Mobilfunk Magazin

April 2007 | Wissen

Navigation auf dem Handy

Navigation auf dem Handy

Straßenkarte | Quelle: inside-handy.de
Die Straßenkarte scheint ausgesorgt zuhaben – egal ob alte Rostlaube oder glänzende Luxuslimousine – ohne Navigationsgerät trauen sich nur noch die wenigsten Autofahrer auf die Straße. Auch wenn sich die Kosten für das allseits beliebte "Navi" noch lange nicht mit den wenigen Euro für einen Straßenatlas messen lassen, sorgen stetig sinkende Preise für einen enormen Abverkauf bei den Händlern - im Jahr 2006 wurden rund 13 Millionen Navigationssysteme verkauft. Und der Preiskampf soll noch kein Ende haben: Experten rechnen aufgrund des enormen Wettbewerbes mit einem weiteren Preisverfall und einem Absatzplus von bis zu 20 Millionen Navigationsgeräten in Europa.

TomTom Navigationsgerät | Quelle TomTom Als Alternative zu den "Stand alone"-Navigationsgeräten, entdecken Hersteller und Nutzer immer öfter die Möglichkeit, das Handy nicht nur als Kommunikationsmittel sondern auch als Navigationsgerät zu verwenden - das Gerät ist immer zur Hand und der Nutzer kann sich auch zu Fuß oder per Fahrrad navigieren lassen. Zahlreiche Handys und PDAs mit GPS-Chip sind bereits auf dem Markt. Der weltgrößte Handyhersteller ist bereits einen Schritt weiter gegangen: Nokia überraschte die Handywelt mit der Nachricht, verstärkt Handys mit eingebautem GPS-Empfänger bauen zu wollen und der Ankündigung, kostenloses digitales Kartenmaterial für Handys zur Verfügung zu stellen. Mobilfunkexperten rechnen sogar damit, dass GPS-Chips künftig zur Standardausstattung bei Mobiltelefonen gehören werden. Das Softwareangebot ist bereits vielseitig - derzeit gibt es zwei unterschiedliche Systeme: On- und Offboard-Navigation. Aber auch Besitzer von Handys ohne GPS-Empfang haben die Möglichkeit den richtigen Weg zu finden.

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