Gerücht iPhone 7 im Gerüchte-CheckAlle Details zum kommenden Apple-Smartphone

vom 23.07.2016, 15:27

Kurz vor dessen Vorstellung kursieren weiter zahlreiche Gerüchte rund um das Design und mögliche Modellvarianten des iPhone 7. Mit einem vermuteten Wegfall des Homebuttons, des Kopfhöreranschlusses und der Integration einer Dual-Kamera sorgt das iPhone 7 bereits jetzt weltweite für Furore. Nun soll das iPhone 7 jedoch gar nicht mehr iPhone 7 heißen.

Die wichtigsten Key-Features und technischen Daten des Apple iPhone 7 im Überblick:

  • Display: 4,7 Zoll / 3D-Touch / Super-AMOLED
  • Prozessor: Apple A10
  • Speicher: 32, 64 und 128 GB intern
  • Kamera: 12 MP
  • Akku-Kapazität: 1.960 mAh
  • LTE: ja
  • Fingerabdrucksensor: ja
  • Stereo-Lautsprecher

iPhone 7: Design und Gehäuse

Wenn man den bisherigen Gerüchten Glauben schenken darf, so scheint Apple mit der siebten iPhone-Generation prägnante Design-Änderungen in die Reihe einzuführen. Dabei soll es sich zum einen um das Gehäuse handeln, von dem man einerseits vermutet, aus Metall gefertigt zu sein. Zum anderen soll die Rückseite des iPhone 7 allerdings in Zukunft aus Keramik bestehen, wie man es beispielsweise aus der Keramik-Edition des OnePlus X kennt. Daneben ist die Rede von einem "neuen Metallrahmen" – worum es sich hierbei im Detail handelt, ist nicht klar. Weiteren Gerüchteköchen zufolge könnte Apple bei seinem nächsten Spitzenmodell aber auch auf das lang bewährte Aluminium-Gehäuse verzichten und stattdessen auf eine Glasverkleidung setzen.

Die charakteristischen Antennenlinien, die nun seit längerer Zeit auf dem Rücken der iPhones angebracht worden und deutlich zu sehen sind, sollen in Zukunft unsichtbar werden: Anstatt gerade über den Rücken, sollen die Antennen künftig am oberen sowie unteren Gehäuserand entlanglaufen. Dies könnte darüber hinaus auch mit Hilfe der erwähnten Keramik-Rückseite geschehen. Auf der chinesischen Website Weibo veröffentlichte Bilder des Gehäuses zeigen die Antennenlinien sogar an der Seite des Gerätes. Doch wie es sich für eine ordentlich brodelnde Gerüchteküche gehört, behauptet ein Spekulant das Gegenteil und meint, die Antennenstreifen auf der Rückseite bleiben – trotz verändertem Design – auch weiterhin auf der Rückseite bestehen. Nicht zuletzt wird berichtet, dass Apple sich darauf "einigen" konnte, das iPhone 7 wasserdicht zu machen.

iPhone 7 neue Bilder der Hülle

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    iPhone-7-Gehäuse von Weibo
    Ein neues iPhone-7-Gehäuse zeigt sich auf Bildern aus China
    Bildquelle: Weibo
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    iPhone-7-Gehäuse von Weibo
    Ein neues iPhone-7-Gehäuse zeigt sich auf Bildern aus China
    Bildquelle: Weibo

Mögliche Abschaffung des physischen Homebuttons

Seit dem iPhone 5s hat auch ein Fingerabdrucksensor im Home-Button des Smartphones seinen festen Platz gefunden – dies soll sich mit der nächsten Generation auch nicht ändern. Wie spekuliert wird, soll der Sensor künftig aber noch schneller arbeiten als bisher. Dafür muss nicht zwingend ein physischer Home-Button in das iPhone 7 verbaut, sondern kann auch mit einer 3D-Touch-Funktion versehen werden, sodass er nur noch erahnt werden kann. Im Falle von 3D Touch soll der Sensor dann nicht mehr heruntergedrückt werden, sondern reagiert lediglich auf eine sanfte Berührung.

