Test des Sony Ericsson Xperia Play

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Test-Datum: 22.07.2011
Software Version: Android 2.3.3
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: MR dem Autor Feedback senden
 
Sony Ericsson Xperia Play

Während aktuelle Smartphones den mobilen Spielekonsolen immer mehr den Rang ablaufen, geht Sony Ericsson noch einen Schritt weiter und verbindet die Vorteile beider Welten. Mit dem Xperia Play bringt der angeschlagene schwedisch-japanische Hersteller ein bisher einzigartiges Konzept in den Handy-Sektor ein und stattet ein Touchscreen-Smartphone mit einem ausziehbaren Gamepad aus. Ob die Idee eingefleischte Spiele-Fans überzeugen kann und wie gut sich das Ganze in der Praxis bewährt, verrät der Testbericht auf inside-handy.de.

Verpackung & Lieferumfang

Das Play wird in einer grün-weißen rechteckigen Verpackung geliefert. Die Kurzanleitungen und das weiße Headset befinden sich in einer herausklappbaren Einlage. Der Androide liegt in einer stabilen Pappschale. Unter der Schale befindet sich das Zubehör. Neben dem 1500-Milliamperstunden-Akku findet man ein Lade- und Datenkabel, einen Adapter für die Steckdose und einen für den Zigarettenanzünder im Auto. Eine acht Gigabyte große Speicherkarte ist schon im Handy eingelegt. Erfreulich, da mittlerweile nicht üblich, ist das Vorhandensein eines Lederetuis.

Sony Ericsson Xperia Play

 

 
Die inside-handy Wertung: 100%

Verarbeitung & Design

Sony Ericsson Xperia Play

An der Geräteunterseite befindet sich eine kleine Öffnung, an welcher der Akkudeckel nach oben gehoben wird. Dieser besteht aus sehr dünnem Kunststoff und ist biegsam. Für das Einsetzen der Speicher- und der SIM-Karte muss der Akku entfernt werden. Das Zusammenbauen des Play gestaltet sich gewohnt einfach: Der Deckel wird auf das Gerät gelegt und ein leichter Druck genügt, um diesen wieder zu arretieren.

Optisch erinnert das Play an das Vivaz, welches mit dem Symbian-Betriebssystem ausgestattet ist. Das Slider-Handy liegt seinen 119 × 62 × 16 mm und einem Gewicht von 175 Gramm statt in der Hand. Weniger die Größe, aber mehr das hohe Gewicht, lässt es recht unhandlich wirken. Der Großteil der Technik wurde im unteren Teil des Sliders verbaut, welcher somit dicker ausfällt als die Displayhälfte. Im aufgeschobenen Zustand fällt dies positiv auf. Das Gewicht zwischen Ober- und Unterschale sehr gut verteilt und so werden die Zeigefinger, welche die beiden hinteren Funktionstasten (auch Schultertasten genannt) beim Spielen bedienen, nicht sondern stark belastet.

Sony Ericsson Xperia PlayDas Gerät besteht komplett aus Kunststoff, welcher bei dem Testgerät mit einem weißen Klavierlack versehen ist. Die Funktionstasten unter dem Display und die beiden hinteren Funktionstasten sind in Silber gehalten. Das Gamepad zeigt sich in schnödem Grau und die Tasten darauf bestehen aus weißem Kunststoff. Die Haptik ist gut, wenn gleich durch die Lackierung das Gerät nicht ganz so fest in der Hand liegt und leicht rutschig ist. Die Spaltmaße sind zwischen der Ober- und Unterschale nur auf einer Seite gering. Auf der anderen Seite, auf der das Gamepad herausgezogen wird, ist die Lücke etwas größer. Tippt man im geschlossenen Zustand auf das Display, berühren sich die beiden Slider-Hälften und es entstehen nervige Klappergeräusche. Der Slidermechanismus ist angenehm stramm und hält das Display fest an seiner Position

An der rechten Geräteseite befinden sich die Lautstärkewippe und die beiden Funktionstasten „L“ und „R“ welche leicht nach hinten abfallen. Dem gegenüber befindet sich der ungeschützte Kopfhöreranschluss, sowie die MicroUSB-Schnittstelle für das Daten- und Ladekabel. Die Position ist sehr gut gewählt, so stört ein angeschlossenen Ladekabel nicht beim Spielen. An der Stirnseite wurde der kleine An-/Ausschalter des Gerätes verbaut. Unter dem Display liegen vier Tasten, welche für die Android-Bedienung relevant sind. Neben der Zurück-, der Home,- und der Suche-Taste findet auch die Taste für das Kontext-Menü seinen Platz.

Das Design des Gamepads ist dem der Playstation nachempfunden. So beherbergen zwei eingelassene Kreisflächen jeweils die Steuerungs- und die Bedientasten Kreis, X, Quadrat und Dreieck. Darunter befinden sich die Spielmenü-, die Select- und die Start-Taste. In der Mitte gibt es zwei Sensorfelder, welche die auf dem Playstation-Gamepad freibeweglichen Steuerungsknüppel ersetzen. Der Druckpunkt der Steuerungs- und Spieletasten ist stramm und sie quittieren die Eingabe mit einem leisen Knacken. Zwar ist die Größe gegenüber dem Original der Spielekonsole um einiges kleiner, dennoch lässt sich alles sehr gut und komfortabel bedienen. Einzig die beiden Funktionstasten „L“ und „R“, welche sich hinter dem Display befinden, sind ergonomisch nicht ganz glücklich gelungen. Aufgrund der schrägen Flanken des Gerätes, fallen die Tasten leicht ab, so dass es recht mühsig ist, ständig die Zeigefinger darauf zu platzieren. Auch ist der Druckpunkt viel zu weich gewählt.

Sony Ericsson Xperia Play

Auf der Rückseite verziert das Sony Ericsson Logo die weiß Fläche. Neben der Kameraoptik befindet sich ein LED-Foto- und Videolicht, sowie eine kleine Öffnung für ein zweites Mikrofon. Die beiden Lautsprecher sind unter dem Akkudeckel platziert.

 
Die inside-handy Wertung: 93%
 
 

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