Lexikon | Code Division Multiple Access (CDMA)

Code Division Multiple Access (CDMA)

"Code-verteilter Vielfachzugriff" - 1.) In den USA weitverbreiteter Mobilfunkstandard (vergleichbar zu GSM). 2.)Multiplexverfahren für die Übertragung digitaler Funksignale in Mobilfunknetzen der zweiten Generation (3G). Die Mehrfachnutzung eines Funkfrequenzbereichs ist hierbei durch verschiedene Kodierungen möglich. Wird auch spread spectrum (= Streuspektrum) genannt.

WCDMA

Breitbandige Funkübertragung nach dem Verfahren "CDMA," ist die Basis für die zukünftige UMTS-Technik.

TD/CDMA

"Time Division/Code Division Multiple Access" - Verfahren, das beim Mobilfunk der dritten Generation (UMTS) vor allem für stationäre Anwendungen vorgesehen ist. Im Gegensatz zu WCDMA nutzt das zeit- und code-basierte TD-CDMA einen Frequenzbereich für beide Übertragungsrichtungen. Die Trennung zwischen Sende- und Empfangsbetrieb erfolgt im Zeitbereich: Bestimmte Zeitschlitze sind für die Kommunikation von der Basisstation zum mobilen Endgerät (downlink) reserviert, andere für die Daten, die das Endgerät an die Basisstation schickt. Diese zeitliche Trennung des Sende- und Empfangsbetriebs wird als Time Division Duplex (TDD) bezeichnet.

VSF-CDMA

Variable Spreading Factor Code Division Multiple Access. Eine Technik für hypermoderne 4G-Netze für den Uploadbereich. Mit dieser Technik kann ein Handyuser in Zukunft bis zu 20 Megabyte/ Sekund Daten verschicken.

 

Synonyme zu Code Division Multiple Access (CDMA):

  • Wideband-CDMA (WCDMA)
  • Variable Spreading Factor-CDMA (VSF-CDMA)
  • Time Division/Code Division Multiple Access (TD/CDMA)

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