Mobilfunk Magazin
![]() | September 2008 | WissenHandyrecyling ist weiterhin kein Thema |
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![]() Für die Umweltverbände ist der ständig wachsende Altgerätebestand in deutschen Schubladen und Schränken ein Problem, mit dem man offensiv umgehen möchte. Gemeinsam mit den großen Mobilfunkanbietern sucht man nach Wegen, um die Trennung vom Alt-Handy leichter zu machen. T-Mobile arbeitet dazu mit der deutschen Umwelthilfe zusammen.
In speziellen Versandtaschen, die man ohne Porto in den Briefkasten werfen kann, nimmt T-Mobile alte Handys an. Sammelaktionen an Schulen sollen das Programm unterstützen. Rund 80 Prozent des Handymaterials, darunter wertvolle Rohstoffe wie Silber, Gold, Kupfer, Platin oder Palladium können spezielle Recyclingfirmen weiterverwerten. Den Erlös aus dem Recycling spendet T-Mobile komplett an die Umwelthilfe. Auch bei Vodafone, E-Plus und O2 erhält man Recycling-Umschläge, die Spenden fließen an gemeinnützige Initiativen und Verbände. Als einziger Anbieter hat O2 für 2006 und 2007 konkrete Zahlen zum Recycling veröffentlicht: Während man 2006 noch 26.000 Alt-Handys verwerten konnte, hat man diese Zahl 2007 mit 19.000 Geräten deutlich unterschritten. Trotz dieses Rückschlags hält O2 für 2008 am erklärten Ziel von 30.000 Geräten fest, die man recyceln möchte. Bildquelle: Sven Prasse / pixelio.de |
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