Apple iPhone 7
Soll nur auf Berührungen reagieren                                           Bildquelle: mobipicker.com

Daneben wird auch die gänzliche Abschaffung des charakteristischen Home-Buttons gemutmaßt und die daraus resultierende, direkte Integration des Fingerabdrucksensors in den Bildschirm. Bilder sowie ein Video von der chinesischen Website Weibo zeigen hingegen weiterhin einen Fingerabdrucksensor am Gerät.

iPhone-7-Vergleich aus China

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    Vergleich iPhone 6s und iPhone 7
    Vergleichsbilder von iPhone 6s und einem möglichen iPhone 7
    Bildquelle: nowhereelse.fr
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    Vergleich iPhone 6s und iPhone 7
    Vergleichsbilder von iPhone 6s und einem möglichen iPhone 7
    Bildquelle: nowhereelse.fr

Was lange währt, wird endlich gut: Der Kopfhöreranschluss

Während USB Typ-C dem iPhone 7 künftig vergönnt sein wird, soll der herkömmliche 3,5 Millimeter-Kopfhöreranschluss wegfallen. Da das kommende iPhone 1 Millimeter dünner gebaut werden soll als seine Vorgänger, ist die Bauweise des Klinken-Anschlusses schlicht und ergreifend zu dick: Anstatt 7,1 Millimeter (iPhone 6s), soll das iPhone 7 nur noch 6,1, das iPhone 7 Plus 6,3 Millimeter dick sein. Diese Gerüchte sorgten weltweit für Aufsehen und zogen sogar eine Petition mit sich, die mehr als 300.000 Menschen unterzeichneten. Trotz der scharfen Kritik, die sich unter anderem auf den zusätzlich anfallenden Elektroschrott durch einen neuen Kopfhörer-Anschluss stützt, soll Apple den Wegfall des Anschlusses definitiv beschlossen haben. Dazu kommt, dass man in Cupertino wohl lieber einen zweiten Lautsprecher unterbringen will, als eine Klinkenbuchse. Der Stereo-Sound soll von zwei getrennten Verstärkern kommen, die vom Zulieferer Cirrus Logic stammen. Dies bestätigen auch Analysten der Deutschen Bank, die in Apples Zuliefer-Kette recherchiert haben.

Diesen empörten Spekulationen zum Trotz, will nun jedoch der Besitzer eines Reparatur-Shops aus China das Gegenteil beweisen. Er veröffentlichte Fotos von vermeintlichen iPhone 7-Komponenten im Netz. Dort ist der Kopfhöreranschluss wie gewohnt neben dem Lightning-Eingang am unteren Ende des Smartphones zu sehen. Ob dies nicht allerdings nur ein Fake ist, bleibt abzuwarten.

Als Design-Neuheit wird außerdem das rückseitige Kameramodul gehandelt, welches beim iPhone 7 – wie auch beim Huawei P9 – flach in das Gehäuse integriert werden und nicht mehr heraus stehen soll.

Leaks zum Apple iPhone 7
Bildquelle: MacRumors / NowhereElse.fr

Links: Ein durchgesickerter Prototyp des iPhone 7; Rechts: Eine vermeintliche Designskizze des Smartphones

Neues Gerüchte-Futter zum Thema Kopfhörer gibt es derweil aus China. Wie in einem Video zu sehen ist, befindet sich auf der Unterseite des gezeigten Smartphones ganz klar ein Smart Connector. Noch mehr Öl ins Feuer goss daraufhin der französische Tech-Journalist Steve Hemmerstoffer, der unter seinem Twitter-Namen @stagueve sowie auf der französischen Website nowhereelse.fr Bilder von einem vermeintlichen In-Ear-Kopfhörer veröffentlichte. Die ebenfalls aus China stammenden Fotos zeigten einen Lightning-Anschluss, der beim Smart Connector zum Einsatz kommt. Mittlerweile ist jedoch bekannt geworden, dass es sich dabei um einen Fake handelt. 

Maße der kommenden iPhone-7-Modelle

Laut einem Konzept des Designers Eric Huismann soll Apple drei Varianten in Planung haben: Das "normale" iPhone 7, eine Mini- sowie eine Plus-Variante. Davon soll das iPhone 7 Mini nur einen halben Zentimeter dick ausfallen, das normale Modell 5,2 und das iPhone 7 Plus 5,5 Millimeter dünn sein.

