iPhone 7 Alle Details zum vermeintlich schnellsten Smartphone der Welt

vom 15.09.2016, 17:16
Apple iPhone 7 in Diamantschwarz
Bildquelle: Apple

Im September hat Apple sein neues iPhone vorgestellt. Das Smartphone mit der Kennziffer 7 kommt auf den ersten Blick mit wenig Innvoation daher. Doch beim iPhone 7 lohnt sich ein zweiter Blick. Besonders der neue leistungsstarke A10-Chip und die Dual-Kamera des Plus-Modells könnte viele Kunden locken. Nun ist die Akku-Kapazität beider Modelle bekannt geworden.

Update, 15. September: Akku-Kapazität ist bekannt

Wenn es um die Akku-Kapazität geht, schweigt sich Apple stets aus. Angaben dazu finden sich in keinem iPhone-Datenblatt des Herstellers. Nun ist kurz vor offiziellem Verkaufsstart über das chinesische Portal TEENA Näheres zur Akku-Leistung der beiden neuen iPhones bekannt geworden. Demnach soll das iPhone 7 Strom bis 1.960 mAh fassen können. Zum Vergleich: Der direkte Vorgänger, das iPhone 6s bot eine Akkukapazität von 1.715 mAh. Das iPhone 7 Plus wird mit einem Akku-Volumen von 2.900 mAh angegeben, das iPhone 6s Plus bot Strom bis 2.750 mAh. 

Originalmeldung: Das sind alle Daten und Fakten zum iPhone 7

Die wichtigsten Key-Features und technischen Daten des Apple iPhone 7 im Überblick:

  • Display: 4,7 Zoll / 3D-Touch / Retina HD Display
  • Prozessor: Apple A10
  • Speicher: 32, 128 GB und 256 GB intern
  • Kamera: 12 MP / 7 MP
  • Akku-Kapazität: 1.960 mAh
  • LTE: ja
  • Fingerabdrucksensor: ja
  • Stereo-Lautsprecher

iPhone 7: Design und Gehäuse

Das Gehäuse besteht beim iPhone 7 aus Aluminium. Das Design des Smartphones unterscheidet sich nur marginal vom Erscheinungsbild der Vorgänger, iPhone 6 und 6s. Die charakteristischen Antennenlinien, die seit längerer Zeit auf dem Rücken der iPhones angebracht waren, sind mit dem neuen iPhone 7 weiter hoch an den Rand des Gehäuses gewandert. Durch den neuen nicht-mechanischen Homebutton und die Verbannung des Klinkenanschlusses, ist das iPhone 7 nun nach IP67 vor Staub und Spritzwasser geschützt. Andere Hersteller wie Samsung schaffen diese Zertifizierung auch ohne Verzicht auf den Kopfhöreranschluss.

Abschaffung des physischen Homebuttons

Der Homebutton war lange Zeit das für Schäden anfälligste Bauteil im iPhone. In vielen asiatischen Ländern verzichteten iPhone-Nutzer deshalb gänzlich auf die Verwendung des Knopfes und bedienten das Telefon über eine gesonderte Touch-Funktion, die über die Bedienungshilfen im iPhone eingeschaltet werden kann. Im iPhone 7 soll der Homebutton wieder regulär zum Einsatz kommen, ohne dabei kaputt gehen zu können. Apple hat mit dem iPhone 7 den mechanischen Homebutton gänzlich abgeschafft. Stattdessen befindet sich an dessen Stelle nun ein optisch nachempfundener Touch-Button, der haptisches Feedback geben kann und auf verschiedene Druck-Intensität des Nutzers reagiert. 

Der Kopfhöreranschluss

Ein Schritt seitens Apple, der bereits lange vor der Vorstellung des iPhone 7 immer wieder Thema der Gerüchteküche war, drehte sich rund um eines der größten Bauteile des iPhones: den Verlust des Klinkenanschlusses. Dass Apple diesen Schritt in die Tat umgesetzt hat, ist vermutlich auch das am meisten diskutierte Thema. Wer in Zukunft über das iPhone 7 Musik hören will, muss die dafür vorgesehenen Lightning-EarPods verwenden oder auf den beiliegenden Adapter Klinke-auf-Lightning zurückgreifen. Das iPhone 7 kann also nicht mehr gleichzeitig Musik wiedergeben und mit Strom versorgt werden. Für diesen Umstand hat Elektronik-Hersteller Belkin schon eine Lösung parat: Ein Adapter, der den Lightning-Anschluss in zwei Zugänge splittet und somit Kopfhörer und Ladekabel gleichzeitig fassen kann. 

