Mobilfunk Magazin

April 2007 | Hardware

Smartphones - ein Überblick

Hardware, die passt

Smartphone

Hardware, die passt
Nicht nur die Programme machen das Smartphone zu einem guten Begleiter, es muss auch die richtigen technischen Voraussetzungen mitbringen. Dazu gehört neben der Wahl des richtigen Eingabesystems über Tasten, Sprache oder Touchscreen auch das passende Zubehör, wie auch die Frage, ob es denn eine Kamera sein muss, die gleich dabei ist. Ebenfalls praktisch: Eingebautes GPS mit der passenden Navi-Software, die für manchmal nur wenig mehr Geld das neue Navi einsparen können.

Ist die Eingabe einfach genug?
Ein mögliches Ausstattungsmerkmal ist dabei die Eingabe: Hier kann man sowohl eine klassische Handytastatur, eine (meist herausfahrbare) vollständige QWERTZ-Tastatur oder aber einen Touchscreen vorfinden. Alle Lösungen haben ihre Vor- und Nachteile, verbunden mit eigenen Vorlieben. Einen echten PC werden Sie kaum bekommen: Da für die reinen Touchscreens oft eine eigene Schrift erlernt oder aber die eigene zeitintensiv eingeben werden muss, ist eine Kombination für viele Anwender zu empfehlen. Achten Sie auch bei den QWERTZ-Tastaturen auf die Größe: Ein Handy ist nunmal deutlich kleiner als ein PC, die Tasten ebenfalls.

Alles Zubehör dabei?
Ein wichtiger Punkt bei der Auswahl des geeigneten Smartphones sollte auch das mitgelieferte Zubehör sein. Eine Ladeschale, die per USB-Kabel mit dem PC verbunden wird, ist vor allem für diejenigen geeignet, die einen täglichen Datenabgleich mit dem heimischen Computer machen möchten. Wer viel im Auto unterwegs ist, der dürfte sich neben einer Bluetooth-Schnittstelle für ein Headset auch über ein Ladekabel freuen - Smartphones verbrauchen oft mehr Strom als andere Handys, was auf das umfangreiche Betriebssystem und die oft großen Displays zurückzuführen ist.

Mit und ohne Kamera:
Auch wenn die Digitalfotografie auf Handys bislang vielerorts noch keine ernsthafte Bedrohung für die gute alte Fotokamera darstellt, bekommt man nahezu kaum ein Handy mehr ohne. Das kann gerade in Unternehmen zu einem Problem werden, fürchtet man doch Industriespionage mit den immer besser werdenden Fotolinsen. Daher ist in einigen Unternehmen das Mitführen eines Kamerahandys nicht gestattet, weshalb man sich besser im Vorfeld informieren sollte, was erlaubt ist und was nicht. Immerhin soll das Smartphone ja an Termine erinnern, was jedoch nur möglich ist, wenn man es mitführt.

Auch ohne Kamera mobil:
Gerade für den Einsatz in oben genannten Unternehmen haben die Ingenieure inzwischen immer mehr Geräte zur Auswahl, die auf eine Kamera verzichten, wie das Nokia 9300i, ein o2 XDA 3 oder auch ein HP iPAQ h6340. Der Vorteil: Man kann sie (fast) überall mitführen, ohne vom Werkschutz belangt zu werden. Der mögliche Nachteil: Erwirbt man das Gerät privat, ist ein späterer Weiterverkauf nicht ganz so gewinnbringend, gehört eine Kamera doch inzwischen zum Grundmerkmal der meisten Handys.

Bildquelle: pixelino/ Daniel Kattnig

verwandte News zum Thema