Einer neuen Zeichnung zufolge sind die Abmessungen des iPhone 7 sowie der Plus-Variante nahezu identisch mit denen der Vorgängermodelle. Demnach misst das Smartphone in der Standard-Ausgabe 158,2 x 77,9 x 7,1mm. Der Unterschied von 0,1mm in der Tiefe im Vergleich zum iPhone 6s sind marginal und kaum mit dem menschlichen Auge zu sehen. Das iPhone 7 Plus soll laut Skizze über die gleichen Abmessungen verfügen. Die gezeigten, bisher noch unbekannten Features wie das randlose Display und eine fehlende Front-Kamera erscheinen hingegen fragwürdig.

iPhone 7 Plus Skizze
Bildquelle: letemsvetemapplem.eu

Eine schematische Zeichnung des Smartphones mit genauen Abmessungen

Farbgebung

Ein anderes Gerücht stellt eine weitere Farbe für das neue iPhone in Aussicht. Wie es laut Quellen aus Apples Zuliefererkette heißt, wird es für das iPhone 7 die neue Farbe Deep Blue geben. Die neue Farbe soll das bekannte Space Grey beerben. Nun wurde allerdings bekannt, das anstatt eines dunklen Blaus doch ein dunkler, fast schwarzer Grauton zum Einsatz kommen soll.

Gerade der angebliche Wegfall der grauen Version sollte bei diesem Gerücht jedoch stutzig machen. Space Grey ist die mit Abstand beliebteste Farbe im Portfolio Apples und es wirkt schon sehr weit hergeholt, die sich am besten verkaufende Farbe aus dem Programm zu streichen, um sie durch eine kräftige, nicht zur Design-Philosophie von Apple passende Farbe zu ersetzen. Aktuellere Gerüchte besagten jedoch, die neue Farbe würde die Modellpalette ergänzen, sich also als fünfte Farbe neben Spacegrau, Silber, Gold und Roségold einreihen. Auf bisher veröffentlichten Bildern zeigen sich nur die schon altbekannten Versionen mit marginalen Änderungen bei Roségold.

iPhone 7 in altbekannten Farben

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    iPhone-7-Farben
    Das iPhone 7 zeigt sich auf den veröffentlichten Bildern in schon bekannten Farbtönen.
    Bildquelle: Macitynet.ittwitter.com/OnLeaks
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    iPhone-7-Farben
    Das iPhone 7 zeigt sich auf den veröffentlichten Bildern in schon bekannten Farbtönen.
    Bildquelle: Macitynet.ittwitter.com/OnLeaks
 

Display: Kommt das iPhone 7 mit einem Super-AMOLED-Display?

Über das Display des iPhone 7 ist bis dato nicht sehr viel bekannt. Gerüchteköche sprechen dem Smartphone ein Super-AMOLED-Display zu, welches laut Analysten aber nicht in iPhone-Modellen vor dem Jahr 2018 in eben jenes integriert werden soll. Daneben heißt es, dass das Display mit einer 3D-Touch-Funktion ausgestattet ist, durch das unter anderem ein haptisches Feedback gegeben wird, wenn der Nutzer das Display berührt hat. Ferner soll das iPhone 7 mit Sensoren ausgestattet sein, die derzeit im iPad Pro verbaut sind. Die neue Sensoren ermöglichen ein sogenanntes "True-Tone-Display". Sie sind für die Helligkeitsmessung sowie für die Farbtemperatur zuständig. Diese Sensoren sind nötig, damit sich das True-Tone-Display auf die gemessenen Werte einstellen und eine möglichst naturgetreue Darstellung bieten kann. Ebenfalls aus dem neuen Tablet von Apple soll die sogenannte "Wide Color"-Technologie in das neuen Smartphone übernommen werden. Es handelt sich dabei um eine Technik zur verbesserten Farbdarstellung, die besonders Rot und Grün realistischer und lebendiger wirken lässt.

Weitere Spekulationen zur Größe und Auflösung des Bildschirms liefert auch hier das Konzept von Eric Huisman. In allen drei vermuteten Modellen, so Huisman, könnte Apple ein Retina-Display mit 3D-Touch einsetzen, welches beim iPhone 7 mini 4 Zoll in der Diagonale misst und mit 750 x 1.334 Pixeln auflöst. Das normale iPhone 7 soll ein 4,7 Zoll großes Display besitzen und Inhalte in Full-HD-Qualität (1.080 x 1.920 Pixel) anzeigt. Zuletzt wird der Plus-Variante ein 5,5 Zoll großer Bildschirm zugesprochen – die Auflösung beträgt hier 1.440 x 2.560 Pixeln bei 401 ppi.

