Test des Sony Xperia U
Bilder und HD-Videos können auf einen Fernseher entweder DLNA übertragen werden. Für ausreichend Power sorgt der 1-Gigahertz schnelle Dual-Core-Prozessor, dem 512 Megabyte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Die Performance ist flüssig, zu längeren Wartezeiten oder Rucklern kommt es während bei der Bedienung nicht, wenngleich das Xperia U kein Sprinter ist. |
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![]() ![]() ![]() ![]() Der Browser basiert auf der Webkit-Engine und verrichtet seine Arbeit gut. Die Anzeige ist scharf und das Rendering der Seiten perfekt. Für den Aufbau der Startseite von inside-handy.de benötigt das Xperia U mittels UMTS 16 Sekunden – schneller geht es mit W-Lan: hier ging der Seitenaufbau in gerade einmal 13 Sekunden vonstatten. Allerdings ist die Seite dann immer noch nicht vollständig geladen. So kann man zwar navigieren, um alle Elemente zu laden, braucht der Browser insgesamt 17 Sekunden per W-Lan – 20 Sekunden per UMTS. Scrollen funktioniert durchgängig flüssig, wenngleich es ein wenig langsam von statten geht. Gleiches lässt sich für das Herein- und Herauszoomen bescheinigen. Zudem ist das Vergrößerung ziemlich ruckelig. Gezoomt werden kann entweder per Multitouch oder über die eingeblendeten Tasten im Display. Der Android-Browser verfügt über die Möglichkeit mehrere Seiten gleichzeitig darzustellen. Eine Übersichtsseite zeigt die geöffneten Fenster verkleinert an, damit man schnell zur gewünschten Seite springen kann. Weiterhin lassen sich Lesezeichen anlegen, Textstellen kopieren, ein Pop-Up-Blocker verhindert zudem das Öffnen von unerwünschter Werbung. Der Browser kann Flashvideos darstellen und bindet die Steuerung auf Wunsch auch direkt in die Seitendarstellung mit ein. Als eigenständige Navigationslösung wurde Wisepilotvorinstalliert. Alternativ steht auch die Google Maps Navigation bereit. Das Kartenmaterial kann online herunter geladen werden oder man verwendet erworbene Offline-Karten. Für Satfix unter freiem Himmel brauchte der integrierte GPS-Empfänger lediglich zehn Sekunden. Auch in geschlossenen Räumen konnte eine Verbindung zu den Satelliten problemlos aufgebaut werden, wenngleich dies ein paar Sekunden länger dauerte. Die Routenplanung lässt keine Wünsche offen. Neben der Möglichkeit, die Adresse händisch einzugeben, lässt sich auch eine Spracherkennung aktivieren. Die Ansagen sind klar und deutlich, zur rechten Zeit. Die Anzeige ist leicht verständlich. Neben der Darstellung der üblichen Kartenansicht, lassen sich diverse Ebenen mit einblenden. So zum Beispiel die aktuelle Verkehrslage oder eine Satellitenansicht für die reale Straßenansicht. Wer gerne auf die Online-Navigation verzichten möchte, der kann sich über Google Play eine andere Lösung kaufen und herunterladen. Die komplette Musiksammlung lässt sich nach altbekannten Kategorien filtern, wie die Auflistung nach Alben, Interpreten, Titeln und als Playlisten darstellen. Beim Suchen eines bestimmten Titels oder Albums hilft eine Suchmaske. Die eingeblendete Musiksteuerung bietet kaum Einstellmöglichkeiten. Neben den bekannten Steuerungselementen wie Vorwärts, Rückwärts, Start und Stopp, lassen sich noch Online-Inhalte über den abgespielten Interpreten suchen. Über das Kontextmenü kann das Lied als Rufton eingerichtet und der Equalizer aufgerufen werden. Letzterer hat insgesamt acht vordefinierte Varianten. Zusätzlich lässt sich die Klangqualität auch manuell nach eigenem Gusto anpassen. ![]() ![]() ![]() ![]() Die