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Magazinbeiträge 2005/06 | Vor Ort

Handyweitwurf Europameisterschaft 2005

Handyweitwurf Europameisterschaft 2005

Veranstaltungsort

Die Handyweitwurf-Europameisterschaft, kurz Euro 2005 genannt, fand 50 km östlich von Dresden, in Kamenz, statt. Dort stellt der Thonberger SC 1931 e.V. seine Sportanlagen zur Verfügung.

Teilnahmebedingungen

An diesem Event durfte jeder teilnehmen, der am 6.8.2005 das 12. Lebensjahr vollendet hatte und sich rechtzeitig auf der Homepage unter http://www.iampt.de/anm.htm anmeldete. Im Jahr 2006 wird es ebenfalls so gehandhabt, nur dass sich das Anmeldealter automatisch um ein Jahr erhöht. Zusätzlich ist wichtig, das man aus einem europäischen Land stammt bzw. dort gemeldet ist, um am Wettkampf teilnehmen zu können. Nach der Anmeldung gibt die IAMPT eine Registrierungsnummer aus, unter der man die Startergebühr von zehn Euro entrichtet, um darauffolgend die Startgenehmigung einschließlich der Startnummer zugeteilt zu bekommen. Am Wettkampftag wird die Startgenehmigung/Startnummer vorgelegt und damit die Starterlaubnis für die Europameisterschaft freigegeben. Wer allerdings bis um 9 Uhr am Wettkampftag, nicht angemeldet ist, ist automatisch disqualifiziert.

Regeln

Handy-EM

Jeder der jetzt noch Angst hat, er müsse mit seinem eigenen Gerät werfen, der wird den folgenden Absatz ohne Schweißperlen auf der Stirn lesen können, denn die IAMPT (International Association of Mobile Phone Throwers) und die VDH untersagen dieses sogar ausdrücklich. Geworfen werden darf ausschließlich mit den Geräten, die von der IAMPT oder VDH gestellt werden. Dabei muss darauf geachtet werden, das die Abschlagslinie beim Wurf nicht übertreten wird, und Ordnungskräften bzw. Kampfrichtern folge geleistet wird, andernfalls wird das einen Platzverweis zur Folge haben.

Geworfen wird das "Sportgerät" so, das andere Personen nicht verletzt werden können, oder Dinge zu Schaden kommen. Um das ein wenig einzugrenzen, darf sich zum Zeitpunkt des Wurfes auch nur ein Werfer in der Wurfbahn befinden, der nach der Freigabe des Wurfrichters werfen darf. Anlauf nehmen oder aus dem Stand werfen sind dem Werfenden gestattet. Bereits vor dem Wurf werden aus umweltbezogenen Gründen Akkus, sowie Batterien, aus den Geräten entnommen. Bei der Euro 2005 gibt es drei verschiedene Gewichtsklassen, Klasse 1 (50-100 Gramm), Klasse 2 (100-200 Gramm) und Klasse 3 (200-300 Gramm), aus denen jeder Werfer jeweils ein ?Sportgerät? werfen muss, und das innerhalb von zwei Minuten. Ansonsten gehen nur die bis dahin erfolgten Würfe in die Wertung mit ein, allgemein wird nur der weiteste Wurf gewertet (gemessen wird die gerade Diagonale).

Die zehn besten Werfer treten im Finale noch einmal gegeneinander an und daraus wird dann der Sieger ermittelt.

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