Ausstattung und Leistung: iPhone 7 mit A10-Chip

Das aktuelle iPhone 6s und iPhone 6s Plus werden von Apples hauseigenem Prozessor A9 angetrieben, der über zwei Kerne verfügt. Das iPhone 7 könnte demnach ebenso ein Prozessor der A-Reihe unter der Haube haben, aller Wahrscheinlichkeit nach den A10. Gerüchten zufolge könnte Apple möglicherweise von dieser Bauweise abweichen: Nicht unwahrscheinlich wäre eine Verdopplung der Kerne, sodass der Prozessor in Zukunft mit vier Kernen arbeitet.

Das nächste Flaggschiff soll natürlich auch wieder ein LTE-Modem sein Eigen nennen: Während in den Mittelklasse-Smartphones der C-Reihe Intel-Modems zum Einsatz kommen sollen, soll Apple beim iPhone 7 nicht nur auf Qualcomms X12-Chip setzen. Auch Intel soll für das iPhone 7 (Plus) etwa 30 bis 40 Prozent der LTE-Chips fertigen. Vermutet wird, dass Intels LTE-Chip XMM 7360 zum Einsatz kommet. Dieser Chip unterstützt LTE Cat.10, durch den eine Download-Geschwindigkeit von bis zu 450 Mbps sowie Upload-Geschwindigkeit bis maximal 50 Mbps ermöglicht wird. Der Chip von Qualcomm ist auch Teil des neuen Snapdragon 820 und kann eine Download-Geschwindigkeit von bis zu 600 Mbps erreichen.

Außerdem soll Apple jede iPhone-7-Version mit 32, 64 oder 128 GB internen Speicherkapazitäten ausstatten. Die bisher bei den iPhone bekannte 16 GB-Variante würden somit entfallen. Wie groß der Arbeitsspeicher ausfällt, ist unklar.

Des Weiteren könnte beim neuen Apple-Smartphone auch eine EMI (Electro Magnetic Interference) genannte Technologie zum Einsatz kommen. Diese soll für mehr Strahlenschutz des Smartphones sorgen. Außer WLAN- oder Mobilfunkantennen werden hier auch die komplexen Prozessoren des iPhones geschützt, sodass weniger Elektrosmog nach außen verbreitet werden kann. Außerdem soll die gesamte Performance des iPhones durch weniger Störungen verbessert werden.

Über welche iOS-Version das iPhone 7 verfügen wird, ist momentan noch unklar. Auf Apples Entwicklerkonferenz WWDC könnte iOS 10 vorgestellt werden, dass mit dem neuen iPhone 7 seine Premiere feiern dürfte.

Wilde Spekulationen werden zudem über einen integrierten Smart Connector angestellt, der aktuell nur in Apples iPad-Pro-Modellen zu finden ist. Der Connector dient dazu, Strom und Daten gleichzeitig zu übertragen. Ob der Smart Connector tatsächlich in den künftigen Vorzeige-Smartphones zum Einsatz kommt, ist derzeit unklar.

Eine weitere interessantere Entdeckung ist ein Fach für einen Dual-SIM-Slot, der auf einem vorgeblichen Bild des iPhone 7 zu sehen sein soll. Wenn sich das Foto als echt erweist, wäre es das erste Mal, dass Apple zwei SIM-Karten in seinen Geräten erlaubt.

iPhone 7 Gerüchte-Bilder

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    Vermeinliche Rückseite des iPhone 7
    Ein durchsichtiges Apple-Logo auf der Rückseite des iPhone 7? Wäre möglich!
    Bildquelle: Steve Hemmerstoffer / Twitter
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    Vermeinliche Rückseite des iPhone 7
    Die Rückseite des neuen Apple-Flaggschiffs kennzeichnet eine größere Öffnung für das Kamera-Objektiv.
    Bildquelle: Steve Hemmerstoffer / Twitter

Kamera: Wilde Spekulationen über eine Dual-Kamera

Auch in Sachen Kameratechnik soll Apple einige Neuerungen in petto haben. Ursprünglich ging man von einer Dual-Kamera von Sony aus, bei der zwei Hauptkameras nebeneinander auf der Rückseite verbaut werden. Das hätte bedeutet, dass im Fall des iPhone 7 beide Kameras mit je 12 Megapixeln Bilder aufnehmen können, sie jedoch unterschiedliche Blendenöffnungen besitzen. Inzwischen zeichnet sich aber ab, dass vielmehr eine einfache Kamera mit einem größeren Objektiv zum Einsatz kommen wird. Möglicherweise behält sich Apple die Dual-Kamera für das umfangreiche iPhone-Update vor, das für 2017 erwartet wird.

