Test des Sony Ericsson Xperia X10 Mini
| Test-Datum: | 31.05.2010 |
| Software Version: | Android 1.6 |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | CKr ![]() |
![]() „So ein bisschen Handy und doch schon so erfolgreich“, mag sich der Betrachter beim ersten Anblick des Sony Ericsson Xperia X10 mini wundern, denn immerhin wurde der Android Winzling mit dem Red Dot Award 2010 für herausragendes Produktdesign ausgezeichnet. Dabei beweist das X10 mini mit GPS, W-Lan, UMTS und HSPA, dass viel Konnektivität auch auf kleinstem Raum geht. In Puncto Anwendungen wendet sich der kleine Bruder des berühmten X10, durch umfassende Social-Network-Unterstützung, alias „Sony Ericsson Timescape“, an eine junge und jung gebliebene Zielgruppe. Auch auf eine 5-Megapixel-Kamera muss der Nutzer unterwegs nicht verzichten. Plustert sich der Zwerg nur künstlich auf oder steckt wirklich ein Riese hinter der zierlichen Fassade? Das verrät ein Praxistest auf inside-handy.de. |
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Das Xperia X10 mini wird in einem quadratischen Karton in schlicht-moderner Optik geliefert. Neben dem Handy befinden sich ein Akku (integriert), ein USB-Datenkabel mit Netzadapter, ein Stereo-Headset mit Ersatz-Ohrstöpseln, eine 2-Gigabyte-MicroSD-Speicherkarte und eines von sechs Wechselcovern für die Rückseite in den Farben Schwarz, Weiß, Pink, Rot, Silber und Gelb (abhängig von der gewählten Farbvariante) im Lieferumfang. Die mitgelieferte englischsprachige Bedienungsanleitung ist recht knapp gehalten, dafür gibt es aber eine deutschsprachige Bedienungsanleitung direkt auf dem Telefon, und Anleitungen in zahlreichen Sprachen auf der MicroSD-Speicherkarte, die sich bei Verbindung von Handy und PC via USB-Datenkabel über den Internetbrowser öffnen lassen. Auf der Speicherkarte findet man auch das Installationsprogramm für die Synchronisationssoftware PCCompanion. Eine Handytasche ist nicht im Lieferumfang enthalten. ![]() |
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| Die inside-handy Wertung: | 77% |
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![]() Die Akkuabdeckung und zugleich Handyrückseite, wird seitlich vom Handy gezogen, um Simkarte oder MicroSD-Speicherkarte einzulegen. Wer unter der Abdeckung den gewohnten Anblick des Akkus vermutet, wird enttäuscht - dieser ist im Handy fest integriert. Die Möglichkeit, mal eben so den Akku auszutauschen oder auf langen Reisen einen Ersatzakku einzulegen, fällt damit aus. Stattdessen fällt der Blick auf eine Metallabdeckung, unter die die SIM-Karte geschoben wird. Auch um die MicroSD-Speicherkarte in den dafür vorgesehenen, seitlich angebrachten Slot zu schieben, muss erst der Akkudeckel abgenommen werden.
Insgesamt wirkt die Verarbeitung solide, jedoch ließen sich im Test bei Druck auf das Display und auch an den Seiten des Wechselcovers deutliche Knackgeräusche vernehmen. Der Slot für das USB-Datenkabel ist erfreulicherweise mit einer Abdeckung versehen, so dass hier kein Staub eindringen kann. Das Kabel sitzt fest im Steckplatz, hat jedoch zu den Seiten hin deutliches Spiel, was auf Dauer zum Wackelkontakt führen kann. Musikliebhaber wird die 3,5-Millimeter-Audiobuchse am unteren Handyrand erfreuen, denn hier lässt sich auch ein eigenes Headset anschließen. Der Ein-/Ausschalter des X10 mini befindet sich an der Oberkante des Telefons. Diese Taste dient zugleich dem Sperren und Entsperren des Bildschirms. Unter dem Display sieht man nebeneinander drei silbern glänzende Tasten zum Öffnen des Einstellungsmenüs, Öffnen der Startseite/Hauptmenüseite und Zurückspringen zum zuletzt benutzten Menüpunkt. Die Tasten haben einen guten Druckpunkt und sind ausreichend breit, um von dickeren Fingern bedient zu werden. Leider wurde auf eine Tastaturbeleuchtung verzichtet, was das Auffinden der Tasten bei Dunkelheit erschwert. An der rechten Außenseite sieht man eine Wipptaste zur Lautstärkeregulierung und eine Auslösertaste für die Kamerafunktion. Die Anbringung der Wipptaste an der rechten Handyseite ist zumindest für Rechtshänder anfangs ungewohnt, weil diese während des Telefonates nicht, wie von vielen anderen Geräten gewohnt, mit dem Daumen bedient werden kann.
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| Die inside-handy Wertung: | 81% |
| >> weiter zum 2. Teil des Sony Ericsson Xperia X10 Mini Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
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„Ein schöner Rücken kann auch entzücken“, dachten sich wohl die Macher des X10 mini bei der Gestaltung des Handy-Äußeren: Während sich an der Fingertapsen-anfällige Klavierlackoptik der Plastik-Frontseite die Geister scheiden, fühlt sich die werkseitig aufgesetzte schwarze Rückseite des Winzlings mit ihrer leicht gummierten Oberfläche angenehm an und sieht dazu auch noch gut aus. Die farbigen Wechselcover weisen zwar keine gummierte Oberfläche auf, wirken aber durch leuchtende Farben. Mit seinen Maßen von 83 x 50 x 16 Millimetern ist das X10 mini das bislang kleinste Android-Phone. Mit nur 88 Gramm liegt es sehr leicht in der Hand und lässt sich gut mit dem Daumen bedienen.
Die Texteingabe geschieht auf dem X10 mini über eine virtuelle Tastatur auf dem Touchscreen. Diese wird entweder numerisch oder textbasiert im Stil eines alphanumerischen Tastenfeldes dargestellt. Das Aufrufen von Sonderzeichen und der Wechsel zwischen Buchstaben- und Zahlenmodus geschieht über zwei Leisten, die sich jeweils am linken und rechten Bildschirmrand befinden. Für Satzzeichen gibt es eine Extrataste. Am unteren Bildschirmrand sieht man eine Lösch-, eine Leer- und die Shift-Taste. Das Schreiben funktioniert auf den ausreichend großen Tastenfeldern auch mit dickeren Fingern gut. Da die Tasten jedoch logischerweise nicht haptisch voneinander abgrenzbar sind und das Display für ein Fingereingabe-bestimmtes QWERTZ-Tastaturfeld zu klein ist, weshalb auf dieses auch verzichtet wurde, sei Vielschreibern die Wahl des Xperia X10 mini pro angeraten, da dieses über ein echtes QWERTZ-Tastaturfeld verfügt.
![Bild des Apple AppStore Volkswagen Polo Challenge 3D [iPhone]](http://www.inside-handy.de/img/handyspiele/1518_k.jpg)


meine bemängelungen:
- akkulaufzeit: max 1 tag
- musik player: ganz schlechte bedienung
- gerät ist im ladezustand und freisprechzustand nur stockend zu verwenden
- tastatur ist lang nicht so angenehm zu bedienen, wie in vielen test berichten zu lesen ist.
- ...[mehr]gerät (display) hat sich schon einige male aufgehängt
- und leider noch viel mehr kleinigkeiten, die nicht ausgereift sind
schade, denn eigentlich wäre die idee von diesem geräte genial
mein tip: beim nächsten kauf eines s.e geräts, warten, bis sich der konzern aus seinem wirtschaftlichen tief erholt hat.