Test des Sony Xperia S
Bilder und HD-Videos können auf einen Fernseher entweder per DLNA oder über den Micro-HDMI-Ausgang übertragen werden. Für ausreichend Power sorgt der 1,5 Gigahertz schnelle Dual-Core-Prozessor von Qualcomm, dem ein Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Desweiteren verfügt das Xperia S über einen NFC-Chip. |
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![]() ![]() ![]() ![]() Der Browser basiert auf der Webkit-Engine und verrichtet seine Arbeit sehr gut. Die Anzeige ist scharf und das Rendering der Seiten perfekt. Für den Aufbau der Startseite von inside-handy.de benötigt das Xperia S mittels UMTS zwölf Sekunden – schneller geht es mit W-Lan: hier ging der Seitenaufbau in gerade einmal zehn Sekunden vonstatten. Eigentlich bei allen Geräten, spielt ein Dual-Core-Prozessor gerade beim mobilen Internet seine Vorteile aus – außer beim Xperia S. Zwar lässt sich flott über eine Seite navigieren, dennoch merkt einige Miniruckler, welche das Ganze nicht harmonisch wirken lassen. Das Xperia Arc machte hierbei eine wesentlich bessere Figur – trotz Einzelkern-Prozessor. Ein Grund hierfür könnte die extrem hohe Auflösung sein, welche das XS mitbringt und gerendert werden will. Gleiches gilt für das Vergrößern einer Seite. Dies geschieht zwar ebenfalls nahtlos und schnell, allerdings läuft dies nicht butterweich ab, wie beim iPhone oder beim Samsung Galaxy S2. Zugegeben, dies hält sich alles in Grenzen und wer nicht gerade verschiedene Geräte zum Vergleich vorliegen hat, wird dies vielleicht auch nicht spüren oder wahrnehmen. Gezoomt werden kann entweder per Multitouch oder über die eingeblendeten Tasten im Display. Auch hier gibt es keine Verzögerung. Der Android-Browser verfügt über die Möglichkeit mehrere Seiten gleichzeitig darzustellen. Eine Übersichtsseite zeigt die geöffneten Fenster verkleinert an, damit man schnell zur gewünschten Seite springen kann. Weiterhin lassen sich Lesezeichen anlegen, Textstellen kopieren, ein Pop-Up-Blocker verhindert das Öffnen von unerwünschter Werbung. Der Browser kann Flashvideos darstellen und bindet die Steuerung auf Wunsch auch direkt in die Seitendarstellung mit ein. Durch das große Display eignet sich das Gerät sehr gut als Navigationssystem. Als eigenständige Navigationslösung wurde Wisepilot vorinstalliert. Alternativ steht auch die Google Maps Navigation bereit. Das Kartenmaterial kann online herunter geladen werden oder man verwendet erworbene Offline-Karten. Für Satfix unter freiem Himmel brauchte der integrierte GPS-Empfänger lediglich zehn Sekunden. Auch in geschlossenen Räumen konnte eine Verbindung zu den Satelliten problemlos aufgebaut werden, wenngleich dies ein paar Sekunden länger dauerte. Nachdem man ein kostenloses Zusatz-Plugin aus dem Market herunter geladen hat, verfügt Google Maps Navigation auch über eine sprachgeführte Navigation. Das jeweilige Kartenmaterial wird ad hoc bei der Berechnung der Route herunter geladen. Es empfiehlt sich also, ein entsprechendes Datenpaket oder –flatrate bei einem häufigeren Einsatz zu buchen. Die Routenplanung lässt keine Wünsche offen. Neben der Möglichkeit, die Adresse händisch einzugeben, lässt sich auch eine Spracherkennung aktivieren. Die Ansagen sind klar und deutlich, zur rechten Zeit. Die Anzeige ist leicht verständlich. Neben der Darstellung der üblichen Kartenansicht, lassen sich diverse Ebenen mit einblenden. So zum Beispiel die aktuelle Verkehrslage oder eine Satellitenansicht für die reale Straßenansicht. Wer gerne auf die Online-Navigation verzichten möchte, der kann sich über Google Play eine andere, Lösung kaufen und herunter laden. ![]() ![]() ![]() ![]() Die komplette Musiksammlung lässt sich nach altbekannten Kategorien filtern, wie die Auflistung nach Alben, Interpreten, Alben, Titeln, Playlisten darstellen. Beim Suchen eines bestimmten Titels oder Albums hilft eine Suchmaske. Die eingeblendete Musiksteuerung bietet kaum Einstellmöglichkeiten. Neben den bekannten Steuerungselementen wie Vorwärts, Rückwärts, Start und Stop, lassen sich noch Online-Inhalte über den abgespielten Interpreten suchen. Über das Kontextmenü kann das Lied als Rufton eingerichtet und der Equalizer aufgerufen werden. Letzterer hat insgesamt acht vordefinierte Varianten. Zusätzlich lässt sich die Klangqualität auch manuell nach eigenem Gusto anpassen. Die Qualität des rückseitig verbauten Lautsprechers erfüllt seinen Zweck. Die Ausgabe ist sehr laut und klar - es fehlt allerdings an Dynamik. Höhen dominieren, Mitten und Tiefen fehlen komplett. Dies lässt sich mit dem Equalizer auch nur bedingt korrigieren. Der Vorteil der gewölbten Rückseite besteht darin, dass der Lautsprecher die Musik nach unten verteilt und so die Unterlage als Ressonanzraum genommen werden kann. Eine wesentlich bessere Figur macht das Handy bei der Verwendung der eigenen Kopfhörer. Über das komplette Klangspektrum wissen sie zu gefallen. Höhen, Mitten und Bässe werden