Auch weitere Meldungen lassen die Hoffnungen auf eine neue Dual-Kamera im iPhone 7 erlöschen. Eine Insider-Quelle von Foxconn soll von technischen Schwierigkeiten wissen, die Apple letztendlich von den Plänen einer dualen Kamera abgebracht haben sollen. Es wäre nicht das erste Mal, dass Apple kurz vor der Vorstellung der neuen iPhone-Modelle umplanen muss: Beim iPhone 6 wollte das Unternehmen ein Display aus Saphirglas verbauen, das letztlich nicht verbaut werden konnte, weil der Hauptzulieferer GT Advanced Technologies nich tdie gewünschte Qualität lieferte und pleite ging. Ein spontanes Umdenken im Hause Apple wäre also durchaus möglich.

Auch anderen Bildern zufolge, auf denen eine technische Zeichnung des iPhone 7 zu sehen ist, scheint Apple die Kameraaussparung tatsächlich vergrößern zu wollen. Möglicherweise plant Apple eine größere Linse, wodurch bessere Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen ermöglicht werden würden. Zu weiteren technischen Änderungen könnte außerdem ein verbesserter optischer Bildstabilisator sowie ein optisches Zoom-Objektiv gehören.

iPhone 7: Render-Bilder

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    Iphone 7 Render
    Bildquelle: Martinhajek
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    Iphone 7 Render
    Bildquelle: Martinhajek

Akku mit Schnellladefunktion

Beim Akku hat Apple ebenfalls neue Funktionen einfließen lassen, nach denen der Akku des iPhone 7 zum einen drahtlos aufgeladen werden kann und zum anderen eine Quick-Charge-Funktion unterstützen soll. Desweiteren wurde durch einen Tweet von @OnLeaks bekannt, dass der Akku des iPhone 7 über 1.960 mAh verfügt. Zum Vergleich: Die Batterie des iPhone 6s enthält 1.715 mAh. Damit würde der Energieträger des neuen Flaggschiffes über 14 Prozent mehr Leistung verfügen als sein Vorgänger.

Das Geheimnis der verschwundenen Mute-Taste

Wie neu veröffentlichte Bilder von der chinesischen Website Weibo zeigen, soll das iPhone 7 ohne Mute-Taste an der linken Seite komme. Auf dem Foto fehlt an der linken Seite des Geräts der Schieberegler zum Stummschalten des Smartphones. Dort sind nur noch die Tasten für die Lautstärkeregelung angebracht. Ob es sich dabei um ein wirkliches Feature handelt oder ob dort per Photoshop getrickst wurde, lässt sich nicht eindeutig klären.

iPhone 7 neue Bilder der Hülle

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    iPhone-7-Gehäuse von Weibo
    Ein neues iPhone-7-Gehäuse zeigt sich auf Bildern aus China
    Bildquelle: Weibo
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    iPhone-7-Gehäuse von Weibo
    Ein neues iPhone-7-Gehäuse zeigt sich auf Bildern aus China
    Bildquelle: Weibo

iPhone 7 oder doch nicht: Name des neuen iPhones unklar

Für Kontroversen sorgt auch die Namensgebung des kommenden iPhones. Zuletzt war vermehrt zu vernehmen, Apple würde das 2016er iPhone nicht "iPhone 7" taufen, sondern in einen dreijährigen Release-Zyklus wechseln. In diesem Jahr würde dannn ein iPhone 6x erscheinen, wobei das x für jede mögliche Zeichenfolge stehen könnte.

Den Namen iPhone 7 möchte sich Apple demnach für das iPhone des Jahres 2017 aufheben, wenn das iPhone sein zehnjähriges Jubiläum feiert. Erst dann soll es auch ein iPhone mit einem ganz neuen Design geben.

