Mobilfunk Magazin

Magazinbeiträge 2005/06 | Praxis-Tipps

PTT - Push-To-Talk

PTT - Push-To-Talk

Push-to-Talk

Will man den Werbestrategen glauben, wird uns bald ein amerikanischer Trend einholen: Auch in Europa soll Push-to-Talk die Handynutzung grundlegend verändern. Doch was verbirgt sich dahinter?

So funktionierts:

Bei dieser noch sehr jungen Technik können mit einem einfachen Knopfdruck gleich mehrere Gesprächspartner mithören und -sprechen. Dazu wählen Sie einfach diejenigen Freunde aus der Telefonliste aus, die Teil der Diskussion werden sollen.
Im Anschluss wird per Knopfdruck eine Verbindung zu den anderen Handys aufgebaut, die die ganze Zeit ununterbrochen aktiv sein kann, genau wie bei einem klassischen Funkgerät. Hierbei können bis zu fünf Menschen gleichzeitig an dem Gespräch teilnehmen.

Wer zuerst kommt, redet zuerst

Wichtig ist aber: Es kann immer nur einer zur Zeit reden. Sollten zwei oder mehr Personen gleichzeitig eine Durchsage an die Gruppe machen wollen, so hat ganz einfach die zuerst getätigte Durchsage Priorität vor den anderen Durchsagen. Da alle Personen die jeweilige Durchsage automatisch hören, wissen somit auch die Personen, deren Durchsagen unterdrückt wurden, sofort, dass sie es noch einmal probieren müssen.

Anrufe haben Vorrang

Damit die klassischen Handygespräche durch eine Push-to-Talk-Durchsage versehentlich abgewehrt werden, haben eingehende Telefonate immer Vorrang gegenüber dem Push-to-Talk-Sprachverkehr. Der Push-to-Talk-Modus wird erst dann wieder aktiv, wenn das GSM-Telefonat beendet wurde.

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