Test des Tchibo (TCM) Klapp Handy
| Test-Datum: | 20.10.2004 |
| Software Version: | ? |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | MN ![]() |
| Das TCM Klapphandy gehört zum Portfolio des im Oktober 2004 in den Mobilfunkmarkt eingetretenen Anbieters Tchibo. Neben dem „Foto-Handy“ und dem „Kompakt-Handy“ bietet Tchibo damit auch ein Prepaid-Handy im beliebten Klapp-Design an. Ob das bereits im Juli 2003 als Philips 330 vorgestellte Modell die Redaktion überzeugen konnte zeigt der nachfolgende Testbericht. | |
Der Pappkarton des Klapp-Handys ist im typischen Tchibodesign gehalten. In Blautönen mit einer großzügigen Abbildung des Gerätes und den wichtigsten Informationen über den Inhalt. Tchibo verspricht ein flaches, klappbares und einfach zu bedienendes Mobiltelefon mit polyphonen Klingeltönen, Vibrationsalarm, Kalender und Alarmfunktion. Nach dem Öffnen des Kartons erscheint auf einem ebensolchen blauen Kunststoffdisplay Samtimitat das Handy. Darunter befindet sich ein Kunststoffeinsatz mit Akku, Ladegerät, SIM-Karte, Bedienungsanleitung und einer Broschüre, die in allen Einzelheiten die allgemeinen Mobilfunkfunktionen (z.B. PIN, Mailbox oder Roaming) erklärt. Des Weiteren legt Tchibo einen Zettel mit den Informationen zu den SAR-Werten des Telefons bei.![]() |
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Laut der der detaillierten Betriebsanleitung soll das Handy mit einigen Handgriffen in den betriebsbereiten Zustand versetzt werden können. Ganz so einfach, wie in den gelungenen Schaubildern stellt sich das Einsetzten der SIM-Karte und des Akkus am Gerät selber nicht dar. Bedingt durch die geringe Baugröße erfordert das Einsetzen der blauen Karte ein wenig Fingerspitzengefühl. Die Taste zum Einschalten ist symbolisch und farblich gut gekennzeichnet und lässt sich auch ohne die Zuhilfenahme der Bedienungsanleitung finden. Das äußerst flache silberfarbene Mobiltelefon macht im geschlossenen Zustand eine gute Figur. Modisch und gleichzeitig durch die Aluteile auf der Abdeckung und dem Rücken zeitlos gehalten. Die Aluteile sind relativ kratzfest und durch die Bürstung sind auch keine lästigen Fingerabdrücke zu sehen. Auf der Vorderseite des Handys ist zwar kein zweites Display, jedoch ein LED-Feld vorhanden. Bei eingehenden Anrufen signalisieren drei verschiedene Farben die zugeordnete Anrufergruppe. Das LED-Feld gibt dem Handy einen gewissen Nippon-Touch. Etwas störend im Gesamtbild ist die zu groß geratene Außenantenne. Bei genauer Betrachtung fallen die ungenauen und unregelmäßigen Spaltmaße unangenehm ins Auge. Der Unterschied zwischen den beiden Seiten beträgt fast 1mm. Das ist unakzeptabel und lässt die Tester nichts Gutes ahnen. Der Verdacht bestätigt sich beim Aufklappen des Klapp-Handys. Das Display rastet zwar hörbar ein, ist jedoch auffallend wacklig. Beim Öffnen und Schließen sind unangenehme Schleifgeräusche aus dem Scharnier zu vernehmen. Die Klappe wird auch nur von einer Feder im Scharnier geschlossen gehalten. Ein weiterer Verschluss zur Stabilisierung ist nicht vorhanden. Vermutlich wird der Klappmechanismus keine hohe Lebenserwartung haben. Das Gerät hat eine 2-jährige Garantie, jedoch sind laut Garantiebedingungen: „Schäden, die auf (…) unsachgemäßer Behandlung beruhen sowie „Verschleißteile“ von der Garantie ausgenommen. Beim Telefonieren liegt das Klapp-Handy recht gut in der Hand. Die Lautstärke kann während des Gespräches bequem über die, an der Seite angebrachte, Wippe reguliert werden. Werden andere Anwendungen genutzt, wie zum Beispiel SMS oder WAP liegt das Handy nicht so gut in der Hand, da der Schwerpunkt des Gerätes nicht optimal konstruiert wurde. Liegt das Telefon aufgeklappt auf einer ebenen Fläche liegt der Rücken nicht richtig auf und tendiert zum Abheben. Also eine etwas wacklige Angelegenheit. Das orange beleuchtete Tastenfeld ist für die Baugröße großzügig ausgelegt. Ein Drittel der Fläche ist für die die Multifunktionsfläche der Menüführung reserviert. Obwohl großzügig dimensioniert macht diese Fläche einen unaufgeräumten Eindruck. Über die Funktionstasten lassen sich das Telefonbuch, die Anruferliste, der SMS-Eingang und die Klingeltöne direkt aufrufen. Warum ausgerechnet die Klingeltöne direkt zu erreichen sind und nicht etwa WAP, Stummschaltung oder Vibration, sei an dieser Stelle mal dahingestellt. |
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| >> weiter zum 2. Teil des Tchibo (TCM) Klapp Handy Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
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Laut der der detaillierten Betriebsanleitung soll das Handy mit einigen Handgriffen in den betriebsbereiten Zustand versetzt werden können. Ganz so einfach, wie in den gelungenen Schaubildern stellt sich das Einsetzten der SIM-Karte und des Akkus am Gerät selber nicht dar. Bedingt durch die geringe Baugröße erfordert das Einsetzen der blauen Karte ein wenig Fingerspitzengefühl. Die Taste zum Einschalten ist symbolisch und farblich gut gekennzeichnet und lässt sich auch ohne die Zuhilfenahme der Bedienungsanleitung finden.
die zugeordnete Anrufergruppe. Das LED-Feld gibt dem Handy einen gewissen Nippon-Touch. Etwas störend im Gesamtbild ist die zu groß geratene Außenantenne. Bei genauer Betrachtung fallen die ungenauen und unregelmäßigen Spaltmaße unangenehm ins Auge. Der Unterschied zwischen den beiden Seiten beträgt fast 1mm. Das ist unakzeptabel und lässt die Tester nichts Gutes ahnen. 
