Mobilfunk Magazin

Magazinbeiträge 2005/06 | Praxis-Tipps

Netzabdeckung

Netzabdeckung

Vodafone

Netzabdeckung

Auch das erste private Mobilfunknetz Deutschlands, das D2 Netz ist sehr gut ausgebaut. Doch auch hier führt die hohe Kundenzahl zu immer stärkerer Netzlast.

VodafoneNetzverfügbarkeit

Die Netzverfügbarkeit wird, offen gesagt, langsam schlechter. Immer öfter beschweren sich die Kunden, dass sie keine freie "Leitung" bekommen, obwohl die Netzanzeige vollen Ausschlag zeigt. Auch kommt es zunehmend zu Abstürzen mitten im Gespräch. Das bedeutet: Das Netz ist verfügbar, aber man kann nicht telefonieren, da keine Kanäle mehr frei sind.

Das hat folgenden Grund: Zwar können sich an einem Sendemast eines Handynetzes beliebig viele Handys anmelden, aber es gibt eine Höchstgrenze, wie viele Leute gleichzeitig telefonieren können. Die genaue Zahl hängt davon ab, wie gut ein Sendemast bestückt ist. Da die D-Netze nur 59 Frequenzen frei haben ist die Anzahl der Teilnehmer natürlich beschränkt.

Allerdings arbeiten auch die D-Netze an der Aufhebung der Engpässe, beispielsweise durch Mikrozellen. Auch haben die D-Netze vor kurzem zusätzliche E-Netz-Frequenzen ersteigert. Die Engpässe sollen so in Ballungszentren behoben werden. Bereits seit Mitte 2000 sind die ersten entsprechenden Masten in Ballungsgebieten in Betrieb. T-Mobile ist somit nicht mehr ein reines D-Netz, sondern ein kombiniertes D- und E-Netz. Das ist prima für Kunden, die ein Dualband-Handy besitzen.

Sprachqualität

Die Situation ist ähnlich der von T-Mobile: Die Sprachqualität von Vodafone hat sich in den letzten Jahren durch die Einführung der EFR-Technologie deutlich verbessert. In Ballungsgebieten, in denen es noch keinen E-Netz-Ausbau von Vodafone gibt, kann die Sprachqualität weiterhin eher dürftig sein.

Die Netzabdeckung von Vodafone ist unter folgender URL abrufbar: link

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