Test des Sony Ericsson Z550i
| Test-Datum: | 31.10.2006 |
| Software Version: | |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | JB ![]() |
Die perfekte Mischung aus Eleganz, Komfort und Funktionalität: so preist Sony Ericsson das neue Z550i an. Das Handy soll mit stylischen Features den Büroalltag aufpeppen und gleichzeitig Maßstäbe in der Qualität setzen. Auf den ersten Blick scheint das Gerät diese Anforderungen auch erfüllen zu können: Die herkömmlichen Funktionen sind – zumindest auf dem Papier - durch technische Neuentwicklungen ergänzt.Doch kann ein Businesshandy auch ein Lifestylebegleiter sein? Büro trifft Individualität und Design - noch immer ein Wunschtraum, oder ab sofort Realität? Der inside-handy.de-Test gibt Antworten. |
|
| Das Sony Ericsson Z550i kommt in einem quaderförmigen Karton mit weißem Deckel daher. In der Deckelklappe gibt es ein Sichtfenster in Größe des Telefons, welches von feinen horizontal verlaufenden silbern- und goldfarbenen Linien umgeben wird. Links oben prangt der Herstellername, in der unteren Ecke findet sich der Name des Modells in silberner Schrift. Die gleiche Beschriftung findet sich ebenfalls auf der Vorder- und Rückseite des Kartons wieder. Hier ist die Schrift weiß auf goldenem bzw. silbernem Grund. Auf der Unterseite der Schachtel wird das Linienmuster der Oberseite nochmals aufgenommen: Goldene Linien spannen sich über die Mitte der Fläche und trennen somit den Herstellernamen von einer Fotografie des Handys in geschlossener und aufgeklappter Position. Die für den Karton gewählten Farben schließen optisch an das Klappendesign des Telefons an, welches sowohl in silberner, als auch goldener Ausführung erhältlich ist. Die Schachtel ist in ihren Ausmaßen der Kompaktheit des Handys selbst angepasst und das Sichtfenster, unter dem sich das Telefon befindet, macht regelrecht Lust auf den Inhalt. Eine Überraschung bereitet das folgende Design. Beim Öffnen des Deckels löst sich die Geradlinigkeit auf und das Handy befindet sich nun gebettet in eine goldene Pappnische. Pappniesche..Über ein Loch in der Mitte kann man das ganze Pappgestell bequem aus dem Karton ziehen und den weiteren Lieferumfang begutachten. Neben der Bedienungsanleitung, dem Garantieschein, zwei Informationsblättern zu Sony-Ericsson-Spielen und der Emissionsrate des Handys liefert der Hersteller den Akku separat mit. Außerdem sind Kopfhörer und Ladekabel im Lieferumfang enthalten. Die Kopfhörer dienen sowohl als Headset als auch zum Musik hören. Auf ein USB-Kabel hat der Hersteller leider verzichtet, Verbindungen zwischen PC und Handy erfolgen also via Bluetooth ![]() |
|
| Die inside-handy Wertung: | 73% |
|
|
|
![]() Das Einlegen der SIM-Karte ist einfach. Auf der Rückseite des Telefons gibt es einen gekennzeichneten Bereich, der darauf schließen lässt, dass sich hier der Akkudeckel aufschieben lässt. Bei leichtem Druck mit beiden Daumen löst sich der Deckel. Zuerst kommt ein flacher Akku zum Vorschein. Unter diesem befindet sich die Halterung für die SIM-Karte. Von der Seite eingeschoben, wird die Karte von zwei Haltezähnchen fixiert, die auch eine mögliche Verwechslung der Einschubseite ausschließen. Der Akkudeckel wird von unten nach oben aufgeschoben und rastet fest in der Halterung ein.Die Oberfläche der Handyklappe besteht aus gebürstetem Aluminium, in dem der Herstellername vertikal eingraviert ist. Ein kleines Display in der Klappenmitte ist von einem Spiegelrahmen eingefasst. Das