Mobilfunk Magazin

Juni 2007 | Praxis-Tipps

Das Handy im Sommerurlaub: Das sollten Sie wissen

Lohnt sich der interne Musikspieler oder eingebaute Navigation?

Sommer, Sonne, Urlaub
Lohnt sich der interne Musikspieler oder eingebaute Navigation?
Nicht nur die Kamera kommt im Urlaub immer wieder zum Einsatz, auch der Musikspieler und das eingebaute Navi können am Urlaubsort das Leben schöner machen. Denn zum perfekten Tag am Strand gehört natürlich die perfekte Musik, und auch den Trip über die Insel kann man dank Navigationshilfe schneller und frei von Irrtümern antreten. Doch lohnt es sich, beides mit dem Handy zu machen?

Handy mit Boxen am StrandDer mobile Musikspieler
Sonne, Strand und der perfekte Song: Dafür wurde der MP3-Player erfunden, und dafür lohnt es sich, das Musikhandy dabei zu haben. Daher kann man einem Handy mit Musikspieler nahezu uneingeschränkt empfehlen. Eine kleine Einschränkung jedoch gilt: Hat das Handy zu wenig Speicher, sollte man zumindest ein Radio an Bord haben. Sonst ist das musikalische Vergnügen von viel zu kurzer Dauer. Und es wäre doch schade, wenn es einem am Strand schnell langweilig wird.

Der inside-handy-Tipp:
Wichtiger als die Frage, ob der Musikspieler mit muss, ist die gute Vorbereitung. Denn man muss nicht seine ganze Musiksammlung dabei haben, wenn man sich selbst und seinen Musikgeschmack gut genug kennt. Auch sollte man überlegen, ob nur Musik mitkommt, oder ob man vielleicht auch einen Sprachkurs oder ein Hörbuch für verregnete Tage zulegt. Auch sollte die Speicherkarte ausreichend groß sein, um genügend Abwechslung zu bieten.

Schild am StrandNavigation im Urlaub
Auch ein integriertes Navigationsgerät kann vor Ort sehr praktisch sein. So spart man sich, wenn man einen Mietwagen ausleiht, nicht nur den Kauf einer Straßenkarte, sondern ist im Regelfall auch schneller am Ziel. Doch einem kann die Technik einen teuren Strich durch die Rechnung machen: Nur solche Lösungen sind zu empfehlen, die die Routenberechnungen im Handy durchführen. Software, die die Daten zunächst von einem Server berechnen lässt, stellt damit im Ausland eine Datenverbindung nach Hause her. Und das kann teuer werden, fallen doch Datenverbindungen nicht unter die neuesten Roamingpreis-Senkungen der EU.

Der inside-handy-Tipp:
Prüfen Sie vorher, ob Ihr Handy das passende Land an Bord hat, und wie die Daten berechnet werden. Sollten die Konditionen immer noch günstiger ausfallen als ein neues Navi, dann lohnt es sich sicherlich. Einen Faktor sollte man aber immer im Hinterkopf haben: Navigieren mit dem Handy kostet viel Energie, und so kann ein Akku schon nach weniger als einem Tag leer sein. Wer dann in der Wüste und ohne Strom steht, benötigt entweder ein Solarladegerät, oder aber einen Schutzengel.

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Bildquelle: pixelino/ siepmannH, Sony Ericsson

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