Test des Sony Xperia ion

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Einführung

Test-Datum: 20.09.2012
Software Version: Android 4.0.4
Testversion mit Branding: -
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Sony Xperia ion

Seitdem Sony die Geschicke des ehemaligen Joint Ventures alleine lenkt, bringt der japanische Hersteller ein Smartphone nach dem anderen auf den Markt und macht die Abgrenzung des eigenen Portfolios schwer. Anfang 2012 wurde das Flaggschiff Xperia S vorgestellt. Nach diversen Mittelklasse-Geräten, kommt nun die Ablösung des S in Form des Xperia ion daher. Doch schon für den Herbst hat Sony ein weiteres Flaggschiff angekündigt. Dann erscheint nämlich das Xperia T. Ob sich das Xperia ion im hart umkämpften Highend-Markt durchsetzen kann oder ob man lieber auf das Xperia T warten sollte, verrät der Testbericht auf inside-handy.de.

Verpackung & Lieferumfang

Das Xperia ion wird in der Sony-typischen flachen Verpackung geliefert. Das Smartphone liegt im aufklappbaren Innenteil, welcher aus der Verpackung herausgezogen wird. Darin befindet sich das Zubehör. Ein Stereo-Headset, ein Lade- und Datenkabel und ein ziemlich großer Adapter für die Steckdose. Diverse Kurzanleitungen gibt es in zig verschiedenen Sprachen – außer Deutsch. Wir haben unser Testgerät allerdings bereits vor dem Verkaufsstart erhalten, man kann also davon ausgehen, dass den Geräten, die hier im Handel landen, auch eine deutsche Kurzanleitung beiliegen wird. Ein wenig verwunderlich ist das weglassen der NFC-Tags, wie man sie selbst beim Mittelklasse Smartphone Xperia U dazu packte. Auch wurde auf eine Speicherkarte verzichtet.

Sony Xperia ion
 

Verarbeitung & Handhabung

Sony Xperia ion

Der Akku des Gerätes ist fest verbaut. Die Rückseite lässt sich so nicht entfernen. Steckplätze für die SIM- und Speicherkarte sucht man am Gehäuserand vergeblich. Um diese einzusetzen, bleibt nur der Blick in die Kurzanleitung. Im oberen Drittel der Rückseite, gibt es einen kleinen Bereich, der mit viel Kraft nach oben geschoben werden kann. Dies geht aber nicht so leicht von der Hand wie man denkt. Die Rückseite ist rutschig und so gerät das Einlegen zu einem Geduldsspiel, bis man die Abdeckung erst einmal geöffnet hat. Zugegeben, in der Regel macht man dies nur einmal. Zur Verwendung kommt eine normal große SIM-Karte. Jedoch spendierte Sony einen schon eingelegten MicroSIM-Adapter. Das Zusammenbauen des Xperia ion gestaltet sich jedoch einfach: Der Deckel wird auf das Gerät gelegt und mit leichtem Druck nach unten geschoben, um diesen wieder zu arretieren. 

Sony Xperia ionMit 133,0 x 68,0 x 10,6 mm Millimetern liegt das Smartphone trotz der Größe noch sehr gut in der Hand.  Auch das Gewicht von 144 Grammpasst zu den Dimensionen. Das Testgerät besteht hauptsächlich rotem Aluminium – eine komplett schwarze Version gibt es auch. Bei der roten Version gibt es jedoch Farbunterschiede auf der Rückseite. So ist der mittlere Teil glänzend. Darüber und darunter befinden sich zwei matt-rote Kunststoffbereiche. An der rechten und linken Seite sind zwei längliche Bereiche eingearbeitet, welche in hellerem Rot erstrahlen, als der mittlere Bereich. Die Farbabweichungen der roten Version sind störend und gar nicht harmonisch. Dem Xperia ion lässt eine sehr gute Haptik bescheinigen. Die Verarbeitung ist gut und Spaltmaße sind nur auf der Rückseite vorhanden, welche jedoch äußert gering ausfallen. Beim festen Zupacken knackt oder knarzt nichts. Auch die Verwindungssteifigkeit ist sehr gut. Die Rückseite ist leicht gewölbt konstruiert. Somit liegt das Gerät trotz der Größe sehr gut in der Hand.

Anders als bei den anderen Xperia-Geräten, verzichtet Sony auf den durchsichtigen Streifen am unteren Ende. Über haptische Tasten verfügt das ion auf der Vorderseite nicht. Die Steuerung geschieht über vier Sensortasten, welche unter dem Display angeordnet sind. Die Symbole sind nicht beleuchtet, lediglich der eigentliche Sensorbereich leuchtet mit vier weißen Streifen. Im Test reagierten die Sensortasten nicht immer sofort. Über dem Display befinden sich die vordere Kamera, die Status-LED und der Helligkeits- sowie Annäherungssensor. 

Sony Xperia ion

Die Anschlüsse für Mirco-USB und Mirco-HDMI liegen an der linken Geräteseite und sind durch eine Abdeckung geschützt. Dem gegenüber sind der An-/Ausschalter, die Lautstärkewippe und die Kamerataste verbaut. Die Stirnseite beherbergt mittig platziert den Kopfhöreranschluss. Die Kamera auf der Rückseite steht knapp einen Millimeter hervor und schützt so das Kameraglas vor Kratzern. Allerdings ist die Kante sehr rau und kann bei entsprechenden Kleidungsstücken für das ein oder andere Loch sorgen, wenn man es unbedacht aus der Tasche zieht.

 
 

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