Wann ist der Release-Termin des neuen iPhone 7?

Details zum Marktstart konnten momentan ihren Weg noch nicht an die Öffentlichkeit finden. Normalerweise enthüllt der Hersteller aus Cupertino seine neuen Errungenschaften traditionell im September. Wie Blogger und Leak-Profi Evan Blass herausgefunden haben will, soll es nun am 12. September soweit sein. Auch der Marktstart lässt im Hause Apple nie lange auf sich warten: Im Hinblick auf die vergangenen Jahre und das genannte Datum würden Interessenten das iPhone 7 wahrscheinlich am 16. September, also dem Freitag nach der Apple-Keynote, das Smartphone vorbestellen und dann vermutlich schon Ende September in den Händen halten können.

Laut einem Gerücht von Ende Dezember 2015, soll Apple in diesem Jahr aber zu einer neuen Strategie greifen und das iPhone 7 bereits im Frühjahr präsentieren wollen – nicht zuletzt, um zeitnah einen direkten Konkurrenten des Samsung Galaxy S7 ins Rennen zu schicken. Bislang gibt es jedoch keine konkreten Hinweise auf eine baldige Vorstellung, demnach bleibt alles Weitere vorerst abzuwarten.

Preise von drei iPhone-7-Modellen aufgetaucht

In dem chinesischen sozialen Netzwerk Weibo ist eine Preisliste der neuen iPhone 7-Modelle aufgetaucht. Demnach sollen drei unterschiedliche Modelle mit je drei möglichen Speichergrößen erscheinen. Der Post soll aus Apples Zuliefererkreisen stammen und beschreibt die Preise der iPhone-Modelle in Yuan. Demnach gestalten sich die Preise für das neue iPhone 7 zwischen 720 und 1.200 Euro:

  • iPhone 7 32 GB: 722 Euro
  • iPhone 7 64 GB: 832 Euro
  • iPhone 7 256 GB: 946 Euro
  • iPhone 7 Plus 32 GB: 832 Euro
  • iPhone 7 Plus 128 GB: 920 Euro
  • iPhone 7 Plus 265 GB: 1.052 Euro
  • iPhone 7 Pro 32 GB: 946 Euro
  • iPhone 7 Pro 128 GB: 1.052 Euro
  • iPhone 7 Pro 256 GB: 1.186 Euro

Fabrikanten und Zulieferer

Berichten zufolge wird nicht nur Apples altbekannter Partner Foxconn das iPhone 7 und das iPhone 7 Plus fertigen: Pegatron, ein Unternehmen mit dem Apple bereits beim iPhone 6s zusammengearbeitet hat, wird neben Foxconn das iPhone 7 herstellen. Unterstützung bei der Fertigung des iPhone 7 Plus soll von Wistron kommen, für Apple ein neuer Partner in der Herstellung von Smartphones. Mit der Verteilung auf verschiedene Auftragsfertiger möchte Apple das Produktionsrisiko minimieren. Darüber hinaus soll, neben Qualcomm, auch Intel LTE-Chips für die nächste iPhone-Generation anfertigen. Diese Partnerschaft soll sich allerdings nur auf die Produktion für dieses Jahr beschränken - ab 2017 übernimmt Qualcomm erneut den Hauptanteil der Chip-Produktion, so wird berichtet.

Apple bestellt 72 Millionen Geräte

Nachdem Apple Einbußen auf dem Markt hinnehmen und zum ersten Mal seit Veröffentlichung des iPhones im Jahr 2007 sinkende Verkaufszahlen registrieren musste, kommt dieser Schritt wohl unerwartet: Wie die Zeitung "Economic Daily News" berichtet, sollen bei Apples taiwanischen Zulieferern mehr als 72 Millionen Exemplare des neuen iPhone 7 bestellt worden sein. Nachdem die Aktienkurse in den vergangenen Wochen gesunken waren, legten die Kurse von TSMC und Foxconns Hauptkonzern Hon Hai nach der Meldung wieder zu.

