Test des Sony Xperia P

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Einführung

Test-Datum: 31.05.2012
Software Version: 2.3.7 Android
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: MR dem Autor Feedback senden
 

Nach der Trennung von Sony und Ericsson soll die NXT-Reihe dem japanischen Hersteller zu alter Größe verhelfen. Das Xperia P ist ein weiteres Gerät der Sony NXT-Serie, welche durch sein schlichtes und klares Design, sowie dem transparenten Streifen seine Familienzugehörigkeit beweist. Mit einem 4 Zoll-Display, 8-Megapixelkamera und einem ein Gigahertz schnellen Zweikern-Prozessor bringt das Smartphone alles mit, was man in der angestrebten Mittelklasse erwarten kann. Was sonst noch im neuen Xperia-Sprößling steckt, verrät der Testbericht von inside-handy.de.

Sony Xperia P

Verpackung & Lieferumfang

Das Xperia P wird in einer sehr flachen weißen Verpackung geliefert. Der Androide liegt in einer weiteren Schachtel, welche aus der Verpackung heraus gezogen und aufgeklappt wird. Darin befindet sich das überschaubare Zubehör. Ein Stereo-Headset, ein Lade- und Datenkabel, ein Adapter für die Steckdose und eine Kurzanleitung. Mehr gibt es nicht. Laut der Sony-Homepage, sollten eigentlich auch zwei kleine NFC-Smarttags enthalten sein. Diese waren aber beim Testkandidaten nicht dabei.

Sony Xperia P
 

Verarbeitung & Handhabung

Sony Xperia P

Der Akku des Gerätes ist fest verbaut und das Gehäuse als Unibody konzipiert, somit lässt sich die Rückseite nicht abnehmen. Als SIM-Karte kommt eine Micro-SIM zum Einsatz. Ein Trend, dem mittlerweile mehrere Hersteller folgen. Um diese in das Gerät einzuschieben, wird eine Abdeckung auf linken Gehäuseseite mit dem Fingernagel geöffnet und die Karte arretiert. Danach kann der Slot wieder verschlossen werden.

Sony Xperia PMit 122 x 59.5 x 10,5 Millimetern ist das Xperia P nur unwesentlich kleiner als das Flaggschiff Xperia S. Das Handy liegt mit diesen Ausmaßen sehr gut in der Hand. Das Gewicht von 120 Gramm ist ausgewogen konzipiert. Das Gerät besteht aus Aluminium, welches einen matt-schwarzen Überzug erhielt, der leicht angeraut ist. Die Haptik ist in Ordnung. Richtig edel wirkt es jedoch nicht. Das Display ist in den Unibody eingelassen, so entsteht eine unschöne Kante zwischen dem Gehäuse und der Glasoberfläche. Die Verarbeitung ist größtenteils in Ordnung. Beim festen Zupacken knackt oder knarzt nichts. Nur der transparente Streifen, welcher aus Kunststoff ist, lässt sich mit ein wenig Kraft bewegen. Die Spaltmaße der vielen unterbrochenen Linien fallen unterschiedlich aus, gerader bei der Verbindung zwischen dem Gehäuse und dem Glas. Auch an der Stirnseite, wo ein Bereich aus Plastik eingearbeitet wurde, gibt es unterschiedliche Spaltmaße. Die Rückseite lässt sich im unteren Bereich eindrücken. Auch sind hier die Spaltmaße zum transparenten Kunststoffbereich unterschiedlich breit, weshalb das Ganze nicht wirklich plan ist. Wir können im Moment nicht sagen, ob dies nur ein Problem des Testgerätes ist, oder ob Sony bei der Endkontrolle ein wenig lockerer verfährt.

Unter dem Display findet man den NXT-typischen durchsichtigen Streifen, in dem die Symbole für die Sensortasten eingearbeitet sind. Diese sind weiß beleuchtet. Das Ganze wirkt sehr edel. Anders als beim Xperia S, liegen die dazugehörigen Sensortasten nicht über dieser Leiste - ein Punkt der völlig unverständlich war – sondern die Funktionen lassen sich direkt mit einer Berührung des Symbols anwählen. Des Weiteren dient der Bereich als Antenne, wenn man ganz genau hinschaut, erkennt man ein Gitter, welches an die Scheibenantennen im Auto erinnert. Darunter befindet sich eine schwarze Plastikabdeckung mit dem Xperia-Schriftzug. Diese kann abgezogen und durch ein farbiges Cover ersetzt werden.

An der rechten Geräteseite liegen sämtliche Hardwaretasten, wie der An-/Ausschalter, die Lautstärkewippe und die Taste für den Kameraschnellstart. Zudem befindet sich die kleine Öffnung für den externen Lautsprecher rechtsseitig. Die Gegenseite beherbergt die Micro-USB-Schnittstelle und den Anschluss für ein Micro-HDMI-Kabel. Beide Anschlüsse sind unverständlicherweise ungeschützt. An der Stirnseite wurde der ebenfalls ungeschützte 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss verbaut. Die zur Mitte hin gewölbte Rückseite wird neben dem Xperia-Logo noch mit der Kameralinse und einem LED-Fotolicht verziert. Erfreulich ist die Tatsache, dass die Kameralinse innen liegt. Das heißt sie steht nicht wie bei vielen Geräten über das Gehäuse hinaus und ist somit gegen Kratzer geschützt.

Sony Xperia P
 
 

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