Test des Sony Ericsson W902
| Test-Datum: | 17.11.2008 |
| Software Version: | 1209-0989 3 |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | WT ![]() |
![]() Sony Ericsson erweitert die Walkman-Reihe um ein weiteres Phone im Barren-Design, das W902. Optisch ansprechend mit einem handlichen Formfaktor präsentiert sich der Musik-Spezialist auf den ersten Blick. Auch die technischen Inhalte versprechen durchaus ein zeitgemäßes Multimedia-Erlebnis. Eine Fünf Megapixel-Kamera und ein Walkman sind ebenso zu finden wie ein HSDPA-Modul und ein Speichermodul mit acht Gigabyte. „Musik wie sie sein soll", so sieht es der Hersteller für das Modell W902. Im ausführlichen inside-handy.de-Test stellt sich der neue Testkandidat den Herausforderungen. Wie gut sich das W902 dabei schlägt lesen Sie im folgenden Bericht. |
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Eine ausführliche Betriebsanleitung in Buchform, eine CD mit der Synchronisationssoftware PC-Suite und dem MediaManager und ein Quick-Guide runden den normalen Lieferumfang ab. Zusätzlich hat Sony Ericsson dem W902 noch einen M2-Speicherkarten-Adapter im USB-Speicherstick-Format beigelegt, eine praxisgerechte Lösung zur Speicherkartenverwaltung an einem Desktop-PC bzw. Notebook. Alles ist gut verpackt in dem Lieferkarton untergebracht.
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| Die inside-handy Wertung: | 83% |
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![]() Der erste „Berührungs"-Eindruck ist sehr positiv. Das W902 kommt in einem handschmeichlerischen Formfaktor, der besonders durch die stark abgerundeten Gehäusekanten einen guten Eindruck hinterlässt. Auch die Größe von 110 x 49 x 11,7 mm bei 99,8 g Gewicht unterstreicht diesen Eindruck. Die schwarze Gehäusefarbe, die Sony Ericsson bei diesem Modell „Volcanic Black" nennt, erzeugt tatsächlich etwas den Eindruck von einem erkalteten Magma. Die rechte Gehäusekante und der Akkudeckel sind zusätzlich noch mit einem feinen Gittermuster strukturiert, was einen interessanten optischen Akzent erzeugt.
Das Einlegen der SIM-Karte ist einfach und ohne Werkzeug zu bewerkstelligen, die SIM-Karte wird in den Schacht des Kartenlesers eingeschoben, der unter dem Akku platziert ist. Dann den Li-Polymer-Akku einsetzen, der nur in der richtigen Lage einrastet - fertig ist das W 902 zum Start! Auch im betriebsfertigen Zustand wirkt das Phone sehr handlich. Das Plastikmaterial des Gehäuses hinterlässt einen stabilen Eindruck. Links vom Nav-Key ist eine runde dreifach-Taste (nach oben - Aufruf der „Medien", nach unten - „Verknüpfungsmenü" und mittig die kleine Rufannahmetaste). Rechts vom Nav-Key eine dreifach-Taste (nach oben - Aufruf der „Kontakte", nach unten die „C-Taste" mit der Löschfunktion und mittig eine kleine Rufbeendigungstaste, die gleichzeitig auch die Ein-/Ausschalttaste ist). Das darunter liegende normale Tastenfeld besteht aus schmalen, länglichen Einzeltasten, die sich gut mit einem deutlich fühlbaren Druckpunkt bedienen lassen. Die dreifach-Tasten hinterlassen einen nicht ganz so positiven Eindruck, die Tasten sind sehr klein geraten, was eine präzise Bedienung oftmals erschwert, da auch versehentlich die jeweils daneben liegende Taste betätigt wird. Auch der Druckpunkt dieser Tasten ist nicht ganz so gut fühlbar wie bei den Zifferntasten. Auch der Nav-Key hinterlässt einen eher „schwammigen" Eindruck bei der Bedienung. |
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| Die inside-handy Wertung: | 70% |
| >> weiter zum 2. Teil des Sony Ericsson W902 Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
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In einer eher unauffälligen schwarze Box ohne besondere farbliche Akzente ist das W902 auf dem Weg in die Regale. Der Lieferumfang ist guter Standard. Neben dem Serien-Akku BST-38 mit 930 mAh vom Typ Li-Polymer, einem USB-Verbindungskabel und einem Netzladeteil hat SE dem W902 auch noch ein Stereo-Headset (zweiteilig mit Klinkenadapter) beigelegt.

