O.C. California (OC California) |
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Autor & Bewertung
Autor: Play2go
Datum: 18.09.06 14:55 Uhr
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Bericht
Deutsche Seifenopern locken heute niemanden mehr vor den TV. Angesagt sind US-Hits, die dem Publikum mit bildhübschen Schauspieler(innen) und wundervoll belanglosen Inhalten den Samstagnachmittag versüßen. Gameloft hat sich die Rechte von mehreren dieser Produktionen gesichert und verarbeitet diese nach und nach zu mobilen Spielerlebnissen. OC Calfiornia macht den Anfang dieser Umsetzungen.
Auf den ersten Blick erinnert der Titel stark an die kultigen „Sims“. Doch schon nach den ersten Spielminuten wird klar: Bis auf die Optik hat OC California nicht viel mit dem Erfolgstitel aus dem Hause Electronic Arts gemeinsam. Bevor sich der Spieler aber in das aufreibende Kleinstadtleben stürzen darf, muss er sich zunächst entscheiden, in die Haut welches Seriencharakters er denn schlüpfen möchte. Diese Wahl hat für den Spielverlauf weitreichende Konsequenzen. So unterscheiden sich die Protagonisten nicht nur in ihrem Aussehen, sondern auch in Statuswerten und Fähigkeiten wie Charisma, Intelligenz oder Reife.
Im Gegensatz zu den Sims übernimmt der Spieler direkt die Kontrolle über sein hübsches Serienebenbild. Per Joystick besucht er unterschiedliche Orte in Orange County, an denen es allerlei kleine Missionen zu erfüllen gilt. Per „Pseudo-SMS“ teilt uns beispielsweise unser bester Kumpel mit, dass Marisssa immer noch sauer auf uns ist und im Pool-Haus Trübsal bläst. Da hilft nur eines: Schnell noch unserem kleinen Bruder bei den Hausaufgaben helfen, um die Charismawerte ein wenig zu tunen, und dann nichts wie ab zum klärenden Gespräch.
Witzigerweise werden Gespräche nicht ausschließlich in Form der sonst so obligatorischen Dialogboxen präsentiert. In einem witzigen Geschicklichkeitsspiel versucht der Spieler, lachende Smilys zu fangen und den grimmigen Gegenstücken auszuweichen. Nur wenn er am Ende des Spiels mehr lachende als grimmige Gesichter aufgegabelt hat, nimmt auch das Gespräch ein gutes Ende. In dem ganzen Titel wimmelt er nur so voll solcher Minigames – eine willkommene Abwechslung, die ordentlich Schwung in das Kleinstadtleben bringt.
Technisch reist das Spiel zwar keine Bäume aus, kann aber dank des Wiedererkennungswertes und der dicken Lizenz überzeugen. Die hübsch gezeichneten Portraits der Charaktere gleichen den realen Vorbildern perfekt, und auch das verschlafene Küstenstädtchen kommt glaubhaft und abwechslungsreich auf den Bildschirm. Als kleines Sahnehäubchen wird der Spieler sogar mit der Titelmelodie der Serie auf das Spiel eingestimmt.
Abwechslungsreiche Seifenoper
Am Anfang war ich schon ein wenig skeptisch, ob man aus einer Serie wie OC California ein spannendes Handy-Spiel machen kann. Meine Ängste blieben jedoch unbegründet, hat doch Gameloft sowohl bei der Wahl des Genres als auch bei dessen Umsetzung nahezu alles richtig gemacht. Eine kleine Lebenssimulation, gespickt mit jeder Menge Aufgaben, witzigen Dialogen und Handlungssträngen passen genauso gut wie die Minispiele, die das Geschehen regelmäßig um Geschicklichkeitseinlagen auflockern. So können sogar gestandene Jungs gefallen an einer Seifenoper finden.

Auf den ersten Blick erinnert der Titel stark an die kultigen „Sims“. Doch schon nach den ersten Spielminuten wird klar: Bis auf die Optik hat OC California nicht viel mit dem Erfolgstitel aus dem Hause Electronic Arts gemeinsam. Bevor sich der Spieler aber in das aufreibende Kleinstadtleben stürzen darf, muss er sich zunächst entscheiden, in die Haut welches Seriencharakters er denn schlüpfen möchte. Diese Wahl hat für den Spielverlauf weitreichende Konsequenzen. So unterscheiden sich die Protagonisten nicht nur in ihrem Aussehen, sondern auch in Statuswerten und Fähigkeiten wie Charisma, Intelligenz oder Reife.
Im Gegensatz zu den Sims übernimmt der Spieler direkt die Kontrolle über sein hübsches Serienebenbild. Per Joystick besucht er unterschiedliche Orte in Orange County, an denen es allerlei kleine Missionen zu erfüllen gilt. Per „Pseudo-SMS“ teilt uns beispielsweise unser bester Kumpel mit, dass Marisssa immer noch sauer auf uns ist und im Pool-Haus Trübsal bläst. Da hilft nur eines: Schnell noch unserem kleinen Bruder bei den Hausaufgaben helfen, um die Charismawerte ein wenig zu tunen, und dann nichts wie ab zum klärenden Gespräch.
Witzigerweise werden Gespräche nicht ausschließlich in Form der sonst so obligatorischen Dialogboxen präsentiert. In einem witzigen Geschicklichkeitsspiel versucht der Spieler, lachende Smilys zu fangen und den grimmigen Gegenstücken auszuweichen. Nur wenn er am Ende des Spiels mehr lachende als grimmige Gesichter aufgegabelt hat, nimmt auch das Gespräch ein gutes Ende. In dem ganzen Titel wimmelt er nur so voll solcher Minigames – eine willkommene Abwechslung, die ordentlich Schwung in das Kleinstadtleben bringt.
Technisch reist das Spiel zwar keine Bäume aus, kann aber dank des Wiedererkennungswertes und der dicken Lizenz überzeugen. Die hübsch gezeichneten Portraits der Charaktere gleichen den realen Vorbildern perfekt, und auch das verschlafene Küstenstädtchen kommt glaubhaft und abwechslungsreich auf den Bildschirm. Als kleines Sahnehäubchen wird der Spieler sogar mit der Titelmelodie der Serie auf das Spiel eingestimmt.
Abwechslungsreiche Seifenoper
Am Anfang war ich schon ein wenig skeptisch, ob man aus einer Serie wie OC California ein spannendes Handy-Spiel machen kann. Meine Ängste blieben jedoch unbegründet, hat doch Gameloft sowohl bei der Wahl des Genres als auch bei dessen Umsetzung nahezu alles richtig gemacht. Eine kleine Lebenssimulation, gespickt mit jeder Menge Aufgaben, witzigen Dialogen und Handlungssträngen passen genauso gut wie die Minispiele, die das Geschehen regelmäßig um Geschicklichkeitseinlagen auflockern. So können sogar gestandene Jungs gefallen an einer Seifenoper finden.

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