voluminös und ausgewogen in ausgezeichneter Qualität wiedergegeben. Auch spielt hier die XLoud-Technologie seine Vorteile aus, welche zusätzlich noch einmal für eine Qualitätssteigerung der Ausgabe sorgt. Die Kalenderfunktion stellt Termine und Erinnerungen in der wählbaren Ansicht für den Tag, die Woche und den Monat dar. Ereignisse können mit dem Veranstaltungsort, einer Beschreibung und einem Alarm versehen werden. Zudem kann die Vertraulichkeit des Termins definiert werden. Wer über ein Google-Konto verfügt und seine Geschäfts- und Privattermine über den Google Kalender pflegt, hat die Möglichkeit das Handy damit zu synchronisieren. Farblich getrennt, lassen sich unterschiedliche Kalender anzeigen. So können geschäftliche und private Termine sauber getrennt verwaltet werden. Die Kontaktedatenbank stellt alle Einträge in einer nach unten durchscrollbaren Liste dar. Am Rand befindet sich zur besseren Orientierung eine Buchstabenleiste. Scrollt man hier das Telefonbuch durch, wird der jeweilige Anfangsbuchstabe vergrößert in der Displaymitte angezeigt. Das Navigieren durch eine große Kontaktdatenbank wird damit immens vereinfacht. Einem Kontakt können schier unzählige Informationen hinzu gefügt werden. Neben den obligatorischen Daten wie Name, Anruferbild, zwölf verschiedenen Telefonnummern, mehreren E-Mail-Adressen können Postanschriften, Firmeninformationen und Kontaktdaten sozialer Netzwerke hinzugefügt werden. Alle Daten können mittels eines Google-Kontos auch online abgeglichen werden. Zudem lassen sich die Kontakte mit Informationen aus Facebook verknüpfen. So werden automatisch die jeweiligen Profilbilder und Statusmeldungen mit angezeigt. Neben den erwähnten Anwendungen stehen unter anderem noch ein YouTube-Client und Anbindungen zu sozialen Netzwerken wie Facebook bereit. Als Messenger dient Google Talk. Über einen Medienserver lassen sich Inhalte über das heimische W-Lan-Netzwerk austauschen und auf anderen Geräten betrachten. Die News und Wetter Applikation zeigen neben der aktuellen Wetterlage auch aktuelle Nachrichten an. TrackID hilft bei der Bestimmung eines unbekannten Liedtitels. Die OfficeSuite stellt Word, Excel, Powerpoint und PDF-Dateien auf dem Handy dar, lässt sie bearbeiten und abspeichern. Über Google Play kann eine Vielzahl weiterer kostenloser und kostenpflichtiger Programme heruntergeladen werden. |
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Technisch bringt das Xperia S alles mit, was heutzutage als Standard bezeichnet werden darf. Die Datenturbo HSDPA für den Download und HSUPA für den Upload sorgen für ausreichend Geschwindigkeit im mobilen Internet. Für den Internetzugang im Heimnetzwerk oder an öffentlichen Hotspots steht W-Lan mit dem b/g/n-Standard zur Verfügung. Die lokale Datenübertragung geht zum einen per Bluetooth oder per USB-Verbindung vonstatten. Dafür dient der MicroUSB-Anschluss. Der Massenspeichermodus sorgt für einen reibungslosen und schnellen Datenaustausch. Der interne Speicher beträgt 32 Gigabyte. Aufgrund diverser vorinstallierter Programme und Inhalte stehen lediglich noch 30 Gigabyte zur Verfügung. Eine Speichererweiterung mittels Karte ist nicht vorgesehen.









danke für die Mühe. Das hat mir echt weitergeholfen! Man merkt halt den Fachmann.
Jetzt habe ich alle Infos zusammen um eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Nochmals danke!
EDIT: Ich hab das gerade mal getestet, was die Kollegen meinen könnten. Du hast im Videomodus 3 Fokusmethoden: Einzel-AF, Unendlich und Gesichtserken...[mehr]nung. Einzel-AF und Unendlich sind Fixedfokus. Nur die Gesichtserkennung hat Autofokus. Habe das gerade bei einem Poster mit mehreren Gesichts mal versucht, schwenk man in einem langsamen Tempo, ist alles ok. Nutzt man die Gesichtserkennung allerdings für den "normalen" Videogebrauch, dann kann die Fokussierung wirklich etwas länger dauern und auch mal daneben liegen - gerade wenn schnell zwischen Nah- und Fernbereich unterschieden werden muss. Schließlich sucht die Software nach Gesichtern, wo keine sind. :) Aber dafür ist diese Methode auch nicht gemacht. Bei den anderen beiden Fokusmethoden gibt es keine Probleme. Auch sehe ich keine Micro-Ruckler, was "früher" bei Einzel-Kern-Prozessoren öfters mal der Fall war. Ich hoffe ich konnte dir diesbezüglich ein wenig helfen.
Nochmal danke!
Was die Videos angeht, das kann ich nicht nachvollziehen. Ist der Autofokus auf "Einzeln" gestellt, kommt die Kamera im Nahbereich sehr gut damit zurecht. Da kann ich keine falsche Fokusebene erkennen. Setzt man den Fokusmodus auf "unendlich", dann sind die Videos im Nahbereich (unter einem Meter) natürlich leicht unscharf, aber dafür ist diese Einstellung auch nicht gemacht. Sondern für Videos von der Umgebung oder Landschaft, also alles was mindestens ein Meter weg ist. Der Fokus passt schon, wenn man die richtige Einstellung setzt. Natürlich wäre ein kontinuirlicher Autofokus besser, aber nicht zwingend notwendig.