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Juni 2008 | Praxis-Tipps

Euro 2008 mobil erleben

DVB-T-Handys - Vorurteilen zum Trotz

Stadion aus der Vogelperspektive Füller

DVB-T-Handys - Vorurteilen zum Trotz

Für richtig Aufruhr in Branche sorgte LG Mobile Communication, als das Südkoreanische Unternehmen auf der Cebit 2008 sein erstes DVB-T-fähiges Handy der Öffenlichkeit vorstellte. Das LG HB620T ist in der Lage, das digitale Antennen-Fernsehen zu empfangen und auf seinem 320x240 Bildpunkte großen Display in guter Qualität wiederzugeben. Bei vollem Akku verspricht LG bis zu zwei Stunden mobiles und vorallem kostenloses Handy-TV. Genug für eine spannende Fußballpartie, solange es keine Verlängerung oder gar Elfmeterschießen gibt.

LG HB620T




Datenblatt LG HB620T






Damit wiederlegte LG das Vorurteil des DVB-H-Lagers, dass das DVB-T-Fernsehen via Handy nicht mit einer zumindest akzeptablen Akkulaufzeit vereinbar sei. In der Tat ist DVB-H im Vergleich zu DVB-T der energieeffizientere Standard, aber wie das HB620T beweist, haben die Ingenieure bei LG sich auch dieses Problems angenommen.

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Unterdessen hat auch Gigabyte mit seinem T600 ein DVB-T-Handy auf den deutschen Markt gebracht. Das Windows Mobile 6 Smartphone soll potenzielle Kunden vor allem mit seinem ansehnlichen Funktionsumfang und dem hochauflösenden Display überzeugen. So ist das T600 auch für den Empfang von DVB-H-Sendungen gewappnet und kann mit einem VGA-Display (640x480 Pixel) punkten. Dies schlägt sich allerdings auch in einer kürzeren Akkulaufzeit und einem höheren Gewicht nieder.

Datenblatt Gigabyte T600

Gigabyte T600






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Bildquelle: pixelio.de/ Birgit

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