Das Yari ist das erste Handy außerhalb Japans, welches das Spielen über Körperbewegung ermöglichen soll. Im Gesture Gaming Modus wird das Handy auf die mitgelieferte Halterung EC500 gesteckt und die Innenkamera des Handys erfasst die Bewegungen des Spielers. Als „Spaßmacher“ ist das Yari laut Sony Ericsson primär an die jüngere Zielgruppe adressiert. Sony Ericsson setzt den Schwerpunkt aber nicht ausschließlich auf den Spieltrieb der Yari-Nutzer, sondern wartet auch mit einer 5-Megapixel-Kamera mit Gesichtserkennung und Autofokus, sowie MP3-Player und GPS auf. Der UVP des Herstellers liegt bei 339 Euro - für durchschnittlich 250 Euro ist das Gerät im Handel erhältlich. Inside-handy.de hat getestet, ob das Mulitmedia-Handy neue Spielerlebnisse bietet und neben dem angepriesenen Spielspaß auch als multimediales Allround-Handy überzeugen kann.
Verpackung & Lieferumfang
Mit einem Akku, Ladegerät, Kopfhörern, USB-Datenkabel, einer 1-Gigabyte-MicroSD-Speicherkarte und einer Bedienungsanleitung ist der Besitzer des Yari von Anfang an vollständig ausgestattet. Als Spielzubehör ist eine Halterung im Lieferumfang enthalten, mit welcher das Handy für Motion Games beispielsweise auf einem Tische stehend positioniert werden kann.
Die inside-handy Wertung:
85%
Verarbeitung & Design
Das Einlegen der SIM-Karte und des Akkus ist ein Kinderspiel. Der Akkudeckel besteht aus einem flexiblen Material und kann einfach abgezogen werden, um die SIM-Karte in den Steckplatz zu schieben und mit einem kleinen gelben Riegel zu sichern.
Der Steckplatz für die MicroSD-Speicherkarte ist praktischerweise direkt an der Seite des Gerätes untergebracht, so dass die Karte auch während des Betriebs ausgetauscht werden kann. Das Gehäuse des Yari ist aus verschiedenen Materialien gefertigt. Die Rückseite ist aus einem weichen Kunststoff mit einer seitlich rundum durchgehenden, geriffelten Plastikapplikation. Die Vorderseite und damit der bewegliche Teil des Sliders ist silber glänzend umfasst während Display und Funktionstasten eine nahezu glatte Oberfläche bilden, hochglänzende Metalliceffekte geben dem Gerät den letzten Schliff. Durch die die abgerundeten Ecken und die weichen bzw. glatten Oberflächen kann man das Yari durchaus als Handschmeichler bezeichnen, der auch aufgrund seines Gewichts von ordentlichen 115 Gramm angenehm in der Hand liegt.
Der MicroSD-Steckplatz ist mit einer Abdeckung geschützt, bei der Schnittstelle für Ladegerät und Datenkabel sowie bei der Kamera fehlen schützende Elemente. Trotz eines augenscheinlich hochwertigen Äußeren ist die Verarbeitung des Gerätes nicht ganz ohne Makel. So sind die Spaltmaße an den vorderen Funktiontasten etwas zu breit geraten und nicht bündig mit der Außenseite, so dass auch Schmutz unter die Tasten gelangen könnte. Der Slidermechanismus funktioniert zwar geschmeidig, ausgefahren hat das Display jedoch noch etwas zu viel Spielraum und wackelt ein Auch ein direkter Zugriff auf den Musikplayer ist gegeben – hier muss man allerdings ganz genau hinschauen: das winzige Notensymbol am Steuerbutton lässt sich nur aus dem richtigen Licht- und Blickwinkel erkennen. Einziges Manko: die herstellerspezifische Schnittstelle für Ladegerät und Datenkabel – die direkte Nutzung von handelsüblichen Kopfhörern oder Datenkabeln ist damit nicht möglich.
Falsche oder fehlende Angaben zum Sony Ericsson Yari?
Wenn Sie einen Fehler finden oder eine Funktion kennen, die wir bisher nicht recherchieren konnten, so informieren Sie uns bitte und helfen Sie die Daten zu verbessern.