Werner Haat am Ball (Hart am Ball) |
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Autor & Bewertung
Autor: Play2go
Datum: 27.11.06 10:40 Uhr
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Bericht
Es zählt zu einem der außergewöhnlichsten sportlichen Ereignisse der modernen Sportgeschichte. Ein Spitzenspiel der Extraklasse, voller Emotionen und nie dagewesener Spannung. Die Rede ist nicht etwa von der Champions League, sondern vom Duell Holzbein Kiel gegen SC Süderbrarup, bekannt aus dem ersten Kinofilm der deutschen Zeichentrick-Kultfigur Werner.
Genau wie im Kinofilm begrüßt uns das kesse Nordlicht mit einem „Moin, Moin und herzlich willkommen zu Werners Sportstudio“. Doch anstatt mit einem Bierchen in der Hand das unfreiwillige Fußballspiel einfach nur zu kommentieren, übernimmt Werner in „Haat am Ball“ aktiv die Rolle des Torwarts.
Ziel des Spiels ist es, einen Marktplatz in ein Fußballfeld zu verwandeln. Werner postiert sich dazu am unteren Bildschirmrand und kickt aus der Vogelperspektive einen Ball in den Markt. Wie in einer Flippersimulation prallt das Leder an Hindernissen ab und fällt immer wieder in Richtung des unteren Bildschirms zurück. Aufgabe des Spielers ist es nun, genau wie beim Klassiker „Breakout“, mit der Spielfigur zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein, um dem Ball neuen Schwung zu verpassen und ihn so im Spiel zu halten. Durch geschicktes Positionieren beeinflusst man die Richtung, in welcher der Ball die Arme des Torhüters wieder verlässt. Nur so lassen sich die verschiedenen Ziele auf dem Marktplatz-Flipper treffen.
Leider ist das Spielfeld relativ simpel gestrickt. Ein paar Marktweiber, die sich dem Ball in den Weg stellen, ein paar leuchtende Ziele, die man der Reihe nach umnieten darf, und eine höher gelegene Ebene, in der man den Ball zusätzlich mit Flipperschaufeln in Schach hält. Von aufeinander aufbauenden Aufträgen oder Missionen jedoch keine Spur. So geht der High-Score-Jagd relativ schnell die Puste aus.
Technisch bietet der Titel solides Mittelmaß. Akustisch wird der Spieler mit typisch norddeutschem Akkordeonsound auf das Chaos am Marktplatz eingestimmt. Während des eigentlichen Spiels muss man zwar auf Hintergrundmusik verzichten, dafür melden sich wütende Passanten zu Wort, wenn sie „versehentlich“ einen Schuss abbekommen. Die Comic-Optik des Films bringt der Titel dank detaillierter Bitmaps gut herüber. Schade nur, dass man den Titelheld mit der langen Nase nur aus der Vogelperspektive bewundern darf.
Nur mit viel Bölkstoff wirklich zu empfehlen
Leider kann die spielbare Version des Kultfilms nicht mit der aberwitzigen Kinovorlage mithalten. Dabei hört sich die Idee hinter „Haat am Ball“ wirklich gut an: Eine Mischung aus Breakout und Flipper, das alles noch verpackt im witzigen Werner-Design, da kann doch eigentlich nicht viel schief gehen? Ein recht durchschnittlich ausgestatteter Flippertisch, keine Missionen und ein schwer zu kontrollierender Ball lassen das Ganze zu einem knapp überdurschnittlichen Regionalliga-Spiel werden.

Genau wie im Kinofilm begrüßt uns das kesse Nordlicht mit einem „Moin, Moin und herzlich willkommen zu Werners Sportstudio“. Doch anstatt mit einem Bierchen in der Hand das unfreiwillige Fußballspiel einfach nur zu kommentieren, übernimmt Werner in „Haat am Ball“ aktiv die Rolle des Torwarts.
Ziel des Spiels ist es, einen Marktplatz in ein Fußballfeld zu verwandeln. Werner postiert sich dazu am unteren Bildschirmrand und kickt aus der Vogelperspektive einen Ball in den Markt. Wie in einer Flippersimulation prallt das Leder an Hindernissen ab und fällt immer wieder in Richtung des unteren Bildschirms zurück. Aufgabe des Spielers ist es nun, genau wie beim Klassiker „Breakout“, mit der Spielfigur zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein, um dem Ball neuen Schwung zu verpassen und ihn so im Spiel zu halten. Durch geschicktes Positionieren beeinflusst man die Richtung, in welcher der Ball die Arme des Torhüters wieder verlässt. Nur so lassen sich die verschiedenen Ziele auf dem Marktplatz-Flipper treffen.
Leider ist das Spielfeld relativ simpel gestrickt. Ein paar Marktweiber, die sich dem Ball in den Weg stellen, ein paar leuchtende Ziele, die man der Reihe nach umnieten darf, und eine höher gelegene Ebene, in der man den Ball zusätzlich mit Flipperschaufeln in Schach hält. Von aufeinander aufbauenden Aufträgen oder Missionen jedoch keine Spur. So geht der High-Score-Jagd relativ schnell die Puste aus.
Technisch bietet der Titel solides Mittelmaß. Akustisch wird der Spieler mit typisch norddeutschem Akkordeonsound auf das Chaos am Marktplatz eingestimmt. Während des eigentlichen Spiels muss man zwar auf Hintergrundmusik verzichten, dafür melden sich wütende Passanten zu Wort, wenn sie „versehentlich“ einen Schuss abbekommen. Die Comic-Optik des Films bringt der Titel dank detaillierter Bitmaps gut herüber. Schade nur, dass man den Titelheld mit der langen Nase nur aus der Vogelperspektive bewundern darf.
Nur mit viel Bölkstoff wirklich zu empfehlen
Leider kann die spielbare Version des Kultfilms nicht mit der aberwitzigen Kinovorlage mithalten. Dabei hört sich die Idee hinter „Haat am Ball“ wirklich gut an: Eine Mischung aus Breakout und Flipper, das alles noch verpackt im witzigen Werner-Design, da kann doch eigentlich nicht viel schief gehen? Ein recht durchschnittlich ausgestatteter Flippertisch, keine Missionen und ein schwer zu kontrollierender Ball lassen das Ganze zu einem knapp überdurschnittlichen Regionalliga-Spiel werden.

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| Features: | ![]() |
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| Multiplayer: | ![]() |
| Sound: | ![]() |
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