Test des Toshiba TS-921
| Test-Datum: | 07.09.2005 |
| Software Version: | ? |
| Testversion mit Branding: | ja - Software + Gerät |
| Test-Autor: | DW ![]() |
| Toshiba ist am europäischen Mobilfunkmarkt sehr selten geworden. Das letzte Gerät erschien gegen Ende 2002 bei E-Plus als zweites i-Mode Handy in Deutschland. Nun möchte der Hersteller mit dem TS921, welches speziell für Vodafone entwickelt wurde, den UMTS Markt für sich bestimmen und zugleich ein neues Image in Europa aufbauen. Das TS921 hat sogar sehr gute Chancen dazu, denn es ist mit seiner 1,92 Megapixel-Cam, seiner Bluetooth-Funktionalität und seinem MP3-Player sehr gut ausgestattet und lässt dank seiner zahlreichen Funktionen vielleicht auch Business Herzen höher schlagen. Ob das Gerät auch in der Praxis überzeugt, zeigt unser Test. | |
Geliefert wird das TS921 in einem bunten, aber Vodafone typischen gehaltenen Karton. Öffnet man diesen, findet man obenliegend ein 321 seitiges Benutzerhandbuch, welches sehr ausführlich geschrieben wurde. Darunter befindet sich ein hochwertiges Stereo Headset, ein Ladegerät, ein Videokabel um das Handy mit dem TV zu verbinden, ein Li-lon Akku, eine 32 MB SD-Karte und natürlich das TS921. Hier noch einmal der Lieferumfang aufgelistet:
![]() Leider lag dem Testgerät weder eine Software zum synchronisieren von Daten, noch ein Datenkabel bei. Laut unseren Informationen soll beides aber bei Vodafone im Lieferumfang enthalten sein. |
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Das einsetzen von Akku und SIM-Karte erweist sich als etwas schwierig, da nicht sofort erkennbar ist, wie man den Akkudeckel entfernt. Erst ein Blick in die Gebrauchsanweisung löst das Rätsel. Man muss den Akkudeckel unter der Kamera etwas herunterdrücken und gleichzeitig schieben. Hier hätte Toshiba lieber eine „Push“ Bezeichnung, anstatt ein großes Vodafone Logo auf dem Akkudeckel verewigen sollen. Die SIM-Karte wird nun einfach in die Vorrichtung eingeschoben. Dies geht ganz leicht und auch das einsetzen des Akkus ist kein Problem. Gut ist, dass der Hersteller die Akkukontakte extra geschützt hat. Somit kommt es nicht mehr vor, dass man aus versehen eines der empfindlichen Teile verbiegt oder gar abbricht. Das Aufsetzen des Akkudeckels geht ebenfalls leichter als das entfernen. Dieser wird nun einfach eingeschoben, bis es leise klickt. Die SD-Speicherkarte wird seitlich am Gerät eingeschoben. Dazu muss man den Plastikschutz mit dem SD Aufdruck nach rechts aufklappen und die SD Karte mit den Kontakten nach unten reindrücken bis diese hörbar einrastet. Das Gehäuse des Toshiba besteht aus sehr stabilem Plastik, der das Telefon sehr hochwertig erscheinen lässt. Leider wurde komplett auf Metallverzierungen verzichtet, was aber nicht sonderlich stört. Einzig, was man Toshiba vorwerfen könnte ist, dass das Material sehr anfällig für Fingerabdrücke ist. Die Verarbeitung vom Gehäuse ist ebenfalls in Ordnung. Der Akkudeckel sitzt sehr fest und auch sonst nimmt man nirgends ein knarzen wahr. Das Displayteil lässt sich dank dem drehbaren Scharnier nach rechts drehen. Dies erlaubt es, das große Display außen als Sucher für die Kamera zu nutzen. Allerdings gibt das Scharnier zu leicht nach, sodass sich das Displayteil schon beim leichten drücken bewegt und somit im zugeklappten Zustand Kratzer verursachen könnte. Das Displayglas des Außendisplays könnte auch gut als Spiegel durchgehen, da es mit einem leicht reflektierenden Überzug versehen wurde. Wie bei jedem Gerät, welches speziell für Vodafone hergestellt wurde, findet man zahlreiche Brandings auf der Schale. Zum einen das bereits angesprochene Vodafone Logo auf dem Akkudeckel, sowie ein kleines Symbol auf dem Scharnier, ein Vodafone Schriftzug auf dem Displayteil und unter der Tastatur. Vor