Maße der iPhone-7-Modelle

Das iPhone 7 und iPhone 7 Plus unterscheiden sich von den Abmessungen her nicht von ihren Vorgängern. Das Standard-Modell ist 4,7 Zoll groß, während sein großer Bruder 5,5 Zoll misst. Ein Blick auf die Waage verrät, dass die iPhone 7-Modelle wenige Gramm leichter als ihre Vorgänger sind. 

Farbgebung

Das iPhone 7 ist in fünf Farben erhältlich. Zwei davon haben erst mit dem iPhone 7 den Weg ins Farb-Portfolio von Apple gefunden. Mit Diamantschwarz und Schwarz scheint Apple einen Nerv zu treffen. Die beiden Farben waren zu Marktstart besonders in Kombination mit Apples iPhone 7 Plus stark gefragt. Für die beiden neuen Schwarz-Töne musste die Bezeichnung Space-Grey weichen. Neben Schwarz und Diamantschwarz ist das iPhone 7 in den Farben Gold, Silber und Roségold erhältlich. iPhone-Modelle in Diamantschwarz verfügen über die Besonderheit, dass sie nur mit den größeren Flash-Speichern in 128 GB und 256 GB verfügbar sind. 

Apple hat für die diamantschwarze Farbvariante des iPhone 7 einen ganz neuen Fertigungsprozess entwickelt. Nachdem das Gehäuse aus einem Block Aluminium herausgefräst wurde, findet eine 3D-Politur statt, indem die Rohlinge in einem speziell gemischten Politurpulver rotiert werden, wodurch Unebenheiten ausgeglichen werden. Anschließend durchläuft das Gehäuse einen Anodisierungsprozess, durch den eine schützende Schicht aus Oxid entsteht. Ein Kapillareffekt sorgt beim anschließenden Färbeprozess für eine maximale Farbsättigung, die dadurch Teil des Materials wird. Schließlich wird das Gehäuse in einem Bad aus ultrafeinen, magnetisierten Ionenpartikeln abermals poliert, wodurch der Hochglanzeffekt entsteht. Auf seiner Website warnt Apple Nutzer vor der erhöhten Anfälligkeit für Gebrauchsspuren der diamantschwarzen Variante. 

Display: Kein AMOLED-Display, dafür mehr Farben

Das iPhone 7 verfügt über ein Retina HD-Display und soll mehr Farben darstellen können als das Display des direkten Vorgängers iPhone 6s. Das Display des iPhone 7 löst mit 750 x 1.334 Pixeln auf, wohingegen das 5,5-Zoll-Modell mit 1.080 x 1.920 Pixeln auflöst. Das Display des iPhone 7 soll laut Apple zudem 25 Prozent heller sein als das des iPhone 6s.

Ausstattung und Leistung: iPhone 7 mit A10-Chip

Der neue A10 Fusion-Chip verfügt über vier Kerne, wovon zwei in erster Linie kleinere Aufgaben wie Mails oder WhatsApp-Nachrichten checken übernehmen. Das soll im neuen iPhone enrom viel Strom sparen, weshalb das iPhone etwa zwei Stunden länger durchhalten soll, als das iPhone 6s. Der A10-Chip sorgt für eine überdurchschnittlich gute Performance und soll das iPhone 7 laut AnTuTu-Benchmarktest zum schnellsten Smartphone der Welt gemacht haben. Der Vergleich hinkt jedoch, da sich Apple- und Android-Geräte nicht vollständig miteinander vergleichen lassen. Die Prozessorleistung des iPhone 7 kommt sehr dicht an die des 12,7 Zoll großen iPad Pro heran. In Zahlen heißt das: Das iPhone 7 arbeitet 140 Mal schneller als das allererste iPhone und satte 40 Prozent schneller als das iPhone 6s.