obere Viertel der Klappe besteht aus schwarzem Plastik, aus dem die silbern eingefasste Linse der Kamera optisch hervor sticht. Der Materialmix ist ansprechend und besonders das Außendisplay fügt sich schön in das Klappendesign ein. Derweil besteht die Rückseite komplett aus Plastik. In der oberen Mitte lässt sich der Lautsprecher des Handys erahnen, der kreisrund angedeutet ist. Die Mitte dieses Kreises bildet der Sony-Ericsson-Ball in silbern und grün, darunter wieder in vertikaler Schrift der Herstellername als leichter Aufsatz auf dem Akkudeckel. Beim Öffnen der Klappe entsteht ein Widerstand, der dem Benutzer die Sicherheit gibt, dass das Handy sich nicht von allein öffnen wird. Im Allgemeinen macht die kompakte Form des Gerätes einen sehr belastbaren Eindruck. Sowohl mit der linken, als auch der rechten Hand lässt sich das Sony Ericsson Z550i gut bedienen. Die einzige Schwierigkeit bildet das Aufklappen mit einer Hand, da man einiges Fingerspitzengefühl benötigt und sich der bereits erwähnte Widerstand beim Öffnen in diesem Falle als Nachteil erweist.Die einzelnen Bauteile sind passgenau, gut abgestimmt und qualitativ hochwertig. Der einzige Überstand entsteht auf der Handyklappe, wo die Linse der Kamera etwa drei Millimeter heraussteht. Staub und Dreck können lediglich am Scharnier der Klappe und am Lautsprecher auf der Rückseite eindringen. Über einen Anschluss an der Unterseite des Handys lassen sich externe Bauteile an das Telefon anschließen. Der Anschluss ist als Brücke zum Ladekabel, zu den Kopfhörern und einer Dockingstation einsetzbar, ein gleichzeitiger Gebrauch von zwei Anschlusselementen ist nicht möglich. Alle Stecker sitzen fest am Telefon an und sind sehr leicht zu installieren. Dennoch besitzen die Anschlüsse die nötige Festigkeit, die einen Abbruch der Verbindung nahezu vollkommen ausschließt. Zudem fügen sie sich schnörkellos in das Design-Konzept ein.Weitere äußerliche Besonderheiten sind zweifelsohne die Kamera, das Außendisplay und die Seitentasten für die Lautstärke. Das blau unterlegte, digitale Display zeigt neben der Uhrzeit auch den Ladezustand und den Netzempfang an. Bei eingehenden Anrufen erscheint hier auch die Nummer bzw. der Name des Anrufers, sofern er im Telefonbuch verzeichnet ist. Der SMS-Eingang wird mit einem Briefumschlag und dem Namen des Absenders gekennzeichnet. Sobald die Beleuchtung erlischt, erscheint im Außendisplay nur noch die Uhrzeit. Die Kamera auf der Oberseite der Klappe erweist sich bei längerem Gebrauch als das störendste Merkmal des Handys. Da die Linse nicht geschlossen oder abgedeckt werden kann, muss man sehr auf die Sauberkeit dieses Bereiches achten. Die Lautstärketasten an der rechten Seite des Telefons sind auch beim Telefonieren gut zu erfühlen, da sie sich durch ihre glatte Oberfläche und Materialbeschaffenheit vom Plastikmantel absetzen. Die Tastenanordnung des Sony Ericsson Z550i zeichnet sich durch kurze Wege und die praktische Doppelbesetzung aus. Es gibt sieben Navigationstasten, die sich optisch durch ihre silberne Oberfläche von den restlichen schwarz unterlegten Tasten unterscheiden. Um die ringförmig angeordneten Hauptnavigationstasten befindet sich links und rechts jeweils eine Auswahltaste. In der Mitte des Ringes ist die Hauptmenü/Enter-Taste. Unter den zwei seitlichen Auswahltasten befinden sich die Rücktaste und die Löschtaste, die durch einen Pfeil bzw. ein C gekennzeichnet sind. Das Zentrum der Tastatur bilden die