Mobilfunk Magazin

März 2010 | Wissen

Handy-Betriebssysteme: Symbian, Android, Windows Mobile & Co.

Samsung Bada

Head7

Mit Bada setzt Samsung auf ein eigenes Open Source-System. Bada, das auf TouchWiz UI basiert, soll im ersten Halbjahr 2010 veröffentlicht werden. Die ersten Geräte, auf denen das System vorinstalliert ist, kündigte Samsung für das zweite Quartal dieses Jahres an. Bada steht unter dem Motto "Smartphones for everyone" und ist dementsprechend nicht speziell auf Business-Nutzer ausgelegt.



Das neue Betriebssystem soll – zumindest, wenn es nach Samsung geht – für drei Eigenschaften stehen: Support, Innovation und leichter Zugang für Entwickler. Eines der Kern-Features ist dabei die "Social Hub"-Applikation: Sie vereint einen Push-Kalender, mit dessen Hilfe man seine Termine mit Freunden oder Kollegen austauschen kann, die "Ultimate Inbox", mit deren Hilfe man diverse E-Mail-Accounts verwalten kann, und "Integrated Contacts"; Eine Sammelstelle für Kontakte sowohl aus Twitter, als auch aus Facebook, Skype oder MySpace.

Bada2 Bada soll es Entwicklern einfach machen, Programme oder Spiele zu entwickeln. Dazu gibt es ein SDK, das auch Flash unterstützt. Ab dem Verkaufsstart des ersten Bada-Smartphones Wave soll der App Store von Samsung zudem in 50 Ländern verfügbar sein, so dass eine breite Masse an Nutzern auf die verschiedenen Applikationen zugreifen kann.

Samsungs Betriebssystem-Eigenentwicklung könnte potenziell große Verbreitung finden. Immerhin ist das Unternehmen nach Nokia der zweitgrößte Gerätehersteller der Welt.

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Bildquelle: Samsung

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