Test des Vodafone 360 H1 8GB
| Test-Datum: | 03.11.2009 |
| Software Version: | Linux |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | CK ![]() |
![]() Die sinkenden Umsätze bei Telefongesprächen und SMS machen den Mobilfunkanbietern weltweit zu schaffen. Um die Einnahmeausfälle zu kompensieren, bieten die Anbieter ihren Kunden inzwischen eine Fülle von mobilen Internet-Diensten - dank Flatrates soll man immer und überall online sein können. Vodafone hat zu diesem Zweck das Konzept „Vodafone 360“ ins Leben gerufen, passend zu den neuen Diensten hat Samsung exklusiv für Vodafone das Multimedia-Handy H1 produziert. Im aktuellen Praxistest muss das Samsung-Gerät beweisen, wie gut es den Ansprüchen gerecht werden kann, die Vodafone sich mit „Vodafone 360“ selbst auferlegt hat. |
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![]() Wenn man den Deckel auf der Rückseite des Geräts aufschiebt, kann man zuerst die SIM-Karte und anschließend den Akku ins Gehäuse einsetzen. Beides funktioniert reibungslos und geht leicht von der Hand. Der Slot für MicroSD-Karten ist leider nur zugänglich, wenn man den Deckel abnimmt und lädt damit nicht zum häufigen Wechsel der Speicherkarte ein. Das H1 liegt gut in der Hand und macht einen hochwertigen und stabilen Eindruck. Die Verarbeitung ist einwandfrei, positiv kommt hinzu, dass der MicroUSB-Anschluss durch eine Abdeckung geschützt ist. Leider hat Vodafone bei der Kameralinse an einer solchen Abdeckung gespart. Der Klinkenanschluss für Kopfhörer liegt ebenfalls ungeschützt offen, so dass Schmutz und Staub leicht eindringen können. Der hochwertige Gesamteindruck des Geräts ist seiner Preisklasse angemessen. Bedient wird das Vodafone H1 vor allem über den kapazitiven Touchscreen. Der Bildschirm kann per Multitouch mit mehreren Fingern bedient werden. Die Benutzung eines Stifts oder Stylus ist damit ausgeschlossen. Für den normalen Gebrauch reichen die eigenen Finger allerdings völlig aus, eine kurze Vibration quittiert die Eingabe. Alle Menüpunkte und Elemente lassen sich ohne Probleme bedienen. Auch kleine Elemente im Browser kann man schnell und einfach auswählen. Unter dem Touchscreen stehen drei fest belegte Tasten zur Verfügung: Mit der Hörertaste landet man direkt im Anrufmenü, die mittlere Taste führt direkt ins Andressbuch, die Taste rechts ruft das Hauptmenü auf. An den Seiten hat Vodafone drei weitere praktische Tasten angebracht. Mit dem Wippschalter auf der linken Seite kann man die Lautstärke von Musik und Telefonaten in neuen Stufen hoch- und runterregeln. Auf der rechten Seite kann man die Foto-Funktion oder die Suche aktivieren.
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Der kompakte Pappkarton, in dem Vodafone das Samsung-Handy verkauft, enthält eine solide Grundausstattung. Neben dem Ladegerät und einer kurzen Bedienungsanleitung liegen ein USB-Datenkabel und Headset mit Klinkenanschluss bei. Passend zum Klinkenanschluss liefert Vodafone ein Paar In-Ear-Kopfhörer mit. Eine Schutzhülle oder ein Putztuch für das Touchscreen-Handy sucht man vergeblich. Eine Speicherkarte gehört ebenfalls nicht zum Lieferumfang, bei 16 Gigabyte internem Speicher ist diese allerdings auch für den Durchschnittsnutzer entbehrlich. Der mitgelieferte Lithium-Ionen-Akku verfügt über eine Ladungsmenge von 1.500 Milliamperestunden.






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