AnTuTu-Benchmark iPhone 7
Bildquelle: Weibo

Dual-Kamera im iPhone 7 Plus

Das iPhone 7 Plus verfügt über eine Doppelkamera: Je ein Weitwinkelobjektiv und ein Teleobjektiv halten Fotos in 12 Megapixeln fest. Die Dual-Kamera verfügt über einen Bildsignalprozessor, der es erlaubt, auch bei viel Zoom recht scharfe Aufnahmen zu machen. Die Kamera holt Objekte mit einem 2-fachen optischen Zoom und 10-fachen digitalen Zoom näher heran. Einen besonderen Schärfentiefe-Effekt will Apple zeitnah zur Verfügung stellen. Mit dem Bokeh-Effekt sollen Portrait-Bilder entstehen, bei denen der Hintergrund unscharf und das Hauptobjekt scharf gestellt sind. 

Preise aller iPhone 7-Modelle

Über Apple direkt kosten die Smartphones ohne Vertrag:

  • iPhone 7 32 GB: 759 Euro
  • iPhone 7 128 GB: 869 Euro
  • iPhone 7 256 GB: 979 Euro 
  • iPhone 7 Plus 32 GB: 899,00 Euro
  • iPhone 7 Plus 128 GB: 1.009 Euro
  • iPhone 7 Plus 265 GB: 1.119 Euro

Die Preise der Mobilfunkanbieter varriieren je nach gewähltem Tarif und Sonderaktionen. Eine Übersicht aller Preise, Tarife, Verfügbarkeiten und Anbieter des iPhone 7 lichtet den Dschungel. 

Apples iPhones im Lauf der Zeit: Ein Überblick

Das iPhone 7 ist da – doch welche Entwicklung haben die iPhones bis heute durchgemacht? Mit dem iPhone 5 schickte Apple 2012 erstmals ein iPhone ins Rennen, welches im Vergleich zu früheren Modellen ein größeres Display (4 Zoll) besaß und deutlich schlanker ausfiel als noch das iPhone 4s. Als erstes Smartphone aus dem Hause Apple unterstütze es LTE, was wohl durch den Einsatz des A6-Prozessors ermöglicht wurde. Das Design des iPhone 5 erschien mit abgerundeten Ecken – die Kanten waren allerdings noch recht scharf geschliffen.

Mit den nachfolgenden iPhone-5-Modellen, dem iPhone 5c und iPhone 5s, setzte Apple auf zwei unterschiedliche Modelle: Dem iPhone 5c, welches das "Discount-iPhone" werden sowie das iPhone 5s, welches den "normalen" Standard des Hauses in Zukunft weiterführen sollte. Während das 5c die identische technische Ausstattung wie das iPhone 5 besitzt und sich nur mit einem Kunststoff-Gehäuse unterscheidet, wurde die Ausstattung mit dem iPhone 5s für künftige iPhones neu geebnet. Das Aluminiumgewand des iPhone 5s gab es nicht mehr nur in Schwarz oder Weiß, sondern auch in Space Gray, Silber und Gold. Als Highlight entpuppte sich ein in den Home-Button integrierter Fingerabdrucksensor, der alsbald immer einen Platz in Apples iPhones haben sollte. Hinzu kamen außerdem mehr Kamera-Funktionen und mit dem A7-Prozessor mehr LTE-Frequenzen sowie eine bessere Performance. Das Design orientierte sich hingegen weiterhin am iPhone 5.

Ein Jahr später hielt Tim Cook ein neu-designtes iPhone 6 in den Händen, das größer, runder und schneller als seine Vorgänger war: Das iPhone 6. Erstmalig kam mit dem iPhone 6 auch ein zweites Modell einer Kennziffer heraus. Das iPhone 6 Plus kommt mit seinem 5,5 Zoll-Display einem Phablet sehr nahe. Verbaut wurde im iPhone 6 ein neuer Apple A8-Chip, der mit einer Taktrate von je 1,4 GHz auf zwei Kerne zugreifen kann. Das iPhone 6s, welches ein Jahr später vorgestellt wurde, bot zum ersten Mal eine neue Farbe und eine ganz neue Funktion. Mit Roségold kam eine vierte Farbe ins Spiel. Eine neue Force-Touch-Funktion, die Apple 3D-Touch taufte, erlaubte erstmals das Ausführen verschiedener Befehle über die Intensität des Fingerdrucks. 

Zum Apple iPhone 7 Datenblatt ›


Bildquelle kleines Bild: Apple | Autor: Redaktion inside-handy.de
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Themen dieser News: Apple, IOS, Mobilfunk-News, Oberklasse-Smartphones, Smartphones

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