Qualität des seitlich verbauten Lautsprechers ist erstaunlich gut. Die Ausgabe ist laut und ohne Störgeräusche – auch die Dynamik kommt nicht zu kurz. Mit dem Equalizer lässt sich auch noch das ein oder andere herausholen. Eine bessere Figur macht das Handy aber bei der Verwendung der mitgelieferten Kopfhörer. Über das komplette Klangspektrum wissen sie zu gefallen. Höhen und Mitten werden ausgewogen in sehr guter Qualität wiedergegeben. Bässe sind voluminös und druckvoll, zumindest wenn man den Equalizer entsprechend einstellt. Die Kalenderfunktion stellt Termine und Erinnerungen in der wählbaren Ansicht für den Tag, die Woche und den Monat dar. Ereignisse können mit dem Veranstaltungsort, einer Beschreibung und einem Alarm versehen werden. Zudem kann die Vertraulichkeit des Termins definiert werden. Wer über ein Google-Konto verfügt und seine Geschäfts- und Privattermine über den Google Kalender pflegt, hat die Möglichkeit das Handy damit zu synchronisieren. Farblich getrennt, lassen sich unterschiedliche Kalender anzeigen. So können geschäftliche und private Termine sauber getrennt verwaltet werden. Die Kontaktdatenbank stellt alle Einträge in einer nach unten durchscrollbaren Liste dar. Einem Kontakt können schier unzählige Informationen hinzugefügt werden. Neben den obligatorischen Daten wie Name, Anruferbild, zwölf verschiedenen Telefonnummern, mehreren E-Mail-Adressen können Postanschriften, Firmeninformationen und Kontaktdaten sozialer Netzwerke hinzugefügt werden. Alle Daten können mittels eines Google-Kontos auch online abgeglichen werden. Zudem lassen sich die Kontakte mit Informationen aus Facebook verknüpfen. So werden automatisch die jeweiligen Profilbilder und Statusmeldungen mit angezeigt. Neben den erwähnten Anwendungen stehen unter anderem noch ein YouTube-Client und Anbindungen zu sozialen Netzwerken wie Facebook bereit. Als Messenger dienen Google Talk und Google+. Über einen Medienserver lassen sich Inhalte über das heimische W-Lan-Netzwerk austauschen und auf anderen Geräten betrachten. Die News- und Wetter-Applikationen zeigen neben der aktuellen Wetterlage auch aktuelle Nachrichten an. TrackID hilft bei der Bestimmung eines unbekannten Liedtitels. Die OfficeSuite stellt Word, Excel, Powerpoint und PDF-Dateien auf dem Handy dar. Ein Barcode-Scanner, ein Musik- sowie Video-Shop runden die Softwareausstattung ab. Über Google Play kann eine Vielzahl weiterer kostenloser und kostenpflichtiger Programme heruntergeladen werden. |
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Das Smartphone ist in Sachen Verbindungen recht gut aufgestellt. Die Datenturbos HSDPA für den Download und HSUPA für den Upload sorgen für ausreichend Geschwindigkeit im mobilen Internet. Für den Internetzugang im Heimnetzwerk oder an öffentlichen Hotspots steht W-Lan mit dem b/g/n-Standard zur Verfügung. Die lokale Datenübertragung geht zum einen per Bluetooth oder per USB-Verbindung vonstatten. Dafür dient der Micro-USB-Anschluss. Der Massenspeichermodus sorgt für einen reibungslosen und schnellen Datenaustausch. Der interne Speicher beträgt acht Gigabyte. Aufgrund diverser vorinstallierter Programme und Inhalte stehen lediglich noch vier Gigabyte zur Verfügung. Dies ist selbst für ein Einsteiger-Gerät recht wenig und kann aufgrund der speicherlastigen Videoaufnahme recht schnell für Probleme und zu einem Speicherengpass führen. Eine Speichererweiterung mittels Karte ist nämlich nicht vorgesehen.









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