Mobilfunk Magazin

Juli 2010 | Praxis-Tipps

Handynutzung im Urlaub: Tipps und Tarife

Handy am Steuer

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Handy am Steuer

Während Autofahrer in Deutschland nur rund 40 Euro Bußgeld zahlen müssen, wenn sie ohne Headset telefonieren, werden Urlauber in vielen anderen Reiseländern richtig zur Kasse gebeten. Spitzenreiter ist hierbei Italien. Unerlaubtes Telefonieren im Auto kostet in Bella Italia laut dem Hightech-Verband Bitkom zwischen 155 und 594 Euro.



Hoch fallen die Bußgelder auch in den Niederlanden, Portugal und Ungarn aus, so dass schon mal dreistellige Summen fällig werden. Weniger streng als in Deutschland wird die Handy-Nutzung am Steuer nur in Frankreich und einzelnen osteuropäischen Staaten geahndet.

Navi2 Während man in Deutschland außerdem mit einem Headset oder einer Freisprecheinrichtung telefonieren darf, ist dies in einigen europäischen Ländern überhaupt nicht erlaubt. Genauso wie das Telefonieren im Auto, ist auch das Lesen oder Schreiben von Kurzmitteilungen verboten.

Gleiches gilt für das mobile Surfen im Internet. Viele EU-Länder begründen dies damit, dass der Fahrer in jedem Fall abgelenkt wird. Als einziges EU-Land erlaubt Schweden das gleichzeitige Fahren und Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung.

Auch Handy-Navigation kann ein teurer Urlaubsspaß werden. Navigations-Apps für Smartphones sind zwar sehr bequem, haben aber gerade in der Urlaubssaison einen großen Nachteil.

Denn Lösungen, die wie Google Maps Navigation dauernden Zugriff auf Online-Informationen erfordern, entpuppen sich im Ausland allzuleicht als Roaming-Kostenfallen. Angesichts der seit dem 1. Juli gültigen EU-Obergrenze beim Datenroaming riskiert der Nutzer außerdem, vor dem Reiseziel ohne Navigationslösung dazustehen. Denn die Standard-Deckelung beträgt in Deutschland 59,50 Euro. Danach wird die Datenverbindung gedrosselt oder getrennt.

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Bildquelle: Vodafone, O2

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20.06.2007

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