Mobilfunk Magazin
![]() | Juli 2010 | Praxis-TippsHandynutzung im Urlaub: Tipps und Tarife |
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Das Mobiltelefon gehört für die meisten Urlauber genauso ins Gepäck wie der Reisepass. Egal, ob zum telefonieren, simsen oder MMS verschicken - das Handy wird von vielen im Ausland fast genauso genutzt wie zuhause. Oft währt die Freude über die schönste Zeit des Jahres jedoch nur kurz. Denn die böse Überraschung kommt mit der Handyrechnung. Welche Kosten mit dem Handy im Urlaub entstehen können und was beim Telefonieren im Ausland alles zu beachten ist, verrät der aktuelle Magazinbeitrag auf inside-handy.de. In fast allen Ländern ist man unter seiner Handy-Nummer zu erreichen. Das Handy wechselt dabei automatisch ins ausländische Netz, was der Kunde daran merkt, dass statt dem gewohnten Mobilfunkbetreiber der fremde Netzbetreibers im Display erscheint. Oft erhält man auch eine Begrüßungs-SMS. Kommuniziert man über das fremde Netz, werden die Kosten an den deutschen Betreiber weitergeleitet. Besitzer von Prepaid-Karten können ihr Handy im Ausland in der Regel genauso nutzen wie Vertragskunden. Pünktlich zur Urlaubssaison werden die Handy-Gespräche aus dem europäischen Ausland günstiger. Denn seit Sommer dieses Jahres ist die nächste Preissenkungsrunde bei Handy-Gesprächen im europäischen Ausland in Kraft getreten. Grundlage ist die Roaming-Verordnung der EU-Kommission. Die so genannten Roaming-Gebühren fallen für Gespräche an, die ein Handy-Besitzer außerhalb des eigenen Netzes im Ausland tätigt oder annimmt. Seit dem 1. Juli 2010 dürfen abgehende Anrufe dann maximal 39 Cent kosten, ankommende Gespräche bis zu 15 Cent. Eine weitere Preissenkung ist für den Sommer 2011 geplant. Auch für SMS gilt eine Obergrenze: Der Versand von Kurzmitteilungen aus dem Ausland kostet maximal elf Cent pro Nachricht. Zu allen Preisangaben muss jeweils noch die Mehrwertsteuer hinzugerechnet werden.
Bildquelle: Vodafone
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