Test des Sony Ericsson Xperia X10

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Test-Datum: 31.03.2010
Software Version: Android 1.6
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: MR dem Autor Feedback senden
 
Sony Ericsson Xperia X10

Nachdem der Termin für den Marktstart etliche Male verschoben wurde, ist es nun endlich da – das Sony Ericsson Xperia X10. Das erste Android-Gerät des schwedisch-japanischen Jointventures besticht durch ansprechendes Design in Kombination mit einer langen Ausstattungsliste, welche keine Wünsche offen lassen soll. Dank des immer beliebter werdenden Android Betriebssystems, scheint das Xperia X10 das Zeug zu einem echten Kassenschlager zu haben. Kann das Smartphone die hochgesteckten Erwartungen erfüllen? Die Antwort gibt der Testbericht von inside-handy.de.

Verpackung & Lieferumfang

Das X10 wird in einer unspektakulären rechteckigen Verpackung geliefert. Der schicke Androide liegt in einer ziemlich billig wirkenden Pappschale. Unter der Schale befindet sich das überschaubare Zubehör lose in der Verpackung. Neben dem X10 nebst 1500-Milliamperstunden-Akku, findet man ein Stereo-Headset, ein Lade- und Datenkabel, einen Adapter für die Steckdose und eine gedruckte Bedienungsanleitung. Die acht Gigabyte große Speicherkarte ist schon im Handy eingelegt. Ein Putztuch oder eine Handytasche wären wünschenswert gewesen.

Sony Ericsson Xperia X10
 
Die inside-handy Wertung: 90%

Verarbeitung & Design

Sony Ericsson Xperia X10

An der Geräteunterseite befindet sich eine kleine Öffnung, an welcher der Akkudeckel nach oben gezogen wird. Dieser besteht aus dünnem Kunststoff und ist sehr biegsam. Es empfiehlt sich also mit Vorsicht an die Sache heran zu gehen. Für das Einsetzen der Speicher- und der SIM-Karte muss der Akku entfernt werden. Das Zusammenbauen des X10 gestaltet sich einfach: Der Deckel wird auf das Gerät gelegt und ein leichter Druck genügt, um diesen zu arretieren.

Sony Ericsson Xperia X10Mit 119.0 x 63.0 x 13.0 Millimeter und 135 Gramm ist das Designerstück kein ausgesprochener Handschmeichler. Überraschenderweise liegt es aber dennoch sehr gut in der Hand. Die anfängliche Skepsis, das Gerät wäre zu groß und zu unhandlich, stellte sich nach sehr kurzer Zeit ein. Sony Ericsson verteilte das Gewicht des Androiden perfekt: In der oberen Gerätehälfte befinden sich Kameraeinheit und schwere Bauteile und in der unteren Hälfte findet der Akku seinen Platz. Dadurch ist das X10 sehr gut ausbalanciert und auch problemlos in einer (Männer-)Hand zu halten.

Die Vorderseite besteht aus hochwertigem Kunststoff in schwarzer Klavierlackoptik. Die drei Hardwaretasten unterhalb des Displays bestehen ebenfalls aus Kunststoff. In silberner Farbe sorgen sie aber in Verbindung mit dem Chromrahmen, welcher die beiden Seiten ziert, für einen angenehmen Kontrast zu dem sonst schwarzen Handy. Insgesamt lässt sich dem X10 eine sehr gute Haptik bescheinigen. Die Verarbeitung ist gut und die Spaltmaße gering. Allerdings entlockt man dem X10 schon mit einem leichten Druck ein Knarzen. Schuld ist hier weniger das Gerät selbst, sondern die Verwendung des sehr weichen Kunststoffs als Akkudeckel. Hinzu kommt ein nicht 100-prozentig festsitzender Akku. Dieser gibt beim Drücken nach und führt zu dem unschönen Knacken.

An der rechten Geräteseite finden man die Lautstärkewippe und die Taste für den Kameraschnellstart. Die Stirnseite beherbergt den 3,5 Millimeter-Kopfhöreranschluss, die geschützte MicroUSB-Schnittstelle für das Daten- und Ladekabel und den An-/Ausschalter des Gerätes. Die Rückseite wird neben dem Herstellerschriftzug noch mit der Kameralinse und einem LED-Fotolicht verziert.

Sony Ericsson Xperia X10Unter dem Display befinden sich neben der Menütaste, welche alle Optionen im jeweils angezeigten Bildschirm auflistet, die Taste für die Startseite und die Zurück-Taste. Der Druckpunkt ist stramm und der Tastenhub sehr gering. Zwischen den unbeleuchteten Tasten sind zwei kleine weiße LEDs installiert, um sie im Dunkeln optisch voneinander zu trennen.

Die Steuerung des Smartphones wird hauptsächlich über den Touchscreen ausgeführt. Für die Texteingabe wird eine virtuelle QWERTZ-Tastatur eingeblendet. Das Display reagiert sehr sensibel auf die Eingabe. Auch Schnellschreiber werden mit den virtuellen Tasten keine Probleme haben, da sie ausreichend groß sind und zielgenau getroffen werden können. Die Tastatur kann wahlweise im Portrait- oder im Quermodus (Landscape) angezeigt werden.

 
Die inside-handy Wertung: 90%
 
 

Kommentare Kommentar schreiben

02.10.2011, 18:18 Uhr
René [Gast]
Also ich hab dieses Handy seit einem Jahr und war auch bisher sehr zufrieden damit. Doch jetzt nach der neuen Softwareaktualisierung weisen sich immer mehr Fehler auf, wie z.B. das Aufhängen des Internet, kein Lesen der SD-Karte, Softwarefehler die einen Neustart des handys erzwingen. Dabei brauch man es doch nur um zu telefonieren. Schade eigentli...[mehr]ch, war sonst so ein schönes Handy, wenn auch etwas zu groß.

01.07.2011, 12:54 Uhr
Unknown w [Gast]
Habe es in Weiß. Bei mir Knartscht esa aber nicht.
Keine Probleme damit.
22.11.2010, 21:34 Uhr
[Gast]
geil!!!!!!!!!!!!
geiles handy!!!!!!!
09.08.2010, 10:40 Uhr
[Gast]
Sorry aber ich lege meine Kontaktdaten und Kalenderdaten nicht im Internet ab!
18.07.2010, 21:57 Uhr
frabi [Gast]
Was mir schon abgeht ist ein Radio. Wegen den unsympathischen Kopierschutz-geschichten(auch bei minidisk)wollte ich eigentlich kein Sony-gerät.Da die anderen Hersteller kaum sympathischer sind und kein anderes gerät bei orange lagernd war habe ich dieses genommen. Es ist ziemlich schwer, aber liegt gut in der Hand.
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