Die Optik der Vorderfront wird von den drei runden Tastenelementen und der runden orangenen Einfassung des Nav-Key bestimmt. Auch die orangene Lautstärkewippe und die Kamerataste an der rechten Gehäuseseite heben sich farblich von dem einheitlichen Schwarz positiv ab. An der linken Gehäuseseite ist die Kontaktleiste des Fastport und das Walkmansymbol an der Rückseite in dem orangefarbenen Farbton gehalten. Das Gehäuse wirkt gut verarbeitet - Spaltmasse, Tasten und sonstige Bedienelemente sind sehr passgenau eingearbeitet, selbst der sonst groß wirkende Fastport wirkt hier stimmig in das Gesamtbild integriert. Einzige Ausnahme stellt der Akkudeckel dar, der im eingesetzten Zustand zu viel Spiel hat und deutlich wackelt.
Neben dem SIM-Kartenleser befindet sich noch der Speicherkartenleser für die micro-M2-Speicherkarte, der auch im aktiven Betrieb einen Speicherkarten-Wechsel zulässt. Am oberen Rand findet man eine runde silberfarbene Taste zur Aktivierung der Walkman-Funktion. An der linken Außenseite ist die Buchse für den Fastport zu finden, an den das Netzladeteil und das Stereo-Headset angeschlossen werden können. Die rechte Außenseite ist für eine Reihe von Tastenelementen vorgesehen: die Lautstärkewippe, die Taste für den schnellen Vorlauf des MP3-Players, die Start/Stop-Playertaste, die Taste für den schnellen Rücklauf und darunter die Starttaste für die Kamerafunktion. Auf der Vorderseite befindet sich ein durchschnittlicher TFT-Display mit 2,2 Zoll Größe, 240 x 320 Pixel bei 262.144 Farben und darunter die herkömmliche zwölfer-Handy-Tastatur. Zwischen dieser Tastatur und dem Display liegen noch drei runde Tastenelemente, die verschiedene Einzeltasten enthalten. Mittig ist der fünf-Wege-Nav-Key angeordnet, der eine kleine runde zentrale Bestätigungstaste im Zentrum umschließt.
Über dem Display ist noch eine kleine Fotolinse für Videotelefonate und ein kleiner Lichtsensor zur automatischen Steuerung der Displayhelligkeit vorhanden. Auf der Rückseite ist am oberen linken Rand die fünf Megapixel-Kamera mit dem Fotolicht zu finden. Das Objektiv der Kamera liegt etwas versenkt, was zum einen Schutz vor Kratzern bringen dürfte aber auch mehr Anfälligkeit für das Ansammeln von Staub bedeuten dürfte. Die Linse hebt sich optisch mit einem silberfarbenen Ring von der schwarzen Gehäusefarbe ab. Am unteren rechten Rand der Rückseite findet man eine runde Gehäuseöffnung mit einer kleinen versenkten Folienabdeckung, unter der der Gehäuselautsprecher verbaut ist. Auch hier hinterlässt diese Bauart einen etwas zwiespältigen Eindruck, da die Folie nicht sehr robust wirkt und auch hier die versenkte Bauweise als Staubmagnet wirken dürfte. Der Vibrationsalarm kann wahlweise ohne oder mit Rufton eingestellt werden. Dieser ist deutlich zu spüren.
![Bild des Apple AppStore Volkswagen Polo Challenge 3D [iPhone]](http://www.inside-handy.de/img/handyspiele/1518_k.jpg)

