Mobilfunk Magazin
![]() | Februar 2010 | Go shoppingMobile Payment |
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Jeder zweite Deutsche wünscht sich, mit dem Handy nicht nur telefonieren, sondern auch bezahlen zu können. Das haben Wissenschaftler der Universität Augsburg herausgefunden. Viele Verfahren haben sich jedoch nicht durchsetzen können. Dabei wäre es doch so praktisch, an einem Automaten, im Taxi oder an der Supermarktkasse Zahlungen mit dem Mobiltelefon zu erledigen. In Deutschland ist es allerdings bisher nicht gelungen, auch nur ein halbwegs akzeptiertes System zu etablieren. Einzig das Verfahren "Mpass", eine Kooperation von Vodafone und O2, konnte sich annähernd durchsetzen. Inzwischen setzen viele Mobile Payment-Anbieter weltweit auf Near Field Communication (NFC). Die NFC-Technologie basiert auf einer Kombination aus RFID (Radio Frequency Identification) und drahtloser Verbindungstechnologie. Es ist davon auszugehen, dass sich Handys mit NFC-Schnittstelle in Europa zeitnah auch in anderen Branchen, zum Beispiel im Zahlungsverkehr im Einzelhandel, oder mit anderen Funktionsweisen etablieren werden. Prognosen zufolge soll die Marktdurchdringung in den kommenden Jahren stetig zunehmen. In Japan und Frankreich ist die Akzeptanz in der Nutzung von NFC schon längst Realität. Auch wenn sich bisher keine einheitliche Lösung für mobiles Payment durchgesetzt hat, gibt es verschiedene Einzellösungen, die das Bezahlen per Handy erlauben. So testet die Deutsche Bahn derzeit mit ihrem Angebot "Touch&Travel" ein eTicketing-Verfahren, welches das Handys zum Bahnticket werden lässt. Lufthansa-Kunden können mit ihrem Handy mobil einchecken und in immer mehr deutschen Städten können Autofahrer ihren Parkschein per Mobiltelefon lösen.
Bildquelle: Pixelio.de/Claudia Hautumm
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