Mobilfunk Magazin

Juni 2008 | Praxis-Tipps

Euro 2008 mobil erleben

UMTS-TV

Stadion aus der Vogelperspektive Füller

DVB-H

Mittlerweile hat Mobile 3.0 den DVB-H-Sendebetrieb zumindest in Hamburg, München, Frankfurt und Hannover aufgenommen, weitere Städte und Ballungsräume sollen im Laufe des Jahres folgen. Von einem flächendeckenden Angbot kann also vorerst keine Rede sein. Damit wird ein Vorteil des DVB-H-Standards - einen kontinuierlichen Empfang zu liefern, auch wenn man sich aus seiner Sendezelle bewegt - zunichte gemacht.

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Endgeräte

Auch hinsichtlich der passenden Endgeräte scheint der Markt aus dem Mobile-TV-Debakel von 2006 nichts gelernt zu haben. Denn wer sich tatsächlich für ein DVB-H-fähiges Handy interessiert, bekommt eine erschreckend übersichtliche Auswahl an Endgeräten präsentiert.

So stattet beispielsweise Nokia seinen Multimedia-Alleskönner N96 mit einem DVB-H-Empfänger aus und auch Sagem bietet mit dem myMobile TV eine entsprechende Handy-Glotze. Unterdessen will Branchen-Primus Nokia mit Hilfe des externen DVB-H-Tuners SU-33W auch auf dem N73 DVB-H-Fernsehen ermöglichen.

Datenblatt N96

Datenblatt N73

Datenblatt Sagem myMobile TV

Programmangebot

Derzeit können neun der geplanten 16 Fernsehprogramme und drei digitale Radioprogramme via DVB-H empfangen werden. Da es allerdings momenten weder einen Serviceprovider noch einen Netzbetreiber gibt, der einen entsprechenden Tarif für das kostenpflichtige DVB-H-Fernsehen im Portfolio führt, wird die Euro 2008 defacto ohne DVB-H-Zuschauer stattfinden. Bleibt abzuwarten, ob sich das Fiasko von 2006 wiederholt und sowohl Netzbetreiber wie auch Serviceprovider sich erneut einen Fehlschlag leisten.

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Bildquelle: pixelio.de/ Birgit

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