absetzenden Staub braucht der Nutzer keine Angst haben, da die einzelnen Teile so dicht aneinander verbaut sind, dass dort nichts eindringen kann. Auch zwischen den einzelnen Tasten der Tastatur sind die Spaltmaße so gering, das sich nichts ansammeln kann. ![]() Die Anschlüsse für das Ladegerät und das Headset sind sehr gut durch Plastikklappen geschützt worden. Dies ist vor allem dazu da, um die empfindlichen Anschlüsse vor Staub und Dreck zu schützen. Da diese Schutzklappen fest verankert sind, können diese nicht so leicht verloren gehen. Leider hat Toshiba auf eine Klinkenbuchse für das Headset verzichtet, was sich als ärgerlich erweisen könnte, wenn das mitgelieferte mal kaputt geht. Somit bleibt nur die etwas teurere Nachbestellung beim Kundenservice von Vodafone. Sowohl das Headset als auch das Ladegerät lassen sich schnell einstecken und entfernen. ![]() Die äußeren Tasten sind für die Kamera gedacht. Im zugeklappten Zustand kann man so, einfach durch Drücken der gekennzeichneten Kamera-Taste, sein Fotoshooting beginnen. Dazu muss man aber das Innendisplay nach außen klappen, da das Außendisplay nicht als Sucher für die Kamera zuschaltbar ist. Zudem gibt es noch eine Menü-Taste, mit der man seine Kamera-Einstellungen tätigen kann ohne die innere Tastatur zu verwenden. Ausgewählt werden die einzelnen Menüpunkte durch drücken der Wipptaste, die im Telefonat auch als Regler für die Hörerlautstärke dient. Bei der Innentastatur hätte Toshiba ruhig die Zifferntasten etwas größer gestalten können. Der Platz dazu wäre jedenfalls da gewesen. So muss sich der Nutzer leider mit etwas kleineren Ziffertasten zufrieden geben. Menschen mit größeren Fingern könnten leicht einige Probleme beim tippen einer SMS bekommen, da man öfters unabsichtlich zwei Tasten gleichzeitig drückt. Die Rufannahme-Tasten sind hingegen etwas größer als die Zifferntasten und lassen sich somit zielsicher bedienen. Zwischen den Rufannahme-Tasten befindet sich eine passend gekennzeichnete Taste, mit der man bei kurzem Drücken in die Kamera gelangt. Hält man die Taste zwei Sekunden gedrückt, gelangt man in den Camcorder. Darüber befindet sich das große Steuerkreuz. Dieses dient dazu, um in allen Richtungen durch das Menü zu navigieren. Die mittlere Taste dient, sowohl als Menü-Taste, als auch zum Bestätigen von Einstellungen. Links daneben findet man den Softkey, mit dem man im Standby-Modus zu den Kurznachrichten gelangt. Das zuweisen von anderen Anwendungen ist leider nicht möglich. Die untere Taste ist für die Videotelefonie zuständig. Man kann dort seine Einstellungen für das Videotelefonat vornehmen und auch nach Eingeben der Nummer einen Videoanruf starten. Auf der rechten Seite neben dem Steuerkreuz befindet sich unten eine Taste, mit der man geöffnete Programme aufrufen kann. Dies ist die sogenannte Taskfunktion. Der rechte Softkey führt wie immer ins Vodafone Live Portal. Im Menü hingegen kann man mit dieser Taste eine Menüebene zurück gelangen. Der Druckpunkt der Innentastatur ist in Ordnung. |
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| >> weiter zum 2. Teil des Toshiba TS-921 Test (u.a. Display & Kamera) >> | |||
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Die äußeren Tasten sind für die Kamera gedacht. Im zugeklappten Zustand kann man so, einfach durch Drücken der gekennzeichneten Kamera-Taste, sein Fotoshooting beginnen. Dazu muss man aber das Innendisplay nach außen klappen, da das Außendisplay nicht als Sucher für die Kamera zuschaltbar ist. Zudem gibt es noch eine Menü-Taste, mit der man seine Kamera-Einstellungen tätigen kann ohne die innere Tastatur zu verwenden. Ausgewählt werden die einzelnen Menüpunkte durch drücken der Wipptaste, die im Telefonat auch als Regler für die Hörerlautstärke dient. 
