Mobilfunk Magazin

Juli 2010 | Praxis-Tipps

Handynutzung im Urlaub: Tipps und Tarife

Kostenfallen MMS und Mailbox

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Kostenfallen MMS und Mailbox

Urlaubsgrüße per MMS können ziemlich teuer werden. Zwar ist der Versand von Multimedia-Nachrichten über das GPRS-Netz eines ausländischen Netzbetreibers in den meisten Fällen möglich, die Preise für den mobilen Urlaubsgruß sind jedoch oft deftig.

Auch der Empfang von MMS im Urlaub ist mit hohen Kosten verbunden. Dagegen ist der SMS-Empfang im Ausland meist kostenlos.



Ebenfalls teuer kann die Mailbox werden. Zum einen wird das ankommende Gespräch berechnet, dann noch einmal zusätzlich die Umleitung zurück nach Deutschland zur Mailbox. Um keinen Schock beim Lesen der nächsten Handyrechnung zu bekommen, sollte man am besten die Mailbox ganz abstellen. Oder man richtet sie so ein, dass alle Anrufe dorthin umgeleitet werden. So werden ankommende Anrufe bereits in Deutschland auf den Anrufbeantworter – anstelle über das Ausland – umgeleitet.

In einigen Ländern benötigt man übrigens für die Mailbox-Abfrage eine Geheimzahl. Diese kann allerdings nur im heimischen Mobilfunknetz in Deutschland angelegt werden. Hat man dies vor dem Urlaubsantritt nicht getan, ist das Abhören der eigenen Mailbox im Urlaub nicht möglich.

Mobilfunknetze nach dem GSM-Standard

In 220 Ländern gibt es Mobilfunknetze nach dem europäischen GSM-Standard. Die hier verbreiteten Dualband-Handys funktionieren daher vielerorts in Asien, Afrika, Australien und auf den pazifischen Inseln. Einschränkungen gibt es in Japan, Südkorea, Nord- und Südamerika sowie auf einigen Karibik-Inseln. Dort gibt es teils andere Frequenzen oder Mobilfunk-Standards.

Vodafone

Bildquelle: Vodafone

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