Test des Sony Xperia S
| Test-Datum: | 27.03.2012 |
| Software Version: | Android 2.3.7 |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | MR ![]() |
![]() Anfang 2012 trennte sich das schwedisch-japanische Jointventure Sony Ericsson. Fortan bringt der neue -alte- Hersteller Sony, die Handys nur unter eigenem Namen auf den Markt. Auf dem MWC in Barcelona zeigten die Japaner mit der NXT-Reihe, wohin die Reise zukünftig gehen soll. Das Flaggschiff stellt das Xperia S dar, welches mit aktueller Technik und einem ansprechendem Design eine neue erfolgreichere Ära für Sony einläuten soll. Der flache Androide besticht durch das 4,3 Zoll große Display mit HD-Auflösung und der rückseitigen zwölf Megapixel-Kamera. Wie gut das Xperia S im Vergleich zur starken Konkurrenz aus Südkorea oder Taiwan ist, zeigt der Testbericht auf inside-handy.de.
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Das Xperia S wird in einer sehr flachen weißen Verpackung geliefert. Der Androide liegt in einer weiteren Schachtel, welche aus der Verpackung heraus gezogen und aufgeklappt wird. Darin befindet sich das überschaubare Zubehör. Ein Stereo-Headset, ein Lade- und Datenkabel, einen Adapter für die Steckdose und eine Kurzanleitung. Mehr gibt es nicht. ![]()
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![]() Der Akku des Gerätes ist fest verbaut. Trotzdem muss man die Rückseite abnehmen, um die SIM-Karte einzusetzen. Ein wenig unverständlich, warum man den Slot nicht an die Geräteseite verbaute. Da der Deckel wohl ganz selten abgenommen wird, verzichtete Sony auch gleich auf eine kleine Öffnung, zum Abheben des Deckels. Dafür öffnet man die Abdeckung des USB-Port und kann dort den Deckel anheben. Wie Apple und auch mittlerweile Nokia, verwendet Sony eine MicroSIM-Karte. Entweder man bestellt sich beim Netzbetreiber eine neue oder man beschneidet mit einer Anleitung aus dem Internet seine vorhandene Karte. Das Zusammenbauen des Xperia S gestaltet sich einfach: Der Deckel wird auf das Gerät gelegt und ein leichter Druck genügt, um diesen wieder zu arretieren.
Unter dem Display verarbeitete Sony einen durchsichtigen Streifen, in dem die Symbole für die Sensortasten eingearbeitet sind. Diese sind weiß beleuchtet. Die dazugehörigen Sensortasten liegen darüber und sind nicht explizit beleuchtet, sondern lediglich durch einen sehr kleinen Punkt gekennzeichnet. Des weiteren dient der Bereich der Antenne. Wenn man ganz genau hinschaut, erkennt man ein Gitter. Das Ganze wirkt sehr edel und stellt das Erkennungsmerkmal der NXT-Xperia-Reihe dar. An der rechten Geräteseite befinden sich der geschützten HDMI-Ausgang, die Lautstärkewippe und die Taste für den Kameraschnellstart. Die Gegenseite beherbergt die MicroUSB-Schnittstelle für das Daten- und Ladekabel. An der Stirnseite wurde der ungeschützte 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss und die Power-Taste verbaut. Am unteren Ende liegt Öffnung für das Trageband. Die Rückseite wird neben dem Xperia-Schriftzug noch mit der Kameralinse und einem LED-Fotolicht verziert. Ebenfalls liegt hier die Öffnung für den Lautsprecher. ![]() |
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| >> weiter zum 2. Teil des Sony Xperia S Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
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Mit 128,0 x 64,0 x 10,6 mm Millimetern liegt das Smartphone trotz der Größe noch sehr gut in der Hand. Auch das Gewicht von 144 Gramm passt zu den Dimensionen. Das Gerät besteht hauptsächlich aus schwarzem, matten Kunststoff, welcher leicht angeraut ist. Die Front dominiert das große Display. Dem Xperia S lässt sich trotz Verwendung von Kunststoff eine sehr gute Haptik bescheinigen. Die Verarbeitung ist gut und Spaltmaße sind so gut wie nicht vorhanden. Auch beim festen Zupacken knackt oder knarzt nichts. Das Handy ist sehr verwindungssteif. Die Rückseite ist leicht gewölbt konstruiert. Somit liegt das Gerät noch besser in der Hand.


danke für die Mühe. Das hat mir echt weitergeholfen! Man merkt halt den Fachmann.
Jetzt habe ich alle Infos zusammen um eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Nochmals danke!
EDIT: Ich hab das gerade mal getestet, was die Kollegen meinen könnten. Du hast im Videomodus 3 Fokusmethoden: Einzel-AF, Unendlich und Gesichtserken...[mehr]nung. Einzel-AF und Unendlich sind Fixedfokus. Nur die Gesichtserkennung hat Autofokus. Habe das gerade bei einem Poster mit mehreren Gesichts mal versucht, schwenk man in einem langsamen Tempo, ist alles ok. Nutzt man die Gesichtserkennung allerdings für den "normalen" Videogebrauch, dann kann die Fokussierung wirklich etwas länger dauern und auch mal daneben liegen - gerade wenn schnell zwischen Nah- und Fernbereich unterschieden werden muss. Schließlich sucht die Software nach Gesichtern, wo keine sind. :) Aber dafür ist diese Methode auch nicht gemacht. Bei den anderen beiden Fokusmethoden gibt es keine Probleme. Auch sehe ich keine Micro-Ruckler, was "früher" bei Einzel-Kern-Prozessoren öfters mal der Fall war. Ich hoffe ich konnte dir diesbezüglich ein wenig helfen.
Nochmal danke!
Was die Videos angeht, das kann ich nicht nachvollziehen. Ist der Autofokus auf "Einzeln" gestellt, kommt die Kamera im Nahbereich sehr gut damit zurecht. Da kann ich keine falsche Fokusebene erkennen. Setzt man den Fokusmodus auf "unendlich", dann sind die Videos im Nahbereich (unter einem Meter) natürlich leicht unscharf, aber dafür ist diese Einstellung auch nicht gemacht. Sondern für Videos von der Umgebung oder Landschaft, also alles was mindestens ein Meter weg ist. Der Fokus passt schon, wenn man die richtige Einstellung setzt. Natürlich wäre ein kontinuirlicher Autofokus besser, aber nicht zwingend notwendig.