Mobilfunk Magazin

November 2008 | Im Interview

Interview zum mobilen Internet der Zukunft

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Im Rahmen eines LTE-Presseevents in Bonn haben T-Mobile-Technikvorstand Günther Ottendorfer und Nortel-Geschäftsführer Wim te Niet inside-handy.de ein Interview zur Zukunft der Mobilfunknetze gegeben.

inside-handy: Herr Ottendorfer, im Rahmen der LTE-Präsentation hat Ihr Kollege Joachim Horn die Notwendigkeit von mobilem Internet der nächsten Generation mit dem Slogan "Kunden hassen langsam" begründet. Ist das Problem aber nicht eher, dass die Kunden teuer und kompliziert hassen?

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Günther Ottendorfer: Ich bin sehr zuversichtlich, dass es mit dem mobilen Internet der nächsten Generation anders wird. Die gesamte Entwicklung ist darauf getrimmt, dass die Entwickler und Hersteller auf das aufsetzen wollen, was da ist. LTE muss kosteneffizient sein. Effizienz für den Betreiber und geringe Kosten für die Kunden haben von Beginn an im Mittelpunkt gestanden.

Wim te Niet: Wenn Sie sehen, wie ein LTE-Netz aufgebaut sein wird und das mit dem heutigen UMTS-Netz vergleichen, sehen Sie, dass wir wesentlich weniger Elemente brauchen, um das komplette Netz aufzubauen, also Kosten sparen können. Außerdem bauen wir wesentlich größere Funkzellen auf, brauchen also weniger Basisstationen. Darüber hinaus haben die Zellen eine wesentlich höhere Kapazität, so dass entweder mehr Kunden gleichzeitig oder die selbe Anzahl Kunden mit deutlich schnelleren Geschwindigkeiten arbeiten kann.

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