Zahlentasten gemeinsam mit den Raute- und Stern-Keys. Den Abschluss bilden unten links die Aktivitäts-Menütaste und unten rechts die Ein/Aus-Taste. Alle Tasten sind einzeln angeordnet und liegen etwas tiefer als der Rahmen, in den sie eingebettet sind. Die Tastenfühlbarkeit leidet allerdings keineswegs darunter, alle Zahlentasten können gezielt angesteuert werden und besitzen einen angenehmen Druckpunkt. Mit einiger Übung ist sogar „blindes“ SMS-Tippen möglich. Verwirrend wirken dabei jedoch die vier Auswahltasten, die oberhalb und unterhalb des Zifferboards liegen. Anders sieht es bei den Navigationstasten aus: Durch die enge Anordnung zwischen Hauptmenütaste und Navigationsring kommt es wesentlich häufiger zu der Eingabe eines falschen Befehls. Eine Besonderheit gibt es beim Enter-Befehl. Dieser kann sowohl durch Drücken der Hauptmenütaste, als auch über eine der oberen Auswahltasten gegeben werden. Das Sony Ericsson Z550i verfügt über einen manuell einstellbaren Vibrationsalarm. Obwohl der Vibrationsmotor sehr leise ist, spürt man die Vibration des Handys auch in der Handtasche, was bei lautem Umfeld ein klares Plus seien kann. Stellt man den Vibrationsalarm an, ist dieser allerdings für alle Profile aktiviert. Eine individuelle Einstellung ist nicht möglich. Dies gilt dann auch für den SMS-Empfang. |
|
| Die inside-handy Wertung: | 73% |
| >> weiter zum 2. Teil des Sony Ericsson Z550i Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
Falsche oder fehlende Angaben zum Sony Ericsson Z550i Test?
Wenn Sie einen Fehler finden oder eine Funktion bzw. Daten kennen, die wir bisher nicht recherchieren konnten, so informieren Sie uns bitte und helfen Sie die Daten zu verbessern.
Klicken Sie dafür auf den nachfolgenden Link: Fehler- oder Ergänzungsmeldung
NEWSLETTER







Die perfekte Mischung aus Eleganz, Komfort und Funktionalität: so preist Sony Ericsson das neue Z550i an. Das Handy soll mit stylischen Features den Büroalltag aufpeppen und gleichzeitig Maßstäbe in der Qualität setzen. Auf den ersten Blick scheint das Gerät diese Anforderungen auch erfüllen zu können: Die herkömmlichen Funktionen sind – zumindest auf dem Papier - durch technische Neuentwicklungen ergänzt.

Das Einlegen der SIM-Karte ist einfach. Auf der Rückseite des Telefons gibt es einen gekennzeichneten Bereich, der darauf schließen lässt, dass sich hier der Akkudeckel aufschieben lässt. Bei leichtem Druck mit beiden Daumen löst sich der Deckel. Zuerst kommt ein flacher Akku zum Vorschein. Unter diesem befindet sich die Halterung für die SIM-Karte. Von der Seite eingeschoben, wird die Karte von zwei Haltezähnchen fixiert, die auch eine mögliche Verwechslung der Einschubseite ausschließen. Der Akkudeckel wird von unten nach oben aufgeschoben und rastet fest in der Halterung ein.
Sowohl mit der linken, als auch der rechten Hand lässt sich das Sony Ericsson Z550i gut bedienen. Die einzige Schwierigkeit bildet das Aufklappen mit einer Hand, da man einiges Fingerspitzengefühl benötigt und sich der bereits erwähnte Widerstand beim Öffnen in diesem Falle als Nachteil erweist.
Alle Stecker sitzen fest am Telefon an und sind sehr leicht zu installieren. Dennoch besitzen die Anschlüsse die nötige Festigkeit, die einen Abbruch der Verbindung nahezu vollkommen ausschließt. Zudem fügen sie sich schnörkellos in das Design-Konzept ein.
![Bild des Apple AppStore Volkswagen Polo Challenge 3D [iPhone]](http://www.inside-handy.de/img/handyspiele/1518_k.jpg)

