Test des Sony Xperia L

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Test-Datum: 14.06.2013
Software Version: Android 4.1.2
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: Blasius Kawalkowski
 
Sony Xperia L

Sonys Xperia-Familie wird in diesem Jahr zunehmend größer. Mittlerweile verschwimmen die Grenzen zwischen der Ober-, Mittel- und Einsteigerklasse. So fällt es auch nicht leicht, das Xperia L einzusortieren. Nachdem mit dem Xperia Z (Link zum Test) ein High-End-Modell auf den Markt gebracht wurde, das Xperia E die Einsteiger-Klasse repräsentiert und das Xperia SP (Link zum Test) die gehobene Mittelklasse für sich in Anspruch nimmt, siedelt sich das Xperia L irgendwo in der unteren Mittelklasse an.

Verpackung & Lieferumfang

Sony Xperia L

DasXperia L wird in einem quaderförmigen Karton geliefert. Auf der Vorderseite ist das Gerät abgedruckt, auf der Rückseite selbiges in den verfügbaren Farben - Weiß, Rot und Schwarz. Nach dem Öffnen der Klappe wird auf zwei Grafiken angezeigt, wie sich der Akkudeckel abnehmen und wieder aufstecken lässt. Das ist in der Hinsicht von Vorteil, da man vielleicht beim Betrachten des Smartphones nicht vermuten würde, dass sich der Akkudeckel entfernen lässt. Zum Lieferumfang gehören ein Headset sowie ein USB-Kabel samt Steckdosenadapter und ein "Startup Guide" in Englisch.

 

Verarbeitung & Handhabung

Sony Xperia L

Das Design erinnert stark an die Arc-Reihe, als Sony noch gemeinsam mit Ericsson Handys produzierte. Das Hologramm auf dem Akku beweist, dass es noch gar nicht so lange her ist.

Sony Xperia L

Für viele ein entscheidendes Kaufkriterium ist, dass das Smartphone einen Akkudeckel samt austauschbarem Akku hat und sich der Speicher erweitern lässt. Beides ist beim Xperia L der Fall.

Sony Xperia L

Die gummierte Rückseite verspricht zudem sicheren Halt - auch bei schwitzenden Händen. Zu kritisieren gibt es an der Verarbeitung kaum etwas. Beim Verwinden und festeren Zupacken gibt es schon mal Knarzgeräusche. Zudem versucht Sony aktuell den Ein- und Ausschaltknopf bei allen Modellen identisch zu gestalten; allerdings wäre es beim Xperia L eher angebracht gewesen, diesen nicht so weit hinausragen zu lassen, sondern der Lautstärkewippe und dem Kamera-Button anzupassen.

Sony Xperia L

Als Bildschirm kommt ein 4,3 Zoll großer Touchscreen zum Einsatz. Das TFT-Display löst mit 854 x 480 Pixeln auf und ist mit einer kratzfesten Schicht Mineralglas überzogen. Die Größe ist sehr angenehm, was auch der Ein-Hand-Bedienung entgegen kommt. Der Rahmen liegt auf der Vorderseite ein paar Zehntel Millimeter über dem Glas. Das trägt nicht nur zu einem sichereren Halt bei, sondern schützt das Display vor Kratzern, wenn das Gerät auf einem flachen Untergrund abgelegt wird.

Sony Xperia L

Die Steuerung geschieht nicht über Sensortasten, sondern über die drei obligatorischen Android-Tasten, die direkt im Display eingeblendet werden. Ein Helligkeits- und ein Annährungssensor sowie die Frontkamera befinden sich oberhalb des Displays, ein Mikrofon unter dem Bildschirm in einem kleinen Loch.

Der Micro-USB-Anschluss befindet sich an der linken Geräteseite. Auf der Rückseite findet man neben der Kamera und einer LED auch den Lautsprecher, der zwar laut, aber sehr blechern und hoch klingt. Vor allem die Wiedergabe von Musik verleitet dazu, entweder die Lautstärke weit herunterzufahren oder gänzlich darauf zu verzichten.

Sony Xperia L
 
 

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