Mobilfunk Magazin
![]() | April 2009 | WissenGoogles unaufhaltbarer Siegeszug |
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Schöne neue Tools. Und nun?
Weitere mobile Tools von Google, wie Googles Mobile App (gewährt Zugriff auf die wesentlichen kostenlosen Google-Dienste), erfreuen sich zwar bei der jungen Generation großer Beliebtheit, doch sie stoßen bei vielen Erwachsenen immer öfter auf Affront. Die meisten Services existieren in der Regel schon länger als Online-Versionen und sind eigentlich nicht problematisch, da deren Nutzer selbst die Menge der persönlichen Informationen bestimmen können, die sie an Google herausgeben. Man sollte aber bedenken, dass die Menge der persönlichen Infos, die für andere zugänglich sind, durchaus hoch ausfallen kann, wenn man diverse Services eines einzigen Anbieters nutzt. Zumal Google diese laut seiner aktuellen Datenschutz-Erklärung auch zusammensetzt: "Wir kombinieren unter Umständen die von Ihnen eingeholten Informationen mit denen von anderen Google-Services". Genau das ist laut des Google-Kritikers und Verfassers des Buches "Die Google-Falle" Gerald Reischl aber das Gefährliche an dem Konzern. Um dies zu verdeutlichen, verwendet Reischl die Metapher eines Puzzles: Während die meisten Anbieter nur wenige Teile (also Infos) von einem Nutzer besitzen, kann Google durch seine zahlreichen Angebote auf einen Großteil des Puzzles zurückgreifen.
Laut der Datenschutzerklärung werden die gesammelten Informationen zu internen statistischen Zwecken verwendet. Aber nicht nur das. Auf diese Weise funktioniert zum Beispiel die Werbung bei Google: Wer schon mal nach Autos "gegoogelt" hat, dürfte sich nicht wundern, dass bei der nächsten Suche die Reklame eines Autohändlers oder gar der vorher gesuchten Marke auftaucht. Die Präsenz des Konzerns im täglichen virtuellen Leben ist sogar in unserer Sprache zu sehen: Der Begriff "googeln" wurde im Jahr 2004 in den Duden aufgenommen – dies kann aber nicht als ein Zeichen des heutigen Multi-Kulti-Phänomens aufgefasst werden, sondern eher als Pragmatismus, der sich in der Tat niederschlägt.
Bildquelle: T-Mobile | Google.com | Android.com
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Schöne neue Tools. Und nun?
Weitere mobile Tools von Google, wie Googles Mobile App (gewährt Zugriff auf die wesentlichen kostenlosen Google-Dienste), erfreuen sich zwar bei der jungen Generation großer Beliebtheit, doch sie stoßen bei vielen Erwachsenen immer öfter auf Affront. Die meisten Services existieren in der Regel schon länger als Online-Versionen und sind eigentlich nicht problematisch, da deren Nutzer selbst die Menge der persönlichen Informationen bestimmen können, die sie an Google herausgeben.
Um dies zu verdeutlichen, verwendet Reischl die Metapher eines Puzzles: Während die meisten Anbieter nur wenige Teile (also Infos) von einem Nutzer besitzen, kann Google durch seine zahlreichen Angebote auf einen Großteil des Puzzles zurückgreifen.

