklung wird unter anderem vom NFC-Forum gefördert, dem sich Branchengrößen wie Nokia, Samsung und Motorola angeschlossen haben. Doch NFC verbreitet sich bislang nur zaghaft.
2011/2012 scheint jedoch tatsächlich eine Trendwende in Richtung NFC stattzufinden. Unternehmen wie Google, Apple, Nokia und Samsung bringen Produkte mit NFC-Unterstützung auf den Markt oder haben diese angekündigt.
Auch die GSM Association (GSMA) hat sich mit diversen Netzbetreibern zusammengetan, um Near Field Communication (NFC) weiter voranzutreiben. Die Mobilfunkanbieter, darunter auch O2, Deutsche Telekom und Vodafone, wollen ab 2012 verschiedenste NFC-Dienste für ihre Kunden bereitstellen.
Bildquelle: mit Material von Pixelio.de | Wilhelmine Wulff
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