Apple iPhone 7 im Gerüchte-Check

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    21. Dezember 2015
    Konzeptbilder des Designers Eric Huisman: Demnach soll das iPhone 7 in den Farben Gold, Silber und Roségold, aber auch in Space Black angeboten werden.
    Bildquelle: Eric Huisman / https://www.handy-abovergleich.ch/iphone-7-konzept/
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    21. Dezember 2015
    Ein weiteres Konzeptbild des iPhone 7 des schweizer Designers Eric Huisman.
    Bildquelle: Eric Huisman

Apples iPhones im Lauf der Zeit: Ein Überblick

Das iPhone 7 steht in den Startlöchern – doch welche Entwicklung haben die iPhones bis heute durchgemacht? Mit dem iPhone 5 schickte Apple 2012 erstmals ein iPhone ins Rennen, welches im Vergleich zu früheren Modellen ein größeres Display (4 Zoll) besitzt und deutlich schlanker ausfiel als noch das iPhone 4s. Als erstes Smartphone aus dem Hause Apple unterstütze es LTE, was wohl durch den Einsatz des A6-Prozessors ermöglicht wurde. Das Design des iPhone 5 erschien mit abgerundeten Ecken – die Kanten waren allerdings noch recht scharf geschliffen.

Mit den nachfolgenden iPhone-5-Modellen, dem iPhone 5c und iPhone 5s, setzte Apple auf zwei unterschiedliche Modelle: Dem iPhone 5c, welches das "Discount-iPhone" werden sowie das iPhone 5s, welches den "normalen" Standard des Hauses in Zukunft weiterführen sollte. Während das 5c die identische technische Ausstattung wie das iPhone 5 besitzt und sich nur von einem Kunststoff-Gehäuse unterscheidet, wurde die Ausstattung mit dem iPhone 5c für künftige iPhones neu geebnet. Das Aluminiumgewand des iPhone 5c gab es nicht mehr nur in Schwarz oder Weiß, sondern auch in Space Gray, Silber und Gold. Als Highlight entpuppte sich ein in den Home-Button integrierter Fingerabdrucksensor, der alsbald immer einen Platz in Apples iPhones haben sollte. Hinzu kamen außerdem mehr Kamera-Funktionen und mit dem A7-Prozessor mehr LTE-Frequenzen sowie eine bessere Performance. Das Design orientierte sich hingegen weiterhin am iPhone 5.

Neues Design und größere Displays

Mit dem 2014 auf dem Markt eingeführtem iPhone 6 änderte Apple einerseits das Design – welches im Vergleich zu den vorherigen Modellen deutlich runder ausfällt – sowie andererseits das Display, das von 4 auf 4,7 Zoll wuchs. Während die Konkurrenz zu dieser Zeit bereits mit QHD-Displays arbeitete, löst das Display des iPhone 6 nur mit 750 x 1.334 Pixeln auf. Im iPhone 6 kam ebenfalls die neue Generation des A-Prozessor, der A8, zum Einsatz. Seit dem iPhone 6 setzt Apple auch auf eine verschiedene Größenpolitik: Neben der 4,7-Zoll-Variante gibt es auch das iPhone 6 Plus mit 5,5 Zoll in der Display-Diagonale.

Die aktuelle iPhone-Generation, das iPhone 6s und 6s Plus, behielten viele Details von ihren Vorgängern. Das runde Design und die gedeckten Farben blieben den iPhone-Modellen erhalten. Im Gegensatz zu früheren Modellen können das iPhone 6s und 6s Plus dank dem neuen A9-Prozessor allerdings einen deutlichen Geschwindigkeitszuwachs verzeichnen. Fortan ist auch das schnellere LTE Cat.6 in den iPhones verbaut. Während seit dem vergangenen Jahr eine 3D-Touch-Funktion in das Display integriert ist, blieb die Display-Diagonale bei beiden iPhone-6-Modellen gleich.

Alte Bekannte im iPhone 7

Viele technische Spezifikationen werden sich auch beim kommenden iPhone 7 nicht ändern – beispielsweise die Display-Größen von 4,7 oder 5,5 Zoll, der Fingerabdrucksensor oder die Hauptkamera mit 12 Megapixeln. Einige technische Komponenten werden wahrscheinlich lediglich durch die neue und verbesserte Version ersetzt.

Zum Apple iPhone 7 Gerüchte-Datenblatt


Bildquelle kleines Bild: BusinessKorea | Autor: Redaktion inside-handy.de
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Themen dieser News: Apple, IOS, Mobilfunk-News, Oberklasse-Smartphones, Smartphones

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